Philips hat einen interessanten Monitor vorgestellt, der dank seines innovativen Aufbaus über zwei 23,8-Zoll-IPS-Panels verfügt: eines befindet sich an der üblichen Stelle auf der Vorderseite des Monitors, das andere auf der Rückseite. Beide Displays arbeiten mit einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, ihre maximale Bildwiederholfrequenz beträgt 120 Hz, sowie jeweils über einen eigenen Videoeingang in Form eines HDMI- und eines USB-C-Anschlusses – letzterer kann bis zu 65 W Leistung liefern, d. h., er lädt auch den Akku des angeschlossenen Notebooks auf.
Die beiden Displays können unabhängig voneinander genutzt werden, es ist jedoch auch möglich, auf dem einen Display vertrauliche Daten anzuzeigen, während auf dem anderen, das dem Kunden zugewandt ist, das System für ihn relevante Inhalte präsentiert. Dies kann bei Gesundheitsdienstleistungen, an Rezeptionen, bei der Präsentation von Visualisierungen sowie dann von Vorteil sein, wenn zwei professionelle Anwender einander gegenüber an demselben Projekt arbeiten. Dank des um 180 Grad drehbaren Designs können sie den Inhalt ihrer Bildschirme jederzeit miteinander teilen und so die Effizienz der Zusammenarbeit steigern.
Der platzsparende Monitor eignet sich zudem für alle Orte, an denen der verfügbare Platz auf dem Schreibtisch oder der Theke möglichst effizient genutzt werden muss, beispielsweise in Bibliotheken, Bildungseinrichtungen, Banken oder an anderen Orten. Die auf den einzelnen Bildschirmen angezeigten Inhalte lassen sich umfassend verwalten: Sie können den gespiegelten Inhalt des Hauptbildschirms des jeweiligen Geräts anzeigen, aber auf dem zweiten Bildschirm kann auch ein begrenzter, für den Kunden bestimmter Inhalt Platz finden, während der Sachbearbeiter auf dem ihm zugewandten Bildschirm arbeiten kann, wobei die Unternehmensdaten geschützt bleiben.
Laut Philips verfügen die einzelnen Panels über eine flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung und sind mit der Low-Blue-Light-Technologie ausgestattet, um die Augen der Betrachter so schonend wie möglich zu behandeln. Die mit dem Eyesafe 2.0-Zertifikat ausgestatteten Bildschirme bieten zudem MultiView-Unterstützung sowie Bild-in-Bild- (PiP) und Bild-neben-Bild- (PbP) Funktionen. Als zusätzliches Extra steht ein integrierter USB-Hub mit 2 x 2 Anschlüssen zur Verfügung, außerdem gibt es je einen Audioausgang für jedes Display, während zwei integrierte 3-W-Lautsprecher für die grundlegende Tonwiedergabe sorgen.
Die einzelnen Panels arbeiten mit einer Helligkeit von 300 nit und einem typischen Kontrastverhältnis von 1500:1 und bieten zudem Adaptive-Sync-Unterstützung, die den Frequenzbereich zwischen 48 Hz und 120 Hz abdeckt. Die 8-Bit-Panels können 16,7 Millionen Farbtöne darstellen, haben eine GtG-Reaktionszeit von 4 Millisekunden und bieten Betrachtungswinkel von 178 Grad. Nach Angaben des Herstellers decken die Panels den sRGB-Farbraum zu 110 % und den NTSC-Farbraum zu 100 % ab. Der Dual-Display-Monitor verbraucht im ECO-Modus 19,8 W und im Normalmodus 23,88 W. Im Lieferumfang sind neben dem externen Netzteil auch zwei USB-C-Kabel enthalten.
Der Philips 24B2D5300 ist auf dieser Grundlage ein wirklich innovatives Produkt, das sich in vielen Fällen als besonders nützlich erweisen kann, selbst für den durchschnittlichen Nutzer. Das neue Produkt könnte in Kürze im Handel erhältlich sein, der empfohlene Verkaufspreis wurde vom Hersteller jedoch noch nicht bekannt gegeben.