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MACOS 27 UNTERSTÜTZT KEINE MACS MIT INTEL-PROZESSOREN MEHR

Apple wird die Code-Basis für Intel-basierte Mac-Konfigurationen aus macOS 27 im nächsten Jahr komplett verbannen, so dass die Software-Unterstützung für ältere Produkte ab dieser Version im Wesentlichen wegfällt.
J.o.k.e.r
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MacOS 27 unterstützt keine Macs mit Intel-Prozessoren mehr

Macs mit Intel-Prozessoren sind bereits aus dem Apple-Sortiment verschwunden, doch der Hersteller gewährleistet für einige Modelle weiterhin Software-Support – allerdings nicht mehr lange. Nach den aktuellen Plänen wird macOS 26 die letzte macOS-Version sein, die auf bestimmten Intel-basierten Macs installiert werden kann. Danach wird sich das Unternehmen auch im Bereich der Softwareunterstützung von Intel-Prozessoren abwenden und sich ausschließlich auf Modelle konzentrieren, die auf SoC-Einheiten der „M“- und „A“-Serie basieren. Aus dieser Perspektive betrachtet kann macOS 27 als endgültiger Abschluss der Intel-basierten Ära angesehen werden, was eigentlich schon zu erwarten war.

Apples SoC-Einheiten der "M"-Serie, die intern auf Basis von ARM-Prozessorkernen entwickelt wurden, wurden jahrelang in Apples Werkstätten gebaut, und Ende 2020 wurden die ersten Produkte auf Basis der neuen SoC-Einheiten veröffentlicht. Zu den ersten der M1-Serie gehörten bei der Ankündigung im November 2021 das 13,3-Zoll-MacBook Pro, das MacBook Air und der Mac Mini, und in den nächsten etwa anderthalb Jahren wurde die gesamte Produktlinie auf die proprietären SoCs umgestellt. Die Unterstützung für Produkte mit Intel-Prozessoren war zu diesem Zeitpunkt ununterbrochen, aber im Laufe der Jahre fielen die alternden Modelle langsam aus den unterstützten Konfigurationen heraus.

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Die 26. Version von macOS mit dem Codenamen Tahoe wird einige weitere Intel-basierte Mac-Konfigurationen unterstützen, darunter den 2019er Mac pro, das 2019er 16-Zoll MacBook Pro, das 2020er 13-Zoll MacBook pro und den 2020er 27-Zoll iMac. Für diese Produkte wird macOS 26 die letzte neue Version sein, während macOS 27 sich ausschließlich auf Apples Produkte mit SoCs der "M"- und "A"-Serie konzentriert und die Unterstützung für Intel-Prozessoren komplett entfernt. Dies wird auch ein wunder Punkt für die Hackintosh-Gemeinde sein, da es keine macOS-Versionen mehr geben wird, die auf traditionelle PC-Konfigurationen gehackt werden können.

Der Schritt war bereits erwartet worden, denn es war klar, dass ARM-basierte SoCs der "M"- und "A"-Serie die Zukunft für Apple sind und letztere eine immer wichtigere Rolle spielen würden, vor allem im Segment der Einsteigerkonfigurationen, wo das erste MacBook, das auf einem SoC der "A"-Serie basiert, das MacBook Neo, ein unglaublicher Erfolg war und die Produktion hochgefahren werden musste, aber das ist eine andere Geschichte.

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