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SPOTIFY BEKOMMT EINE EIGENE MESSAGING-FUNKTION

Die Social-Media-Seite des Musik-Streaming-Dienstes wird immer stärker, was sich positiv auf die in der App verbrachte Zeit auswirken könnte.
DemonDani
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Spotify bekommt eine eigene Messaging-Funktion

Kürzlich haben wir berichtet, dass Spotify und Instagram eine noch engere Beziehung eingegangen sind, indem der Musikplayer noch stärker in die Foto-Sharing-Plattform integriert wurde. Und die neueste Nachricht ist, dass der soziale Teil der Plattform nicht nur indirekt, sondern auch direkt stärker sein wird.

Spotify hat die Messaging-Option angekündigt, die es nun ermöglicht, Musik, Podcasts oder sogar Hörbücher an Freunde und Bekannte innerhalb der App zu senden.

Die Bedeutung der sozialen Medien ist heute unbestreitbar, und Spotify scheint zu spüren, dass es an der Zeit ist, seinen Anteil am wachsenden Markt für den Austausch von Inhalten zu übernehmen. Es gab schon früher Gerüchte, dass die Entwickler an einer Messages-Option arbeiten, aber es gibt noch keine Informationen darüber, wann diese fertig sein könnte. Die Einführung von Messages könnte auch die Möglichkeit verbessern, Menschen zu finden und ihnen zu folgen, die man kennt, was schon lange eine Funktion der Plattform ist.

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Sobald die Messaging-Funktion verfügbar ist, werden Kontakte in den Freigaben gesondert hervorgehoben und vom Algorithmus nach ihrer Wichtigkeit geordnet. Das bedeutet, dass es weniger Berührungen braucht, um Songs und andere Inhalte innerhalb der Plattform zu versenden, als wenn man dies über eine andere Plattform tun würde. Es wäre schön, wenn es unten eine Registerkarte für Nachrichten gäbe, aber die Entwickler haben diese stattdessen in der Seitenleiste untergebracht. Sie können also auf Ihren Gesprächsverlauf zugreifen, indem Sie auf Ihr Profilbild drücken oder von der linken Seite des Bildschirms nach innen wischen.

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Auf Spoitfy kann alles besprochen werden, nicht nur Songs, die man sich gegenseitig schicken kann, aber Musik und Podcasts werden wahrscheinlich die Hauptgesprächsthemen sein. Sie werden nicht in der Lage sein, Nachrichten an irgendjemanden zu senden. Alle Spotify-Nachrichten beginnen mit dem Senden einer Chat-Anfrage. Lehnt der Nutzer ab, findet die Unterhaltung nicht statt. Damit soll Online-Belästigung vermieden werden. Es ist auch einfach, Gespräche zu verbieten und zu melden, ebenfalls zum Schutz der Nutzer.

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Bei der Entwicklung einer privaten Nachrichtenfunktion geht es in der Regel darum, dass Dienste versuchen, die Menschen dazu zu bringen, mehr Zeit mit der App zu verbringen. Ein gutes Beispiel dafür ist Instagram, wo der DM-Bereich lange Zeit fast uninteressant war, aber Meta hat große Anstrengungen unternommen, um das Teilen von Videos mit anderen innerhalb von Instagram zu einem guten Erlebnis zu machen. Dies hat dazu geführt, dass jetzt ein großer Teil des Austauschs innerhalb der Plattform stattfindet, so dass die Menschen letztlich mehr Zeit auf der App verbringen und mehr Inhalte konsumieren.

Spotify möchte mit dieser Entwicklung sicherlich erreichen, dass die Nutzer mehr Songs hören und die Plattform länger nutzen. Das Unternehmen arbeitet schon seit langem daran, das soziale Erlebnis innerhalb des Dienstes zu verbessern. Freunde und Bekannte können schon seit Jahren folgen, und es gibt jetzt eine Kommentarfunktion für Podcast-Sendungen. Die Messaging-Funktion ist eine neue Stufe und ein großer Schritt nach vorn im Vergleich zu früheren Bemühungen.

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