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EIN BEGEISTERTER SOFTWAREENTWICKLER HAT ES GESCHAFFT, DAS GOOGLEBOOK OS AUF EINEM MACBOOK MIT APPLE SILICON ZUM LAUFEN ZU BRINGEN

Die GPU-Beschleunigung auf Hardwareebene funktioniert bereits, und alle wichtigen Funktionen sind auf einem Großteil der ARM-basierten Mac-Konfigurationen verfügbar; allerdings läuft Googlebook OS vorerst nicht nativ, sondern in einer virtualisierten Umgebung.
J.o.k.e.r
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Ein begeisterter Softwareentwickler hat es geschafft, das Googlebook OS auf einem MacBook mit Apple Silicon zum Laufen zu bringen

Google hat kürzlich seine neueste Plattform namens „Googlebook“ auf den Markt gebracht, die das Chromebook-Sortiment ergänzt und eine Art Premium-Kategorie darstellt. Auf den neuen Geräten läuft das spezielle Betriebssystem des Unternehmens, das Googlebook OS, dessen interner Codename „Aluminium OS“ lautet und dessen Funktionsumfang recht breit gefächert ist, wie wir bereits in unserem früheren Artikel unter ausführlich beschrieben haben:.

Dieses Betriebssystem läuft offiziell nur auf Googlebooks und unterstützt keine andere Plattform, da das vorrangige Ziel darin besteht, dass die Software die Hardware der Googlebook-Plattform optimal unterstützt und Google-Dienste von dort aus effizient genutzt werden können. Das hält Modder natürlich nicht davon ab, sich das betreffende Betriebssystem auf kreative Weise zu beschaffen und es anschließend so zu modifizieren, dass es auch auf anderer Hardware genutzt werden kann. Das ist natürlich kein legaler Spaß, aber so ist das nun mal beim Experimentieren…

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Ein begeisterter Softwareentwickler hat sich beispielsweise das Systemwiederherstellungs-Image des Dell XPS Googlebook beschafft, das auf Android 17 basiert, und begann daraufhin, die Software so anzupassen, dass sie auf seinem Notebook mit einem Apple M5 SoC und 16 GB einheitlichem Systemspeicher läuft. Dazu mussten zahlreiche hardwarespezifische Komponenten angepasst werden, wobei auch das Google-Projekt „Cuttlefish“ hilfreich war. Im Fall von Googlebook OS, das vorerst nur als virtuelle Maschine läuft, stellt QEMU die Virtualisierungsumgebung bereit, während die Grafikbeschleunigung mithilfe der Vulkan-API unter Einbeziehung von Venus, MoltenVK und der Apple Metal-API realisiert wurde. Das fertige Paket lädt während der Installation die erforderlichen Dateien aus dem Angebot des jeweiligen Herstellers herunter und überprüft anschließend deren Authentizität, sodass dem Betrieb des Systems auf der ausgewählten Mac-Konfiguration nichts mehr im Wege steht.

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Es ist sehr wichtig zu betonen, dass es sich hierbei vorerst noch nicht um eine native Installation handelt; das System kann nicht nativ booten und ist auch nicht in einem Dual-Boot-System einsetzbar, sondern läuft ausschließlich in Form einer virtuellen Maschine. Der Entwickler hat die Software zwar nur mit der Apple-Silicon-M5-Serie getestet, doch laut den unternehmungslustigen Reddit-Nutzern unter läuft sie auch auf Geräten mit M1 Pro-, M2 Max- und M4-Prozessoren, zwar traten anfangs ziemlich viele Fehler bei der Installation auf, doch diese konnten anhand des Nutzer-Feedbacks behoben werden. Für die Installation des Betriebssystems müssen etwa 9 GB an Daten heruntergeladen werden, darunter auch das Android SDK; außerdem sind weitere Zusatzkomponenten erforderlich. Für die Installation sind etwa 60 GB freier Speicherplatz erforderlich, und es empfiehlt sich, mindestens 16 GB Arbeitsspeicher einzuplanen. Das fertige System lässt sich problemlos starten und ist als separate macOS-Anwendung verfügbar, was eine komfortable Bedienung ermöglicht.

Das modifizierte Googlebook OS läuft vorerst noch nicht auf x86-basierten Mac-Konfigurationen, d. h., es unterstützt keine Intel-basierten Systeme. Zwar laufen bereits Versuche zur entsprechenden Portierung, doch ist der Prozess noch nicht so weit fortgeschritten, dass es sich lohnen würde, die noch unausgereiften Codes der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es gibt bislang keine Informationen darüber, ob Google angesichts des großen Interesses das Googlebook OS später auch als eigenständiges Betriebssystem zur Verfügung stellen wird, beispielsweise unter dem internen Namen „Aluminium OS“; sollten jedoch genügend Anfragen von Seiten der Nutzer eingehen, könnte man sogar darüber nachdenken. Die Chancen dafür stehen natürlich nicht besonders gut, da das Ziel von vornherein darin besteht, die neuen Konfigurationen – in diesem Fall die Googlebooks – mithilfe der umfangreichen Funktionalität des Googlebook OS erfolgreich zu vermarkten.

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