Apple ist sich immer sicherer, dass sein faltbares Smartphone große Erfolge erzielen wird. Allerdings kann das Unternehmen diese sehr komplexen Geräte nicht in demselben Tempo produzieren wie seine klassischen Produkte, was zu Lieferengpässen führen wird.
In letzter Zeit sind in den Medien zahlreiche Informationen zum „ “, „iPhone Fold/Ultra“ erschienen. Nun hat einer der bekanntesten Insider und Analysten, Ming-Chi Kuo, berichtet, womit er auf der Grundlage der ihm vorliegenden Informationen rechnet. Der Analyst geht davon aus, dass das erste faltbare iPhone im September vorgestellt wird, der Zeitplan für Vorbestellungen und Auslieferungen jedoch nicht dem des iPhone 18 Pro entsprechen wird.
Die Vorbestellung für das iPhone Ultra wird etwas später beginnen, und die Liste der Länder, in denen es erhältlich sein wird, wird begrenzt sein.
Auch der Vorbestellungszeitraum wird länger sein als bei den iPhone-18-Pro-Modellen; das Unternehmen wird erst im vierten Quartal mit der Auslieferung beginnen können, da es nicht rechtzeitig ausreichend große Lagerbestände aufbauen kann. Kuo geht davon aus, dass noch in diesem Jahr bis zu 7–8 Millionen iPhone Ultra einen Käufer finden könnten, was auf jeden Fall ein großartiges Ergebnis wäre.
Einer anderen Quelle zufolge ist Apple derzeit so zuversichtlich, dass es die Bestellmenge auf 10 Millionen erhöht hat. Der Produktionspartner des Unternehmens ist in diesem Fall ausschließlich Foxconn; niemand sonst darf das faltbare Gerät herstellen.
Ming-Chi Kuo ging sogar darauf ein, dass er den voraussichtlichen Verkaufspreis des Produkts derzeit auf 2.300 bis 2.500 Dollar schätzt. Und da es anfangs ziemlich schwierig sein wird, an das Gerät heranzukommen, werden nach der Auslieferung der ersten Chargen wahrscheinlich viele Geräte bei eBay und auf anderen ähnlichen Plattformen auftauchen. Dem Analysten zufolge könnten Spekulanten die ersten Exemplare sogar mit einem Aufschlag von 50 bis 100 % anbieten.
Während zum iPhone Ultra manchmal täglich neue Informationen auftauchen, gibt es bereits Gerüchte, dass bei Apple bereits mit der Planung der zweiten Generation des Geräts begonnen wurde. Natürlich lässt sich so weit im Voraus noch fast nichts mit Sicherheit sagen, aber das Format soll angeblich beibehalten werden. Einem Bericht aus Insiderkreisen zufolge denkt das Unternehmen aus Cupertino derzeit nicht daran, größere Änderungen an den Displays vorzunehmen.
Apple ist fast immer bestrebt, das Maximum aus einem neuen Produkt herauszuholen, und plant selten bereits beim ersten Generationswechsel größere Weiterentwicklungen. Ein gutes Beispiel dafür ist derzeit das iPhone Air, das zu viel Kritik einstecken musste, als dass sein Nachfolger ohne größere Neugestaltung auf den Markt kommen könnte. Genau aus diesem Grund hat sich die Markteinführung des Produkts um mehrere Monate verzögert, da die Entwickler die Pläne für das iPhone Air 2 grundlegend überdenken mussten. Darauf waren sie nicht vorbereitet.
Apropos iPhone Air: In Bezug auf das hauchdünne Smartphone kursiert in letzter Zeit bereits die Nachricht, dass es nach der zweiten Generation keine Fortsetzung geben wird. Das Unternehmen könnte dieses Konzept aufgeben; das iPhone Air 2 könnte zwar noch auf den Markt kommen, aber es wird keine weiteren Ressourcen in diese Produktlinie investieren. Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen auch vom neu gestalteten Smartphone keinen größeren Durchbruch. Seine Ressourcen und die in diesem Bereich gesammelten Erfahrungen wird es künftig für die iPhone-Ultra-Serie nutzen.