Mit den neuesten Bravia-Produkten will Sony möglichst vielen Nutzern das Heimkinoerlebnis näher bringen. Außerdem erweitert das Unternehmen die im letzten Jahr eingeführte Namenskonvention, um seine Produktpalette transparenter zu machen. Die Japaner versuchen auch, die Messlatte bei Fernsehern und Soundprojektoren höher zu legen, und scheuen sich nicht, ihre Produkte mit der Konkurrenz zu messen.
Der erste Sony Bravia 8-Fernseher wurde 2024 auf den Markt gebracht, und jetzt ist der Bravia 8 II auf dem Weg, gefolgt vom Bravia 5 und Bravia 3.
Der Sony Bravia 8 II wurde mit einem kaffeefreien Design (Slim One Slate) und einem Metallständer geboren, um das höchstmögliche Qualitätsgefühl zu vermitteln. Er verwendet eine QD-OLED-Technologie auf der Basis des neuesten XR-Zentralprozessors und bietet eine unzählige Anzahl von Bildverbesserungsprozessen, um unter allen Bedingungen das bestmögliche Seherlebnis zu bieten. Der Bravia 8 ist angeblich 150 % heller als sein Vorgänger und wurde vom Unternehmen so kalibriert, dass er wie ein professioneller Monitor aussieht.
Wie The Verge berichtet, sieht der Bravia 8 II in der Tat umwerfend aus. Sony hat auf einer Presseveranstaltung die Fernseher Samsung S95D und LG G4 mit dem Neuling verglichen und sogar den besten Profi-Monitor des Unternehmens, den BVM-HX3110, nebeneinander gestellt. Letzterer verfügt über eine Helligkeit von 4000 nits und kostet 40.000 Dollar. Der Test hat gezeigt, dass der Bravia 8 II zwar eine bessere Farbwiedergabe bietet als die Lösung von Samsung oder LG, aber dennoch nicht an einen professionellen Monitor heranreicht. Von dem Trio kommt er jedoch der Perfektion am nächsten.
Die Serie Bravia 5 ist nicht mehr OLED-basiert, sondern verwendet die Mini-LED-Technologie, die dem Nutzer eine hervorragende Helligkeit und einen präzisen Kontrast bietet. Niemand sollte sich von der Zahl 5 im Namen täuschen lassen, er wird auch in diesem Fall sehr gut aussehen. Im Prinzip wird diese Modellreihe den X90L im Sortiment ersetzen, und Sony sagt, dass es sechsmal mehr Zonen für lokales Dimmen gibt als bei der vorherigen Generation.
Bis zu einem 98-Zoll-Bildschirm wird die Bravia 5-Serie zu kaufen sein, beginnend bei 55 Zoll. Das ist größer als bei allen Mitgliedern der QD-OLED-Technologie des Bravia 8 II. Die Farbskala dieses Fernsehers soll ebenfalls beeindruckend sein, aber er wird weniger hell sein als die High-End-Geräte. Mit einer Helligkeit von etwa 1000 nit liefert er eine hervorragende Farbtreue. Auch das Clouding wird besser bewältigt als bei seinen Konkurrenten, was definitiv eine gute Nachricht ist, aber es ist ein Phänomen, mit dem man rechnen muss.
Sony bewirbt das Modell Bravia 3 als Einstiegsmodell für ein hervorragendes Fernseherlebnis. Es ist zwar weit entfernt vom Bravia 5, der eine traditionellere direkte LED-Hintergrundbeleuchtung verwendet, aber die Liste der Bildverbesserungsgeräte ist auch in diesem Fall lang, und darüber kann man sich bei den Japanern nie beschweren. Das Unternehmen wies darauf hin, dass dieser Fernseher mit dem 4K-Prozessor X1-Chip ausgestattet ist.
Käufer können sich hier für ein 43-Zoll-Modell entscheiden, während ein 85-Zoll-Monster des Bravia 3-Modells ebenfalls in der Pipeline ist. Alle Fernseher laufen mit Google TV und unterstützen Spieleoptionen sowie Dolby Vision- und Dolby Atmos-Verbesserungen.
Im Bereich der Soundprojektoren hat Sony die Modelle Bravia Theatre Bar 6 und Bravia Theatre System 6 auf den Markt gebracht. Die Theatre Bar verfügt nicht über einen rückwärtigen Lautsprecher, das Theatre System hingegen schon, so dass es unabhängig vom Inhalt einen stärkeren Surround-Sound bieten kann.