Eine wichtige Zusammenarbeit wurde zwischen den Vereinigten Staaten und Japan vereinbart, die gemeinsam versuchen werden, ihre Abhängigkeit von China bei bestimmten Seltenerdmetalle (Seltenen Erden) zu verringern, die für beide Seiten immer noch ein großes Risiko darstellt. Die Vereinbarung wurde getroffen, kurz nachdem China Beschränkungen für die Ausfuhr bestimmter Seltener Erden angekündigt hatte, was für viele Industriezweige schwerwiegende längerfristige Folgen haben könnte, da die Verfügbarkeit bestimmter Rohstoffe durch langwierige Ausfuhrgenehmigungsverfahren beeinträchtigt werden könnte und Engpässe sich negativ auf die Rohstoffpreise auswirken könnten.
Chinas Schritt ist eine große Brüskierung der USA und ihrer Verbündeten, aber in der vergangenen Woche haben amerikanische und chinesische Entscheidungsträger ein mögliches Abkommen skizziert, das bis zum 30. Oktober 2025 abgeschlossen werden könnte. Oktober 2025 abgeschlossen werden könnte. Im Rahmen dieses Abkommens könnte China die Umsetzung früher entworfener Beschränkungen für die Ausfuhr von Seltenen Erden vorübergehend für mindestens ein Jahr aussetzen, und die USA könnten im Gegenzug Zugeständnisse in bestimmten Fragen machen.
In der Zwischenzeit arbeiten die Vereinigten Staaten im Hintergrund mit Japan zusammen, um ihre Position zu verbessern und ihre Abhängigkeit von chinesischen Exporten seltener Erden zu verringern. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit erkunden und entwickeln die Parteien alternative Lieferquellen, um den Einfluss Chinas auf dem Markt für seltene Erden zu verringern. Obwohl der genaue Wortlaut des Abkommens noch nicht veröffentlicht wurde, steht fest, dass sich die Parteien bereits am 28. Oktober 2025 in Tokio geeinigt haben und die Zusammenarbeit später auf andere Bereiche ausweiten können. Die Vereinbarung war der erste wichtige bilaterale Kontakt seit dem Amtsantritt von Japans neuer Premierministerin Sanae Takaichi am 21. Oktober 2025.
Das Abkommen wird sich voraussichtlich auf Seltene Erden wie Neodym und Praseodym erstrecken, die für die Herstellung moderner Elektromotoren unerlässlich sind und daher wichtige Rohstoffe für Festplattenlaufwerke und viele andere Industriezweige darstellen. Dieser Sektor wird derzeit von China dominiert, das etwa die Hälfte des Weltmarktes für Seltene Erden hält, aber bereits einen Anteil von über 85 % an der weltweiten Magnetproduktion und der Produktion der Rohstoffe für Magnete hat. Mit dieser Ankündigung, die sich nicht nur auf die Ausfuhr von Seltenen Erden, sondern auch auf die Technologien zu deren Verwendung und Veredelung bezieht, hat China den Markt in Aufruhr versetzt und den Neodym-Preis auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Wenn die USA und Japan in der Lage sind, alternative Bezugsquellen zu finden und ihre Abhängigkeit von China zu verringern, dürfte es ihnen etwas leichter fallen, in ihren verschiedenen Industrien erfolgreich zu sein.
Neben den Seltenen Erden gibt es auch Anzeichen für eine Zusammenarbeit in anderen Bereichen: Die Parteien könnten im Bereich der kleinen Kernreaktoren zusammenarbeiten, was zu modularen Reaktoren führen könnte. Kernenergiequellen der nächsten Generation könnten eine Schlüsselrolle bei der Deckung des Energiebedarfs von KI-Rechenzentren der nächsten Generation spielen - ein sehr wichtiger Aspekt, da die Rechenleistung der Hardware zunehmen wird, wenn die Industrie den entsprechenden Anstieg des Verbrauchs nicht decken kann. Mehrere Unternehmen arbeiten bereits an der Entwicklung von Minireaktoren, darunter Google, Microsoft und Amazon, die solche Lösungen für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren in Betracht ziehen.
Die Zusammenarbeit könnte in beiden Bereichen entscheidende Vorteile bringen, d. h. sie könnte eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Zukunft und der verfügbaren Möglichkeiten spielen.