Die Entlassungen bei Bungie haben nun offiziell begonnen. Der Versuch, „: Destiny 2“ wiederzubeleben, wird nun mit absoluter Sicherheit nicht mehr das Ziel erreichen, „Destiny 2“ wieder in die Entwicklung zu bringen – und zwar deshalb, weil niemand mehr da ist, der daran arbeiten könnte. Bungie hat offiziell bekannt gegeben, dass das gesamte Team entlassen wird, womit eine Ära des Studios zu Ende geht.
„Mit großer Trauer geben wir den Personalabbau bekannt, während wir Bungie neu organisieren. Als Führung von Bungie – sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart – erkennen wir an, dass „Destiny 2“ in den letzten Jahren nicht den Erwartungen entsprochen hat. Nach dem letzten Inhaltsupdate für ‚Destiny 2‘ und da sich unsere zukünftigen Projekte noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden, konnten wir das Studio leider nicht mehr in seiner bisherigen Größe weiterführen“, – schreibt die Geschäftsführung von Bungie, die noch nichts über die Zukunft sagen kann, ihren ehemaligen Kollegen jedoch äußerst dankbar ist.
Die Kollegen sind der Geschäftsführung jedoch möglicherweise nicht ganz so dankbar. Im Laufe der Geschichte von Bungie kam immer wieder zur Sprache, dass die Geschäftsführung ihrer Aufgabe nicht gewachsen sei und sowohl fachlich als auch menschlich fragwürdig sei. Laut Informationen von „ “ (Tech4Gamers ) haben die inkompetenten Führungskräfte von Bungie die talentierten Entwickler schon längst vertrieben; die Führungsetage habe nicht verstanden, warum die Leute gerne ein bestimmtes Spiel spielen, und „Destiny 2“ habe aus diesem Grund keine guten Ergebnisse erzielt.
Das Studio stand 2022 bereits kurz vor der Schließung, und Sony macht sie nun dafür verantwortlich, dass ihr Live-Service-Modell gescheitert ist. Vor einigen Tagen wurde bereits berichtet, dass ein Personalabbau von 50 % zu erwarten sei; diese Nachricht wurde nun offiziell bestätigt.
Einer anderen Quelle zufolge wurde zwar nicht die volle 50-Prozent-Marke erreicht, aber ein erheblicher Teil des Teams wurde entlassen. 400 Mitarbeiter müssen sich nun anderweitig eine neue berufliche Perspektive suchen, sodass 800 Mitarbeiter im Studio verbleiben konnten. Angeblich war Sony geduldig und suchte nach mehreren Alternativen, bevor die Entscheidung getroffen wurde, doch die Führung von Bungie war nicht in der Lage, Ergebnisse vorzuweisen.
Berichten zufolge hängt das Überleben des Studios maßgeblich vom Erfolg von „Marathon“ ab.
Ein weiteres Opfer der Umstrukturierung ist Justin Truman, der Studioleiter, der vor weniger als einem Jahr die Leitung des Studios übernommen hatte; Berichten zufolge wird Pete Parsons seinen Platz einnehmen.