Die Ingenieure von Philips haben einen Gaming-Monitor mit ungewöhnlicher Bilddiagonale entwickelt, der selbstverständlich zur Gaming-Sparte Evnia des Unternehmens gehört. Das Modell mit der Bezeichnung 36M4C5500P folgt nicht dem von anderen Anbietern längst ausgetretenen Pfad, sondern schlägt einen neuen ein: Es nutzt ein Panel mit 36 Zoll Diagonale, das zudem eine ordentlich hohe Bildwiederholrate von 260 Hz bietet – für E-Sportler ist das zwar nicht übermäßig viel, doch für sie ist das Produkt auch nicht gedacht.

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Der elegante Gaming-Monitor im schnörkellosen Design ist nicht flach, sondern gekrümmt. Grundlage ist ein Fast-VA-Panel mit einem Krümmungsradius von 1500R, einem Seitenverhältnis von 21:9 und einer nativen Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln. Diese Auflösung findet sich üblicherweise bei 34-Zoll-Monitoren, wenngleich man ihr auch bei kleineren und größeren Modellen begegnet; die 36-Zoll-Klasse ist dafür allerdings keine typische Wahl. Das 8-Bit-Panel, das 16,7 Millionen Farbtöne darstellen kann, arbeitet im Normalbetrieb mit 240 Hz, durch Aktivierung des OC Mode lässt sich das Limit auf 260 Hz anheben.

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Das Panel erreicht eine GtG-Reaktionszeit von 1 Millisekunde, hat ein typisches Kontrastverhältnis von 4000:1 und trägt die Zertifizierung VESA DisplayHDR 400, bietet also ein HDR-Erlebnis auf Einstiegsniveau. Die Helligkeit liegt im SDR-Modus bei 350 Nit und im HDR-Modus bei 450 Nit, der absolute Spitzenwert im HDR-Modus beträgt 500 Nit.

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Der Monitor mit flimmerfreier Hintergrundbeleuchtung bietet laut Hersteller eine niedrige Eingabeverzögerung und hat zahlreiche Gaming-Funktionen erhalten, etwa Smart Crosshair, Smart ShadowBoost, Smart Sniper und Smart MBR – für Letztere nennt die offizielle Seite eine Reaktionszeit von 0,3 Millisekunden. Bei der Farbtreue schneidet der neue Monitor gut ab: Er deckt den sRGB-Farbraum zu 126 %, AdobeRGB zu 91 % und DCI-P3 zu 95 % ab.

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Zugespielt werden Inhalte über zwei HDMI-2.1-Eingänge und einen DisplayPort-1.4-Eingang. Dabei ist zu beachten, dass über HDMI bei 100 Hz Schluss ist; die maximale Bildwiederholrate gibt es nur per DisplayPort. Einen USB-Hub bietet das Gerät diesmal nicht, den üblichen Kopfhöreranschluss gibt es aber, natürlich als 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse.

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Der Standfuß des Herstellers erlaubt es, den Monitor zu neigen (-5/+20 Grad), zu drehen (+/- 15 Grad) und in der Höhe zu verstellen (0–150 mm). Reicht das nicht, lässt sich das Gerät dank VESA-100-Unterstützung auch an einer Wandhalterung oder einem flexiblen Arm montieren. Es hat übrigens ein integriertes Netzteil und wiegt ohne Standfuß 7,22 Kilogramm. Über die Funktion MultiView kann der Monitor gleichzeitig das Bild zweier Geräte anzeigen.

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Der Philips Evnia 36M4C5500P soll in Kürze im Handel erhältlich sein; zum Listenpreis hat sich das Unternehmen bislang nicht geäußert.

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