Orico bietet eine riesige Auswahl an PC- und Mobilzubehör – fast jeder findet in diesem Sortiment ein Produkt, das ihn interessiert. In letzter Zeit ist das Interesse an Powerbanks besonders groß geworden, und das Unternehmen versucht, diesen Trend mit zwei neuen Produkten zu nutzen, die unter dem Namen PixelCharge auf den Markt gekommen sind.
Anfangs gaben bei Powerbanks nur ein paar kleine LEDs Auskunft über den Ladezustand des Akkus, dann kamen Modelle mit kleinen LCD-Displays auf den Markt, doch im Laufe der Zeit hat sich der Markt auch davon weiterentwickelt. Heute gibt es tragbare Ladegeräte mit normalen Farbdisplays und anderen interessanten visuellen Extras – auf diesem Gebiet versucht Orico mit der PixelCharge-Reihe, neue Akzente zu setzen.
Die Designer haben die Powerbanks mit „Displays“ ausgestattet, die fast ihre gesamte Oberfläche einnehmen. Aus riesigen Pixeln können die Geräte verschiedene einfache Grafiken darstellen.
Den Nutzern stehen 256 individuell steuerbare Bildpunkte (16 x 16 Pixel) zur Verfügung, um ihre eigenen PixelArt-Kreationen zu verwirklichen. Die Grafiken lassen sich ganz einfach austauschen, sodass der Nutzer das „Pixel-Design“ sogar an seine Stimmung oder gerade an seine Kleidung anpassen kann. Während des Ladevorgangs kann das Gerät durch die Bewegung dieser Bildpunkte den Ladezustand anzeigen, und ebenso lässt sich während des Ladevorgangs auf diese Weise ablesen, wie viel Reserve noch im Akku vorhanden ist.
Über die iDotMatrix-App lassen sich die Grafiken verwalten, und die Powerbank nutzt ein Bluetooth-Modul, um sich mit dem Smartphone zu verbinden und die Grafiken zu steuern.
Die Grafiken können auch animiert sein, und auf dem Display kann Text angezeigt werden, sodass es sogar möglich ist, Lauftexte über das Panel laufen zu lassen. Das Gerät verfügt zudem über nützliche Funktionen, wie zum Beispiel einen einstellbaren Countdown-Timer und eine Stoppuhr, kann aber auch Weckzeiten und Kalendertermine anzeigen. Bei der Musikwiedergabe lassen sich Animationen auf das Bild legen, die sich im Takt der Songs ändern.
Aber kommen wir zum Wesentlichen, nämlich den Kapazitäten. Das PixelCharge verfügt über eine Kapazität von 5.000 mAh, das PixelCharge Plus hingegen über 10.000 mAh, sodass sich das erstere eher als eine Art Notfall-Ladegerät eignet, das man immer griffbereit hat, während man mit dem letzteren die Laufzeit von Smartphones schon recht ordentlich verlängern kann – es reicht sogar für mehr als eine vollständige Aufladung.
Das PixelCharge Plus kann laut offizieller Spezifikation eine Leistung von 22,5 Watt abgeben und lässt sich mit 18 W aufladen. Das PixelCharge hingegen erreicht in beide Richtungen eine maximale Leistung von 15 W. Die Entwickler haben beide Geräte mit einem USB-C-Kabel ausgestattet, doch nur beim PixelCharge Plus ist dieses fest integriert; zudem verfügt es über einen zusätzlichen freien USB-C-Anschluss, sodass zwei Geräte gleichzeitig aufgeladen werden können, während das PixelCharge nur über einen USB-C-Anschluss verfügt.
Die PixelCharge-Powerbanks werden in den Farben Schwarz, Blau, Weiß und Lila erhältlich sein; das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Das Gerät mit der geringeren Kapazität wiegt 132 Gramm und hat Abmessungen von 77 x 71 x 23 Millimetern, während das PixelCharge Plus bei einem Gewicht von 199 Gramm Abmessungen von 101 x 71 x 23 Millimetern aufweist.
Die empfohlenen Verkaufspreise für die Orico PixelCharge- und PixelCharge Plus-Powerbanks wurden auf 38 bzw. 46 Dollar festgelegt, sodass man für die höhere Kapazität kaum mehr bezahlen muss. Entscheidend für den Kauf wird vielmehr sein, welche Gerätegröße der Nutzer benötigt. Die Geräte können sogar nach Ungarn bestellt werden und werden, ähnlich wie andere Orico-Produkte, offiziell ins Land geliefert.