Spieleentwickler sind auf der ganzen Welt unterwegs. Es gibt eine Reihe von Unternehmen mit Hauptsitz in den USA, aber sie haben auch Büros und Studios auf anderen Kontinenten, wie Europa und Asien. Die Macher von Battlefield zum Beispiel haben nicht nur Teams in den USA, sondern auch in mehreren europäischen Ländern.
Daher ist es üblich, dass einige Entwickler für Konferenzen oder Sitzungen von einem Kontinent zum anderen reisen. In letzter Zeit haben sich die Dinge jedoch ein wenig geändert.
Die Trump-Administration jagt Ausländer im Land mit Mitteln, die viele für illegal halten. Im Rahmen des Quotensystems holt ICE die Menschen von der Straße, und dann werden sie ohne Nachricht nie wieder gesehen. Auch viele Touristen haben Angst, in die Vereinigten Staaten zu reisen, denn niemand möchte eine ICE-Kontrolle erleben, die oft tödlich enden kann.
Spieleentwickler sind da nicht anders. Laut einer GDC-Umfrage hat ein Drittel der Entwickler ihre Reise in die USA abgesagt, weil sie um ihre eigene Sicherheit fürchten. Ein noch höherer Anteil von LGBTQ+-Personen, nämlich 50 %, hält es für unsicher, die USA zu besuchen.