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SAMSUNG ARBEITET BEREITS AN DEM SYSTEMCHIP FÜR DAS GALAXY S28

Der Exynos 2800 wird in der Lage sein, Designprozesse zu durchlaufen, die es so noch nie gegeben hat.
DemonDani
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Samsung arbeitet bereits an dem Systemchip für das Galaxy S28

Samsung kündigte im Februar die Galaxy S26-Smartphones an, die die erste Einführung des im Dezember vorgestellten Exynos 2600 darstellen. Die Nutzer machen sich also gerade erst mit den Fähigkeiten des neuen Flaggschiff-Chipsatzes des Unternehmens vertraut, aber die jüngsten Gerüchte zeigen, dass wir bereits zwei Generationen weiter sind.

Anfang März berichteten wir, dass Samsung bereits fleißig an dem Systemchip Exynos 2700 arbeitet. Es heißt, dass dieser Chip früher als bisherige Lösungen angekündigt wird und die Produktion früher beginnt. Und nach den Gerüchten über den Exynos 2700 sind nun die ersten Informationen über den Exynos 2800 eingetroffen.

Einer Quelle in Südkorea zufolge arbeiten die Chipdesign-Ingenieure von Samsung bereits an dem Exynos-Chip, der in der Galaxy S28-Serie und anderen zukünftigen Galaxy-Modellen zum Einsatz kommen wird. Der Designprozess für den Exynos 2800 ist bereits im Gange, da das Unternehmen mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird, die zu einer längeren Designzeit führen werden.

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Der Exynos 2600, der auf mit der Galaxy S26-Serie unterwegs ist, verwendet bereits Samsungs erste Generation von 2 nm Waferbreite, SF2. Für den Exynos 2700 war es unvermeidlich, dass er ebenfalls 2 nm verwenden würde (vermutlich SF2P), und jüngste Informationen deuten nun darauf hin, dass der Exynos 2800 bei 2 nm bleiben wird. Samsung wird als Nächstes zu 1,4 nm übergehen, aber interne Informationen deuten darauf hin, dass dieser Prozess nicht vor der zweiten Hälfte des Jahres 2027 bereit sein wird, wenn die Produktion des Exynos 2800 hochgefahren werden soll.

Berichten zufolge wird Samsung für die Produktion des Exynos 2800 den SF2P+-Prozess einsetzen, und der Grund für diese Entscheidung ist, dass Samsung sich lieber auf das bestmögliche Produktionsverhältnis konzentrieren möchte. Diese Prozesse sind schon jetzt enorm teuer, High-End-Systemchips, die auf 1,4 nm hergestellt werden, werden sogar noch mehr kosten als die jetzigen, so dass es besonders schmerzhaft wäre, mit einer hohen Ausschussrate arbeiten zu müssen. Auch die explodierenden Speicherpreise könnten Samsung dazu veranlassen, besonders vorsichtig zu sein, da die Kostensenkung in allen Preisklassen nun eine größere Rolle spielt.

Die Quelle geht davon aus, dass Samsung nun verstärkt auf verschiedene Optimierungsprozesse setzen wird, um mehr aus den verfügbaren Technologien herauszuholen. Der Begriff "Collaborative Optimization Design" beschreibt den Prozess, den Samsung-Ingenieure anwenden, um eine bessere Abstimmung zwischen den Fähigkeiten der Halbleiterfertigung und dem Chipdesign für den Exynos 2800 und andere zukünftige Chips zu erreichen.

Dem Bericht zufolge erklärte ein Vertreter der Halbleiterindustrie, dass die Chipfertigung eine Phase erreicht habe, in der es fast unmöglich sei, die Herstellung von Systemchips für Smartphones mit den bisherigen Miniaturisierungsmethoden fortzusetzen. Daher ist es notwendig, völlig neue Technologien zu entwickeln und anzuwenden, mit denen sich die Produktionsrate verbessern lässt.

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