Oppo hat beschlossen, die Marke OnePlus auch aus dem europäischen und dem amerikanischen Markt abzuziehen, und jetzt können unsere Leser sehen, was für ein Verlust das bedeutet. Das OnePlus 16 ist ein recht gut gelungener Vertreter im Smartphone-Angebot geworden: Es führt die Basis des OnePlus 15 fort und zeigt dabei in nahezu allen Punkten gewisse Fortschritte.

Die Vorderseite des Geräts dominiert ein vollkommen flaches, 6,78 Zoll großes LTPO-AMOLED-Panel mit 1,5K-Auflösung (2772 x 1272 Pixel), das OnePlus im Rahmen des „Oriental Screen“-Programms der vierten Generation gemeinsam mit BOE entwickelt hat. Die Bildwiederholrate regelt das System grundsätzlich zwischen 1 und 165 Hz, in Spielen können aber auch 185 Hz zum Einsatz kommen. Die Helligkeit kann auf großer Fläche 2000 Nits betragen, und die Wiedergabe von HDR-Inhalten mit Dolby Vision wird unterstützt. Der Rand um den Bildschirm beträgt auf allen vier Seiten 1,15 Millimeter, die Oberfläche schützt Crystal Shield Glass.

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Auf der Softwareseite läuft auf dem OnePlus 16 ab Werk ColorOS 17 mit Android 17 im Hintergrund. Das Betriebssystem bietet eine überarbeitete, „fließende“ Benutzeroberfläche, eine noch reibungslosere und umfassendere Interoperabilität mit dem Apple-Ökosystem sowie erweiterte KI-Werkzeuge. Die funktionale Weiterentwicklung konzentrierte sich diesmal vor allem auf die Produktivität, aber auch die Bildgebung kam an die Reihe: Bei der Kamera wird es zum Beispiel eine KI-basierte Neuerung geben.

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Die Frontkamera nimmt Selfies mit 50 Megapixeln auf und hat eine Blende von F/2.0. Wichtig ist dabei hervorzuheben, dass sie auch automatisch fokussieren kann, sodass jedes Selbstporträt perfekt scharf wird.

Die Kamerainsel auf der Rückseite besteht aus drei Modulen, und hier zeigt das OnePlus 16 einen schönen Fortschritt. Die Hauptkamera startet gleich mit einem 200-Megapixel-Sensor, der mit einer physischen Größe von 1/1,4 Zoll größer ist als bisher, und ihr Linsensystem zeichnet sich durch eine Blendenzahl von F/1.6 aus. Die neue Kamera nimmt deutlich mehr Licht auf als ihre Vorgängerin. Die Kamera bekam außerdem das LUMO-System für bessere Bildverarbeitung und größeren Dynamikumfang. Das Smartphone kann Videos sowohl in 4K120 als auch in 8K30 aufnehmen.

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Die Periskopkamera für den Zoom nutzt einen 50-Megapixel-Sensor vom Typ Sony IMX882, der größer ist als bisher und eine Größe von 1/1,95 Zoll hat. Das Linsensystem hat eine Blende von f/2.6 und beherrscht 3-fachen optischen sowie 6-fachen „verlustfreien“ Zoom. Auch die Ultraweitwinkelkamera nutzt einen 50-Megapixel-Sensor, allerdings in kleinerer physischer Größe. Mit diesem Bildsensor lassen sich kreative Aufnahmen erstellen. Das Kamerasystem eignet sich unter anderem auch für Videoaufnahmen mit Dolby Vision, und bei allen Bildsensoren ist durchgängig 4K-Ultra-HD-Qualität nutzbar.

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Das Handy nutzt Qualcomms neuen, in 2 nm gefertigten Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 mit der Adreno 850 IGP. Dadurch liefert das OnePlus 16 in jeder Situation maximale Leistung; es wurde zudem mit einer effizienten Kühlung (Glacier Cooling) ausgestattet, damit es auch Dauerlast verhältnismäßig gut verkraftet. Die Entwickler haben außerdem verschiedene dedizierte Chips ins Handy integriert: den G3-Chip für bessere Netzwerkfähigkeiten, den P4 für die Steuerung der Anzeige sowie den T3 zur Steigerung der Effizienz und zur Verwaltung der Benachrichtigungen.

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Beim Speicher kann man beim Kauf des OnePlus 16 zwischen 12 GB oder 16 GB LPDDR5X Ultra RAM wählen. In das Gerät können 256 und 512 GB oder sogar 1 TB Speicher kommen, für gutes Tempo soll die UFS-4.1-Technologie sorgen.

Die Liste der Konnektivität des OnePlus 16 beginnt mit einem 5G-Mobilfunkmodem, dazu kommen Wi-Fi 7 mit Tri-Band-Unterstützung, ein fortschrittlicher A-GPS-Empfänger, der ebenfalls mehrere Frequenzbänder nutzt, und ein Bluetooth-6.0-Modul. Außerdem gehören ein NFC-Chip mit Rundstrahlantenne und ein Infrarotport zum Paket. Das Gerät ist Dual-SIM-fähig, und auch eSIM ist an Bord, was in jedem Fall erfreulich ist.

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Das OnePlus 16 wird in Schwarz, Silber und Orange gefertigt. Das Smartphone erfüllt den Standard IP69K, hält problemlos auch längere Zeit unter Wasser aus und widersteht außerdem Hochdruck-Wasserstrahlen mit hoher Temperatur. Zur Ausstattung gehören ein symmetrisches Stereo-Lautsprecherpaar, ein lineares Vibrationsmotor-System mit X-Achse und ein USB-C-3.2-Anschluss, über den sich Daten mit hohem Tempo bewegen lassen. Der Fingerabdruckleser sitzt unter dem Bildschirm, das OnePlus 16 nutzt einen biometrischen Ultraschallsensor.

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Die Designer haben das bisherige Design beibehalten, doch das neue Gerät wurde dicker und schwerer: Es ist nun 8,5 Millimeter dick und wiegt 217 Gramm, gegenüber früheren 8,1 mm und 211 Gramm. Der Hauptgrund für die Gewichtszunahme ist der dickere Akku, was letztlich erfreulich ist. Das OnePlus 16 trägt unter der Rückseite bereits einen Akku mit 9000 mAh Kapazität, wodurch es problemlos 3 Tage durchhalten dürfte. Der dicke Akku lässt sich als Powerbank verwenden und kann für Notladungen genutzt werden. Schnellladen wird kabelgebunden mit 100 W und auf dem kabellosen Pad mit 50 W unterstützt (mit den Technologien SuperVOOC und AirVOOC).

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Das OnePlus 16 wurde in China vorgestellt und kommt dort in den nächsten Tagen auch in den Handel, später wird es aber auch in anderen Ländern erhältlich sein, ins Visier genommen ist zum Beispiel Indien. Der empfohlene Verbraucherpreis des Geräts beginnt bei 6000 Yuan, was derzeit einen Betrag knapp über 290.000 Forint bedeutet.

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