Den Markt für faltbare Smartphones führt das „ “ von Samsung an, doch bei den Produkten des Unternehmens gab es in den letzten Jahren kaum Innovationen. Im vergangenen Jahr stellte das Unternehmen das erste in drei Teile faltbare Modell vor, doch auch dieser Versuch war nicht von Erfolg gekrönt – das Galaxy Z Tri-Fold wurde sehr schnell auf Eis gelegt. Ungeachtet dessen arbeitet das Unternehmen an einem neuen Design, wird dessen Einführung jedoch nicht überstürzen.
Branchenquellen zufolge hat Samsung Display begonnen, sich mit anderen Abteilungen von Samsung Electronics darüber abzustimmen, welche Komponenten für die Herstellung eines ausziehbaren „ “-Smartphones benötigt würden. Angeblich könnte die Markteinführung des geplanten Geräts frühestens in der ersten Hälfte bzw. im Sommer 2028 erfolgen.
Der Bericht wurde auch von einem südkoreanischen Samsung-Vertreter bestätigt, es sieht also ganz danach aus, als würde das Unternehmen tatsächlich aktiv an der Entwicklung seines ersten ausklappbaren Geräts arbeiten. Man muss jedoch bedenken, dass ein solches Projekt noch in vielerlei Hinsicht Verzögerungen erfahren kann; die Produktentwicklung könnte sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden.
Gerüchten zufolge könnte Samsung das außergewöhnliche Produkt unter dem Namen „Galaxy Z Slide“ auf den Markt bringen. An dieser Stelle ist jedoch auch anzumerken, dass der Hersteller bereits vor vielen Jahren – als er die Umsetzung eines ausziehbaren Designs schon einmal ernsthaft in Erwägung zog – den Namen „Galaxy Z Roll“ schützen ließ. Es gibt also noch mehrere Möglichkeiten, doch es ist fast sicher, dass Samsung einen Namen dieser Art wählen wird, so wie es bereits bei den Modellen Z Fold, Z Flip und Z Tri-Fold der Fall war – bisher hat das Unternehmen die Sache nicht übermäßig kompliziert gemacht.
Einem Marktforscher zufolge arbeitet Samsung möglicherweise an einem Gerät, das sich auf etwa 10 Zoll ausziehen lässt, im vollständig geöffneten Zustand ein Seitenverhältnis von 16:9 bieten und eine Pixeldichte von 440,6 PPI aufweisen würde. Diese Aussage basiert auf Einblicken in die laufenden Entwicklungen des Unternehmens. Außerdem wurde hinzugefügt, dass die zweite Generation im Jahr 2030 auf den Markt kommen könnte.
Bei den ausziehbaren Geräten können die Entwickler bei der Integration des Bildschirms zwei verschiedene Wege einschlagen. Bei der Lösung, die das verwendete flexible Panel weniger belastet, wird der Bildschirm einfach in die Rückseite des Smartphones eingezogen, und beim Aufschieben wird die „versteckte“ Oberfläche über eine Rolle nach vorne geführt. Bei der komplexeren und für das Display „belastenderen“ Konstruktion muss das Display entlang des Randes aufgerollt werden.
Beide Lösungen wurden bereits vorgestellt: LG hat einen Fernseher entwickelt, dessen Bildschirm sich in die Hülle aufrollen lässt, und Samsung Display präsentierte als Prototyp ein Vorführgerät, das sich auf große Abmessungen ausziehen lässt. Bei einem für den kommerziellen Markt bestimmten Smartphone könnte sich das südkoreanische Unternehmen jedoch aus Gründen der Zuverlässigkeit für den einfacheren Aufbau entscheiden.
Wir sind auch gespannt, wie Huawei darauf reagieren wird – es wäre keine Überraschung, wenn auch die Chinesen bereits an einem solchen Gerät arbeiten würden. Huawei bringt ein Faltmodell nach dem anderen auf den Markt und ist seinen Konkurrenten mit Innovationen stets einen Schritt voraus: So entwickelte das Unternehmen bereits vor dem Galaxy Z Tri-Fold ein in drei Teile faltbares Modell und präsentierte bereits im Frühjahr ein Konkurrenzmodell zum iPhone Ultra.