Für Meta ist das Geschäft mit den Smartglasses bisher recht gut gelaufen, und es sieht ganz danach aus, als könnte das Unternehmen in diesem Jahr einen neuen Bereich erschließen. Es wäre allerdings schade, zu früh zu trinken, denn es ist nicht das erste Mal, dass wir hören, dass die Smartwatch des Unternehmens kommen wird.
Bereits 2021 gab es Gerüchte, dass eine Smartwatch Meta in der Pipeline sei. Im Jahr 2022 wurden Fotos eines Prototyps des tragbaren Accessoires veröffentlicht, aber seither gab es keine Neuigkeiten über wesentliche Fortschritte an dieser Front. Bislang ist die Meta-Uhr nirgends zu finden. Aber jetzt! The Information berichtet, dass das Unternehmen das Produkt, an dem es Gerüchten zufolge seit Jahren arbeitet, noch in diesem Jahr auf den Markt bringen wird.
Laut der Zeitung wird das tragbare Accessoire mit dem Codenamen Malibu 2 von Meta entwickelt und soll 2026 auf den Markt kommen. Es könnte ein völlig neuer Ansatz für Smartwatches sein, über den das Unternehmen bisher nicht nachgedacht hat. Zuvor gab es Gerüchte über eine Kameralösung, aber jetzt sind Gesundheit und künstliche Intelligenz die ersten.
Bisher wurde immer gemunkelt, dass die von Meta entwickelte Smartwatch u. a. mit einer Kamera ausgestattet sein und zum Posten von Inhalten auf Social-Media-Plattformen genutzt werden könnte. Der Prototyp, der vor Jahren durchgesickert war, verfügte über zwei Kameras, einen nach vorne gerichteten Imager und eine nach hinten gerichtete Kamera, mit der qualitativ hochwertigere Inhalte produziert werden konnten. Nun, das gehört alles der Vergangenheit an.
Jüngsten Berichten zufolge hat Meta zugegeben, dass eine Smartwatch mit Kamera, die für die Produktion von Inhalten konzipiert ist, kaum auf die Nachfrage der Nutzer stoßen würde. Dafür gibt es jetzt smarte Brillen, die aus der Zusammenarbeit von Ray-Ban und Oakley hervorgegangen sind. Und bei den Smartwatches könnte sich Meta, wie andere Hersteller auch, auf Gesundheitsoptionen konzentrieren. Sie wird einen Herzfrequenzmesser und andere Sensoren haben. Ein weiteres Plus könnte die Einführung von KI sein, die das Unternehmen mit dem Meta AI Service koordinieren könnte.
Man darf gespannt sein, was sich der Herr der sozialen Medien einfallen lassen wird. Der Markt für Smartwatches ist sehr breit gefächert und bunt gemischt, und Meta hat noch keine Hardware entwickelt, die sich in einem derartigen Wettbewerbsumfeld bewähren musste. Es wird sich mit Unternehmen wie Apple, Samsung, Google, Garmin und Amazfit (Zepp) messen müssen, um nur einige zu nennen.
Meta soll versuchen, sich von der Masse abzuheben, indem es innovative KI-basierte Funktionen in einer Form anbietet, die man sich ans Handgelenk heften kann. Wir sind gespannt, was sich das Unternehmen in Bezug auf die Verbindung von Smartwatches und KI einfallen lässt. Es besteht auch die Möglichkeit, dass das Unternehmen versuchen wird, dieses Produkt mit intelligenten Brillen und VR/AR-Headsets zu kombinieren. Es könnte zum Beispiel das Zubehör in deren Steuerungen integrieren.