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META HAT EINE COMMUNITY-APP FÜR VIBE-CODIERUNG GESTARTET

Das Gerät wird unter dem Namen „Pocket“ auf den Markt gebracht; es verwirklicht zwar keine völlig neue Idee, stellt jedoch eine ganz neue und spannende Richtung dar.
DemonDani
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Meta hat eine Community-App für Vibe-Codierung gestartet

Vor einigen Wochen hat Meta die App „Instants“ gestartet, die sich zum Teilen von Schnappschüssen eignet und mit Instagram verknüpft ist sowie dieses ergänzt. Nun wurde unter dem Namen „Pocket“ eine weitere Entwicklung vorgestellt; dabei handelt es sich zwar um ein völlig „eigenständiges“ Projekt, doch auch hier bleibt das Unternehmen seinen Wurzeln im Bereich der sozialen Medien treu.

Wie bekannt ist, setzt sich Meta sehr engagiert für den Einsatz künstlicher Intelligenz ein und nutzt diese gerne für die interne Programmierung. Das Unternehmen baut seine Belegschaft kontinuierlich ab und setzt KI in immer breiterem Umfang in verschiedenen Rollen ein. Mit der App „Pocket“ gibt das Unternehmen der Community nun ein Tool an die Hand, mit dem sich Vibes programmieren lassen. 

Im Rahmen der neuen App können ganz normale Menschen Mini-Apps erstellen und diese genauso veröffentlichen und mit anderen teilen, wie man Bilder und Videos auf Instagram hochlädt.

Mark Zuckerberg steht voll und ganz hinter der künstlichen Intelligenz und tut alles, um Meta zu einem Unternehmen zu formen, das an der Spitze der KI-Entwicklung steht. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren eine ganze Armee herausragender Fachleute unter Vertrag genommen und unter dem Namen „Superintelligence Labs“ sogar einen eigenen Konkurrenten zu Googles DeepMind ins Leben gerufen. Das Unternehmen scheut keine Kosten, um seine Visionen voranzutreiben, und versucht gelegentlich, seine Position durch Übernahmen zu stärken. 

Die Pocket-App entstand, als Meta die Entwickler von Atma Sciences Inc. einstellte, die zuvor unter dem Namen Gizmo ihre eigene App entwickelt hatten. Der Marktführer im Bereich Social Media kann die technologischen Lösungen des Start-ups frei nutzen und konnte so die neue App in kurzer Zeit auf die Beine stellen. Es überrascht nicht, dass „Pocket“ „Gizmo“ ziemlich stark ähnelt. Das Unternehmen will die Herkunft der Plattform auch gar nicht wirklich verbergen, da es die in seiner eigenen App erstellbaren Mini-Anwendungen als „Gizmos“ bezeichnet. 

Die Gizmos lassen sich ohne jegliche Vorkenntnisse mithilfe von Vibe-Codierung innerhalb von Pocket erstellen. Man muss lediglich Anweisungen in natürlicher Sprache gut formulieren, anhand derer die im Hintergrund laufende KI die Vorstellungen der Nutzer umsetzt. Mit den Gizmos lassen sich vielfältige Interaktionen durchführen, wobei es sich den Erwartungen zufolge vor allem um Minispiele handeln wird. 

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Obwohl es sich um app-ähnliche Funktionen innerhalb einer größeren Plattform handelt, werden diese nicht auf klassische Weise geöffnet, sondern lassen sich wie Fotos im Instagram-Feed oder Videos auf TikTok durchblättern. Die Nutzer werden die Möglichkeit haben, die Gizmos zu teilen, zu liken und zu kommentieren. Die Oberfläche bietet zudem Optionen zum Weiterleiten und Speichern. Von den in den „Gizmos“ erzielten Ergebnissen können Screenshots gemacht werden; anderweitig lassen sie sich nicht speichern, und es wird nicht gespeichert, was der Nutzer zuvor darin gemacht hat.

Laut Atma Sciences macht die Gizmo-App süchtig – was Meta bei einer Social-Media-App sicherlich nicht zu behaupten wagte –, doch laut Atma Sciences ist das hier kein Problem, da es sich um eine „nützliche Sucht“ handelt. Das Lernen könnte für die Nutzer durch „Pocket“ zur Sucht werden, da man damit die Grundlagen der Vibe-Programmierung erlernen kann.

„Pocket“ ist vorerst noch keine App, die Meta als Aushängeschild präsentieren würde; sie befindet sich vielmehr noch in der Testphase. Allerdings ist sie bereits in einigen Regionen verfügbar und kann auf unterstützten Geräten ausprobiert werden. Dass die Gizmo-App bereits mehr als 600.000 Mal auf Android- und iOS-Geräten installiert wurde, obwohl sie nicht besonders populär ist, deutet auf Entwicklungspotenzial hin. 98 Prozent der Bewertungen sind positiv, sodass auch ihr „Klon“ mit Meta im Rücken interessant sein könnte.

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