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TECH-UNTERNEHMEN, DIE MILLIARDEN IN KI INVESTIEREN, SPIELEN MIT DEN NERVEN DER ANLEGER

Die Unzufriedenheit wächst, und die Kritik an den führenden Marktteilnehmern wegen ihres ungebremsten Investitionsdrangs nimmt zu.
DemonDani
DemonDani
Tech-Unternehmen, die Milliarden in KI investieren, spielen mit den Nerven der Anleger

In den letzten Jahren hat sich die künstliche Intelligenz zum wichtigsten Motor der Investmentmärkte entwickelt. Alle Unternehmen verzeichneten enorme Zuwächse – wenn auch mit einigen Höhen und Tiefen –, die in irgendeiner Form mit der KI-Revolution in Verbindung stehen. Die Unternehmen erzielten ebenfalls beträchtliche Gewinne und tätigten umfangreiche Investitionen, doch vielen zufolge haben sie es in letzter Zeit übertrieben.

Vor wenigen Tagen wurden die Quartalsberichte von Google und Tesla veröffentlicht, und beide Unternehmen gaben bekannt, dass sie noch mehr Kapitalinvestitionen als ursprünglich geplant vornehmen wollen. Diese Ausgaben sind notwendig, weil sie der Ansicht sind, dass sie sich auf diese Weise im Bereich der künstlichen Intelligenz wirklich gut behaupten können. Sowohl Tesla als auch Google meldeten einen negativen freien Cashflow.

In der mehr als 20-jährigen Geschichte von Google an der Börse ist so etwas noch nie vorgekommen. Daran lässt sich erkennen, dass diese Ausgaben tatsächlich ein enormes Gewicht haben.

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In diesem Jahr könnte Google laut der jüngsten Prognose von Google bereits mehr als 200 Milliarden Dollar für Investitionen ausgeben, wobei der größte Teil dieses Betrags für Infrastrukturausgaben im Bereich der künstlichen Intelligenz verwendet werden dürfte. Darüber hinaus wies das Unternehmen darauf hin, dass die verschiedenen Investitionen im Jahr 2027 noch höhere Summen verschlingen könnten. 

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Lange Zeit verfolgten die Anleger mit Freude, wie die Umsätze der Unternehmen dank KI und anderer damit verbundener Technologien stetig stiegen und sich gut entwickelten. Auch die Tatsache, dass die Unternehmen spannende Zukunftsvisionen entwarfen, war für die Menschen vielversprechend: Bei Tesla werden beispielsweise humanoide „ “-Roboter entwickelt, und Google bedient mit seiner Cloud immer mehr Unternehmen. Es könnte jedoch gut sein, dass wir nun an einem Wendepunkt angelangt sind.

Auf die jüngsten Meldungen konnte der Markt nicht mehr positiv reagieren. Es sieht ganz so aus, als hätten die Investoren langsam genug davon, dass die Unternehmen mit vollen Händen Geld für Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz ausgeben. In vielen Fällen verhalten sie sich, als gäbe es kein Morgen, und bei bestimmten Ausgaben lassen sich die Rentabilität und die Fundiertheit nicht unbedingt erkennen.

Die Quartalsberichte waren voller hervorragender Zahlen, vor allem im Fall von Google, doch trotzdem fiel der Aktienkurs des Unternehmens um 9 Prozent, und Tesla verzeichnete innerhalb weniger Tage einen Kursrückgang von mehr als 17 Prozent.

In dieser Woche werden weitere führende Technologieunternehmen ihre Quartalsberichte veröffentlichen, und es ist gut möglich, dass diese Unternehmen angesichts der Situation bei Tesla und Google bereits versuchen werden, die zu erwartenden horrenden Ausgaben in einer etwas verdaulicheren Verpackung zu präsentieren. Es könnte durchaus sein, dass es die Anleger sind, die mit ihren Reaktionen dafür sorgen, dass die derzeit vorherrschenden zügellosen Geldausgaben in etwas vernünftigere Bahnen gelenkt werden, noch bevor es zu größeren Problemen oder einem schwerwiegenden Zusammenbruch kommt. Viele befürchten, dass die KI bereits eine riesig aufgeblasene Blase ist, die jeden Moment platzen könnte.

In den kommenden Tagen werden Meta, Microsoft, Amazon und Apple unter den „Big Tech“-Unternehmen ihre Finanzberichte veröffentlichen. Es wäre keine Überraschung, wenn es danach zu weiteren erheblichen Kursverlusten käme. Meta und Amazon beispielsweise sind in den letzten Tagen bereits um 7 % gefallen, auch bei Microsoft war ein Abwärtstrend zu beobachten; nur die Apple-Anleger scheinen in diesem Kreis noch positiv gestimmt zu sein.

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