Es gibt mittlerweile kaum noch einen Hersteller von Zubehör, der keine Powerbank mit 5000 mAh und magnetischer Befestigungsmöglichkeit im Sortiment hat. Vor einigen Tagen gab es bereits Neuigkeiten von Bang & Olufsen zu einem solchen Produkt, und nun hat auch Baseus ein solches Gerät vorgestellt – und zwar in einer extrem schlanken Ausführung.
Nach der Markteinführung des iPhone Air wurden kompakte Powerbanks mit MagSafe-Technologie in wirklich großem Umfang hergestellt. Mit diesen lassen sich Geräte, die aufgrund ihres hauchdünnen Designs mit einem schwachen Akku ausgestattet sind, bei Bedarf schnell und bequem aufladen.
Das neue PicoGo Air (AM71) folgt dem „üblichen“ Rezept: 5000 mAh Kapazität und magnetische Befestigung in einem möglichst schlanken Gehäuse.
Die Designer von Baseus haben den PicoGo Air buchstäblich auf das iPhone 17 zugeschnitten, wobei er natürlich auch gut auf größere Geräte passt. Die Kapazität des von 5.000 mAh reicht gerade aus, um das iPhone Air von einem vollständig entladenen Zustand aus in etwa einmal vollständig aufzuladen; beim iPhone 17 Pro kann es eine Ladung von 71 % liefern, während es das iPhone 17 Pro Max zu 60 % aufladen kann.
Das PicoGo Air kann Smartphones kabellos mit maximal 15 Watt aufladen. Natürlich kann es jedes Gerät unterstützen, das kabelloses Laden unterstützt, sodass es sogar mit Smartwatches oder kabellosen Kopfhörern kompatibel ist – die maximale Ladegeschwindigkeit wird jedoch nicht in jeder Situation gewährleistet. Außerdem verfügt es über einen USB-C-Anschluss, sodass auch der kabelgebundene Betrieb möglich ist; dadurch sind die Ladungsverluste geringer, und in dieser Form kann es bereits 22,5 W liefern.
Das neue Modell von Baseus verfügt zudem über einen NFC-Chip, dank dem man mit einem einzigen Fingertipp in der mobilen App einen detaillierten Statusbericht über das Gerät abrufen kann. Die App protokolliert neben dem Ladezustand des Akkus auch die Anzahl der Ladezyklen, die Lebensdauer, die Temperatur und die Nutzungsdauer. Während des Ladevorgangs wird zudem kontinuierlich die aktuelle Ladegeschwindigkeit angezeigt.
Das Gerät bietet noch weitere interessante Details: So haben die Entwickler beispielsweise unter der Oberfläche eine Wärmeableitungseinheit eingebaut, die auch Graphen enthält. Dank dieser muss man keine Überhitzung befürchten. Die entstehende Wärme verteilt sich über die gesamte Oberfläche des Geräts, was den allgemeinen Komfort bei der Nutzung erheblich verbessert. Das Gehäuse hält einem Druck von 2 Tonnen stand, und selbst wenn es an mehreren Stellen durchstochen wird, entzündet sich der Akku nicht. Es übersteht sowohl Hitze von 140 Grad als auch Frost von -60 Grad.
Es ist unvergleichlich leicht: Laut Herstellerangaben wiegt das PicoGo Air nur 87 Gramm und ist 6,85 Millimeter dick – damit liegt es zwar hinter der 6 Millimeter dünnen Xiaomi Ultra Slim Powerbank zurück, die jedoch 98 Gramm auf die Waage bringt.
Das von Baseus entwickelte neue Produkt verfügt über eine extrem dünne Akkuzelle mit hoher Energiedichte, und auch alle anderen Komponenten wurden mit Blick auf bestmögliche physikalische Eigenschaften entwickelt. Die Spule für das kabellose Laden ist nur 0,35 Millimeter dick, und der NFC-Chip ragt lediglich 0,15 Millimeter aus der Oberfläche heraus. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung, die 50 % dünner ist als üblich.
Das PicoGo Air zeichnet sich durch ein Unibody-Design aus, und sein Gehäuse ist an den Außenkanten abgerundet. Die Designer haben sogar darauf geachtet, dass es eine rutschfeste Oberfläche erhält, während die Innenseite mit einer hochwertigen Glasfaserbeschichtung versehen wurde. Das Zubehör ist sowohl in Schwarz als auch in Silber erhältlich. Das Gerät darf problemlos im Flugzeug mitgenommen werden, da seine Kapazität deutlich unter dem zulässigen Grenzwert liegt.
Das Baseus PicoGo Air (AM71) ist im Einführungsangebot für 62 Euro erhältlich, ansonsten kostet es 70 Euro. Das ist zugegebenermaßen kein billiges Vergnügen; es kostet sogar mehr als die bisher günstigsten Modelle und die Xiaomi Ultra Slim Magnet-Powerbank.