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UNTER WINDOWS 11 WIRD ES MÖGLICH SEIN, EINZUSTELLEN, WIE VIEL ARBEITSSPEICHER DAS SYSTEM FÜR GRAFIK- UND KI-ZWECKE NUTZEN DARF

Mit dieser Neuerung bereitet man sich auf die Einführung von Systemen vor, die einen einheitlichen Speicher nutzen, wie beispielsweise die Nvidia RTX Spark, aber auch das bereits auf dem Markt erhältliche AMD Strix Halo kann davon profitieren.
J.o.k.e.r
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Unter Windows 11 wird es möglich sein, einzustellen, wie viel Arbeitsspeicher das System für Grafik- und KI-Zwecke nutzen darf

Die Entwickler von Microsoft arbeiten an einer neuen Windows-11-Funktion, die laut aktuellen Informationen bereits in einer speziellen Ausgabe des Windows-11-Insider-Preview-Programms enthalten ist, die die Build-Nummer 29648 trägt und über den Kanal „Experimental Future Platforms“ verfügbar ist.

Die vorerst noch im Verborgenen liegende Funktion trägt den Codenamen „IntelligentCarveout“ und die Feature-ID 61121285; und hat die Aufgabe, bei SoC-Einheiten mit einheitlichem Speicher die Größe des für KI- und GPU-Aufgaben verfügbaren Speicherbereichs bedarfsgerecht anzupassen. Mit dieser Methode wird es bei Systemen mit einheitlichem Speicher, wie beispielsweise dem kommenden Nvidia RTX Spark oder dem bereits erhältlichen AMD Strix Halo, möglich, die Nutzung des Speichersubsystems fein abzustimmen, wobei Windows die voreingestellte Speicherkapazität für die jeweiligen Aufgaben reserviert; klassische Windows-Anwendungen haben darauf keinen Zugriff mehr, sondern können nur noch mit der verbleibenden Kapazität arbeiten. Interessierte können diese Funktion mithilfe von ViveTool unter der genannten Windows-11-Build aktivieren, sofern sie über die entsprechende Hardware verfügen.

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Laut den Mitarbeitern von Windows Latest gab es bereits zuvor Hinweise auf die neue Funktion in internen Dokumenten von Nvidia; inzwischen ist sie jedoch auch in der genannten Windows-11-Build aufgetaucht, die übrigens am 17. und auf die PhantomofEarth als Erster aufmerksam gemacht hat, der die Entwicklungen im Windows-Ökosystem stets genau im Blick behält. Es ist natürlich erwähnenswert, dass die Funktion vorerst nur über den Kanal „Experimental Future Platforms“ verfügbar ist, der in der Regel dafür reserviert ist, mit Funktionen zu experimentieren, die erst später eingeführt werden, bis dahin jedoch noch erheblichen Änderungen unterzogen werden und die Entwickler möglicherweise beschließen, sie letztendlich nicht in der stabilen Version von Windows 11 zur Verfügung zu stellen – die während der Entwicklung gewonnenen Erfahrungen können sie jedoch später natürlich für andere Funktionen nutzen.

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Die Neuerung zielt in erster Linie auf den ARM-basierten RTX Spark SoC ab, der die ARM-Prozessorkerne und die Blackwell-basierte GPU über ein einheitliches Speichersubsystem versorgt, ähnlich wie es Apple bei seinen selbst entwickelten SoC-Chips für Desktop- und Mobil-PCs tut; auch bei AMD gab es bereits ähnliche Beispiele, man denke nur an die Strix-Halo-Serie.

Interessanterweise bietet AMD bereits eine ähnliche Funktion über den Adrenalin-Treiber an, nämlich „Variable Graphics Memory“, mit der man bei einem auf dem RYZEN AI Max+ 395 basierenden System einstellen kann, dass das System von den verfügbaren 128 GB Systemspeicher bis zu 96 GB für die iGPU reserviert. Die von Microsoft entwickelte IntelligentCarveout-Funktion wird in etwa dasselbe leisten können, allerdings mit dem Unterschied, dass sie keinen separaten Hersteller-Treiber benötigt und wahrscheinlich mit den Produkten mehrerer Hersteller kompatibel sein wird, was auf jeden Fall eine gute Nachricht ist – vorausgesetzt, die Funktion wird tatsächlich fertiggestellt und funktioniert einwandfrei.

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