Seit einiger Zeit gibt es einen Crack für PlayStation 5-Konsolen. Diese sind nicht weit verbreitet und in der Regel schwer zu finden, da Sony sie normalerweise schnell wieder behebt.
Bei Software-Cracks ist der japanische Hersteller in der Lage, die ausgenutzte Sicherheitslücke zu beheben und so die Schlupflöcher, über die sich Hacker Zugang zu den Konsolen verschaffen, mit einem Update zu schließen. PS5-Konsolen mit einem Firmware-Stand unter 10.1 sind beispielsweise leicht zu knacken, aber solche PS5-Konsolen werden kaum noch gefunden, da die Konsole versucht, sich selbst frisch zu halten. Sobald die Konsole aufgerüstet ist, ist das Lied vorbei, kein Knacken mehr, kein Herumhantieren mit dem PS5-System, um eigene Programme auszuführen oder Spiele zu kopieren.
Es ist also ein Katz-und-Maus-Kampf zwischen der Community der Konsolenbrecher und dem Hersteller. Zumindest war es das bis jetzt, aber es scheint, dass Sony nun endgültig in die Knie geht und zukünftige Angriffe nur noch durch den Austausch der Hardware abwehren kann. Die PS5-ROM-Schlüssel sind geleakt worden.
Das bedeutet Zugang zu einer Verschlüsselungslösung, die Sony verwendet, um beim Booten der Hardware Softwareprüfungen durchzuführen. Dieser Schlüssel ist Sonys Garantie dafür, dass alles, was auf der Hardware läuft, die offizielle Software von Sony ist, da sie die einzigen auf der Welt sind, die über diese Schlüssel verfügen, sodass die Hardware die Anweisungen akzeptiert.
Zumindest war das bisher der Fall, aber jetzt, da die Schlüssel durchgesickert sind, können sich Hacker Zugang zu aller PS5-Hardware verschaffen, die jemals hergestellt wurde, und so die vollständige Kontrolle über die Maschine per Software erlangen. Von nun an werden PS5-Geräte nicht mehr nur auf Sony hören, und man wird nicht mehr mit Schlupflöchern herumspielen müssen, um das Gerät dazu zu bringen, kopierte, nicht legale Spiele auszuführen.
Sonys einzige Lösung besteht darin, die Hardware zu ändern und eine neue Verschlüsselung einzuführen.
Die Hacker-Gemeinde wird jedoch leicht in der Lage sein, die knackbaren und nicht knackbaren PS5-Geräte anhand ihrer Seriennummer zu identifizieren. In Anbetracht der Tatsache, dass mindestens 85 Millionen PS5-Geräte im Umlauf sind, ist dieser Bruch ein katastrophales Ereignis für Sony.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich eine Hackergruppe Zugang zu Konsolen auf Hardware-Ebene verschafft. Die PS2, die PSP und die PS3 waren Geräte, auf die Hacker ab einer bestimmten Fabriknummer uneingeschränkt zugreifen konnten, während "aufgerüstete" Geräte nur durch einen Exploit zu knacken waren. So war beispielsweise die letzte Generation der PS2 von Sony bereits so gut geschützt, dass sie erst im Jahr 2020 mit der Fortuna-Methode geknackt werden konnte.
Vorerst hat Sony noch Zeit, denn auch wenn die Lücke riesig ist, wird es einige Zeit dauern, bis Hacker sie ausnutzen können. Mehr über die Schwachstelle und ihre Bedeutung erfahren Sie unter thecybersecguru.com.