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UNTER GROSSER GEHEIMHALTUNG KÖNNTE DISCORD AN DIE BÖRSE GEHEN

Derzeit führt das Unternehmen lediglich vorbereitende Verhandlungen.
abysan
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Unter großer Geheimhaltung könnte Discord an die Börse gehen

Discord war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das kostenpflichtige TeamSpeak und Skype dominierten lange Zeit die Kommunikation in Videospielen, aber das TS- und Microsoft-Team geriet schnell in Vergessenheit, weil es sich vor Innovationen drückte.

Discord hingegen gewann schnell an Popularität als Foren- und Chat-Anwendung mit einer ähnlichen Schnittstelle wie Slack, aber Covid hat auch viel dazu beigetragen, es zur ersten Wahl für die Kommunikation zu machen, sogar für Schulen. Es scheint, dass Discord bald weiterziehen oder zumindest seine eigene Zukunft planen könnte.

Obwohl sich das Unternehmen noch in privater Hand befindet, hat es in den USA einen geheimen Börsengang beantragt, durch den es ein öffentliches Unternehmen werden könnte.

Laut Bloomberg fand dies Anfang Januar statt. Der geheime Antrag ist eine Möglichkeit für Discord, an die Börse zu gehen, ohne zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Die Tatsache, dass die Existenz des Antrags ans Licht gekommen ist, wird das natürlich ändern, und plötzlich könnten viele Investoren ihr Augenmerk auf die Plattform mit mehr als 200 Millionen aktiven Nutzern richten.

Das 2015 gegründete Unternehmen könnte sich seit März 2025 auf diesen Schritt vorbereitet haben und sich mit Banken wie PMorgan Chase und Goldman Sachs zusammengetan haben, um das Geschäft zu realisieren.

Berichten zufolge tuckert Discord jedoch nur vor sich hin. Es ist noch nicht klar, ob sie tatsächlich an die Börse gehen werden, aber sie wollen sehen, wie viel ihr Unternehmen wert ist und welche Optionen sie in der Zukunft haben könnten. Discord hat offiziell auf die Anfragen geantwortet. In der Antwort heißt es: "Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin darauf, die bestmögliche Nutzererfahrung zu bieten und ein starkes, nachhaltiges Unternehmen aufzubauen."

Sollte das Unternehmen an die Börse gehen, hätte das Streben nach Gewinn eindeutig oberste Priorität, so dass ein größerer Fokus auf Nitro-Abonnements als je zuvor gelegt werden könnte. Microsoft hat bereits 2021 versucht, Discord zu kaufen, als es 10 Milliarden Dollar für das Unternehmen bot. Discord lehnte das Angebot damals ab und blieb in privater Hand.

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