Weltweit hat vielleicht JBL das vielfältigste Angebot an Lautsprechern; in der Palette des Unternehmens findet sich jedes erdenkliche Format. Die Firma kann sogar die Grenzen der Vorstellungskraft überschreiten, das bewies sie zum Beispiel mit dem Modell BassPro Go, das sie vor sechs Jahren vorstellte.

Der Kern des BassPro-Go-Konzepts stammt daher, dass die Geräte von JBL beachtlichen Bass erzeugen konnten. Darauf aufbauend schufen die Ingenieure einen Lautsprecher, der im Auto ausschließlich die Rolle des Subwoofers übernahm, dabei aber auch gut tragbar blieb und sich jederzeit aus dem Fahrzeug nehmen ließ; dann arbeitete er als klassischer Lautsprecher und deckte den gesamten Frequenzbereich ab – natürlich mit außerordentlich reichem Bass.

Lange Zeit bekam dieses besondere Produkt keinen Nachfolger, doch nun hat das Unternehmen das Modell BassPro Go2 vorgestellt, das einen noch besseren Klang im Auto und unterwegs verspricht.

Der BassPro Go2 führt das bisherige Grundkonzept fort und setzt auf Modularität: Dazu gibt es eine 12-Volt-Dockingstation, die direkt an das Bordnetz des Fahrzeugs angeschlossen wird und so als aktiver Subwoofer das vorhandene Audiosystem unterstützt, während man ihn zugleich als eigenständigen Lautsprecher mitnehmen kann. Wenn der Nutzer ein tragbares Soundgerät braucht, lässt er sich mit einem Handgriff von der Schnellverschluss-Dockingstation abnehmen und dank des integrierten Griffs einfach tragen.

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Im Subwoofer-Modus setzt der Lautsprecher einen aktiven 140-Millimeter-Subwoofer, Passivradiatoren sowie zwei 40-Millimeter-Breitbandstrahler in Bewegung, die von einem integrierten Class-D-Verstärker angetrieben werden. Die Dauerleistung des Systems beträgt 100 Watt (RMS), die Spitzenleistung erreicht 200 Watt.

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Für klaren Klang und maximale Leistung sorgt das System JBL Smart Loudspeaker Control. Es modelliert die akustischen Verhältnisse in Echtzeit und maximiert so auch bei hoher Lautstärke Bass und Schalldruck, während es die Verzerrung verringert. Das System achtet sogar auf die lange Lebensdauer des Geräts. Der Lautsprecher unterstützt auch die separat erhältliche Fernbedienung JBL Token, mit der sich die Wiedergabe per Bluetooth steuern lässt.

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Für die drahtlose Verbindung sorgt ein Bluetooth-5.4-Modul, und die gute Nachricht ist, dass auch die Auracast-Erweiterung vorhanden ist, sodass sich Musik teilen lässt. Über Auracast kann sich der BassPro Go2 drahtlos mit kompatiblen JBL- und anderen Lautsprechern verbinden und in einem solchen Aufbau ebenfalls als Subwoofer eingerichtet werden, um den Klang kompakterer Lautsprecher zu ergänzen. Die multifunktionale USB-C-Buchse auf der Rückseite dient zur direkten Wiedergabe von Dateien im Format MP3 und WAV – und für Firmware-Updates.

Der BassPro Go2 wurde ausdrücklich für raue Bedingungen und den Einsatz im Freien entwickelt: Neben Pkw eignet er sich für den Einsatz auf Schiffen und Booten und kann auch in Lkw eingesetzt werden, wo er fast ununterbrochen laufen muss. Man soll sich auch dann auf ihn verlassen können, wenn er in einem Lkw jährlich mehrere tausend Stunden laufen muss, und ebenso, wenn er am Meer den Sand des Strandes aushalten muss. Das Gerät erhielt die Zertifizierung IPX4, wurde aber zusätzlich auf Salzwasser (dagegen erhielt es eine Spezialbeschichtung) und auf außergewöhnlich starke UV-Strahlung getestet.

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Im portablen Modus ermöglicht der integrierte Akku bis zu acht Stunden ununterbrochene Musikwiedergabe. Außerdem lässt er sich als externer Akku nutzen und kann Smartphones und andere Kleinverbraucher laden; auf hohe Leistung sollte aber niemand hoffen, er ermöglicht nur 10-W-Laden. Zum Lieferumfang gehört auch ein Netzadapter, mit dem sich der Lautsprecher zu Hause auch an einer gewöhnlichen Steckdose laden und betreiben lässt.

Informationen zur Markteinführung des JBL BassPro Go2 haben wir nicht erhalten; bislang ist nicht bekannt, wann das Produkt in die Läden kommt und was es kosten wird.

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