Es kursieren neue Gerüchte rund um „XBOX“. Obwohl Asha Sharma versucht, das Vertrauen der Spieler zurückzugewinnen, scheint es, als halte Microsoft, das ihr übergeordnet ist, die Aufrechterhaltung der Videospielsparte für immer weniger sinnvoll.
Laut Informationen von , Reuters und anderen Medien könnte sich Microsoft bald von seiner 25 Jahre alten Konsolenfamilie trennen. Angeblich ist Microsoft sehr unzufrieden mit der Hardware-Leistung der Xbox, der sinkenden Abonnentenzahl und auch mit dem jüngsten Kassenerfolg von „Call of Duty: Black Ops 6“. Es hilft dem Unternehmen auch nicht, dass die Komponenten aufgrund der hohen Hardware-Produktionskosten immer teurer werden, was natürlich unter anderem auf den kontinuierlichen Ausbau der KI-Server durch Microsoft zurückzuführen ist.
Abgesehen davon, dass man beim aktuellen Modell bleibt, erwägt Microsoft angeblich zwei Optionen. Die eine wäre, das Ganze zu verkaufen, beispielsweise an einen Geschäftspartner, und gemeinsam mit diesem die Xbox-Produkte weiter zu vermarkten. Ein solcher Partner könnte sogar ASUS sein, das bereits jetzt „Xbox“-Produkte im Bereich der Handheld-Konsolen herstellt. Die andere in Betracht gezogene Möglichkeit wäre, dass die Sparte ähnlich wie GitHub und LinkedIn als Tochterunternehmen weitergeführt würde, wodurch sie sich von Microsoft lösen und in einer eigenständigeren Form weiterarbeiten könnte.
Asha Sharma ist jedenfalls bestrebt, den Geschäftsbereich anzukurbeln. Kürzlich wurde bekannt, dass die Mitarbeiter von ZeniMax in großer Gefahr sind, sofern sie nicht an einem „Fallout“- oder „Elder Scrolls 6“-Spiel arbeiten. Die Geschäftsführerin möchte nämlich äußerst erfolgreiche Spiele auf die Plattform bringen, um die Xbox wieder nach oben zu bringen. Um dieses Ziel zu erreichen, treibt er die Entwicklung dieser sowie der „Halo“-Spiele voran und hat deren Budgets aufgestockt; die Frage ist nur, ob dieser Endspurt letztendlich auf Kosten der Qualität gehen wird oder nicht.
Berichten zufolge bleibt es jedoch nicht bei ZeniMax; auch in anderen Xbox-Studios sind massive Einschnitte zu erwarten. Im Falle von Ninja Theory, Compulsion Games und Double Fine Productions war sogar von einer vollständigen Schließung der Studios die Rede, doch dazu gibt es bislang noch keine offizielle Ankündigung. Auch die Marke Xbox selbst wird voraussichtlich weniger präsent sein, da das Unternehmen auch bei den Marketingkosten erheblich kürzt.
Sicher ist: Sollte das neue „Call of Duty“ die in es gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen, wird die Entscheidung für die Verantwortlichen bei Microsoft ganz sicher leichter fallen.