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SPACEX KÖNNTE SICH ZU EINEM EIGENSTÄNDIGEN MOBILFUNKANBIETER ENTWICKELN

Starlink bietet derzeit noch nur indirekt Netzwerkdienste an, doch das Unternehmen arbeitet daran, mehr als das leisten zu können.
DemonDani
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SpaceX könnte sich zu einem eigenständigen Mobilfunkanbieter entwickeln

SpaceX wurde dadurch bekannt, dass es die Raumfahrtindustrie mit wiederverwendbaren Trägerraketen revolutioniert hat. Als erstes kommerzielles Unternehmen gelang es ihm, größer zu werden als staatliche Organisationen. Heute ist SpaceX bereits viel größer als noch vor wenigen Jahren. Starlink erobert den Markt, und durch xAI dringt das Unternehmen nun auch im Bereich der Entwicklung künstlicher Intelligenz vor.

Bei SpaceX ist bereits jetzt der Bereich, der für die Bereitstellung von Kommunikationstechnologien zuständig ist, der größte, und in Zukunft könnte sich dessen Umsatz um ein Vielfaches erhöhen. In diesem Zusammenhang hat die Geschäftsführerin des Unternehmens, Gwynne Shotwell, spannende Pläne formuliert.

Bei SpaceX bereitet man sich darauf vor, ein terrestrisches Mobilfunknetz aufzubauen, mit dem man T-Mobile, AT&T und Verizon Konkurrenz machen könnte. „Ich gehe davon aus, dass es uns gelingen wird, einen Großteil ihrer Kunden für uns zu gewinnen“, betonte Shotwell.

Bereits vor Jahren könnte in der Führung von SpaceX der Gedanke gereift sein, sich zu einem Mobilfunkanbieter zu entwickeln. Im September letzten Jahres erwarb das Unternehmen im Rahmen eines 17-Milliarden-Dollar-Deals die Frequenzen von EchoStar, und in diesem Zusammenhang erklärte die operative Leiterin nun, dass das erworbene Frequenzspektrum-Paket auch Komponenten enthält, die für die terrestrische Übertragung genutzt werden können. „Es ist unsere feste Absicht, das terrestrische Netzwerk aufzubauen“, sagte Shotwell.

Somit wird SpaceX nicht nur über die von Satelliten bereitgestellte Netzwerkkapazität verfügen, sondern auch über ein terrestrisches Netzwerk. Durch die Kombination beider wird es möglich sein, einen Dienst von weitaus höherer Qualität anzubieten, als ihn derzeit irgendjemand bereitstellen kann. Shotwell betonte, dass man mittlerweile nicht mehr über eine alternative Lösung nachdenke: „Der echte Mobilfunkdienst wird genau so sein, wie man ihn sich vorstellt.“

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Bislang sind noch nicht viele konkrete Details darüber bekannt, in welcher Form SpaceX genau in diesen Bereich einsteigen möchte, aber es ist klar, dass man den Markt der Mobilfunkanbieter über Starlink angehen würde. Man könnte sagen, SpaceX hat Verizon und den anderen den Kampf angesagt, was deshalb besonders interessant ist, weil beispielsweise T-Mobile einen wichtigen Partner und einen Vertrag im Wert von mehreren Milliarden Dollar mit dem Marktführer hat, um den Ausbau der terrestrischen Netze sicherzustellen.

Unter dem Namen „Starlink Mobile“ bietet SpaceX bereits jetzt einen Satellitendienst mit direkter Anbindung an, der jedoch noch recht eingeschränkte Möglichkeiten bietet. Durch die Nutzung der von EchoStar erworbenen Frequenzbereiche wird jedoch ein „hundertmal besserer“ Dienst verfügbar sein. Auch die Starlink-Satelliten, die Mobilfunkdienste der nächsten Generation bereitstellen, werden bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle spielen. Einem früheren Versprechen zufolge könnte die Satellitenverbindung mit der Zeit sogar zum Streamen von Videos und zur Durchführung von Videoanrufen geeignet sein. 

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SpaceX wird höchstwahrscheinlich auch innovative Lösungen einsetzen, um seine neuen Ideen umzusetzen. Ein möglicher Ansatz wäre, den Nutzern in Zukunft solche Starlink-Bodeneinheiten zur Verfügung zu stellen (oder diese sogar fest für den eigenen Gebrauch zu installieren), die als kleine Femtozellen fungieren würden. 

Die Bereitstellung von Verbindungstechnologien bestimmt den Gewinn von SpaceX, da laut dem jüngsten Finanzbericht alle anderen Geschäftsbereiche verlustbringend arbeiten. Derzeit ist das Unternehmen in der Lage, über Starlink erhebliche Gewinne zu erzielen. Indirekt erzielt es bereits jetzt beträchtliche Einnahmen durch die Bereitstellung von Mobilfunkdiensten jenseits der Reichweite terrestrischer Sendemasten, doch mit einem eigenen Dienst könnte es noch höhere Ebenen erreichen.

In den Vereinigten Staaten belaufen sich die Einnahmen der Anbieter laut dem Bericht von SpaceX bereits auf rund 600 Milliarden Dollar. Von diesem riesigen Kuchen erhält das Unternehmen derzeit nur Krümel, doch in Zukunft will es sich ein eigenes Stück aus diesem Segment sichern.

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