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LG WILL DAS AUGMENTED-REALITY-ERLEBNIS IN AUTOS AUF EIN NEUES NIVEAU HEBEN

Mit dem UltraView-Windschutzscheiben-Display und dem großen Bildschirm an Bord würde das Unternehmen ein beeindruckendes Erscheinungsbild und eine hervorragende Funktionalität erzielen.
DemonDani
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LG will das Augmented-Reality-Erlebnis in Autos auf ein neues Niveau heben

Seit den 2010er Jahren hat sich LG zu einem immer bedeutenderen Zulieferer für die Automobilindustrie entwickelt, und das Unternehmen liefert ununterbrochen Technologien, mit denen es einen breiten Kundenkreis ansprechen kann. Vor wenigen Tagen schaffte es das Unternehmen mit dem „UltraView Windshield Display“ ins Finale des renommierten „Automotive News PACE Pilot Award“.

Seit Tesla die Automobilbranche im Sturm erobert hat, haben die Bordsysteme eine bedeutende Entwicklung durchlaufen, und LG ist bestrebt, mit dem UltraView-Windschutzscheiben-Display den Fahrzeugen der Zukunft den nächsten Schritt nach vorne zu ermöglichen. Das Unternehmen hat sich in jeder Hinsicht bemüht, vorausschauend zu handeln. Die neue Technologie verbindet Augmented Reality mit kontextbezogener Informationsvermittlung und bietet Automobilherstellern mehr Flexibilität bei der Gestaltung des Innenraums.

„Das neue Augmented-Reality-HUD mit der von LG selbst entwickelten Hover-Screen-Technologie zeigt für das Fahren wichtige Informationen im Sichtfeld des Fahrers an, während Navigations-, Multimedia-, Klimaanlagensteuerungs- und Fahrzeugfunktionen auf einem großen virtuellen Bildschirm mit einer Fokusentfernung von 1,2 Metern angezeigt“, heißt es in der offiziellen Mitteilung des Unternehmens.

LG ist bestrebt, im Bereich der softwaregesteuerten Fahrzeuge eine Vorreiterrolle einzunehmen und möglichst vielen Fahrzeugherstellern dabei zu helfen, modernste Fahrerkabinen zu entwickeln. Das Unternehmen bietet allen Partnern schlüsselfertige Lösungen an und ermöglicht es den Herstellern gleichzeitig, individuelle Konstruktionen anzufordern. Heutzutage wird beim Kauf neuer -Fahrzeuge nachweislich mehr Wert denn je darauf gelegt, welches Fahrerlebnis und welche technologischen Lösungen die Fahrzeuge bieten können.

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Beim UltraView-Display lässt sich die Größe der auf die Windschutzscheibe projizierten Bildfläche frei einstellen, und wichtig ist, dass man den Blick nicht extra auf die angezeigten Daten richten muss, sondern dass diese sich nahtlos in die Realität einfügen. In jeder Situation kann der Nutzer genau die Daten vor sich anzeigen lassen, die er gerade benötigt. Über den zentralen Bildschirm lässt sich ganz einfach steuern, welche Widgets auf der Windschutzscheibe angezeigt werden sollen. 

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Das Infotainment-System kann neben der aktuellen Geschwindigkeit und anderen Daten auch die täglichen Aufgaben und Kalendereinträge anzeigen. Auch Videoanrufe lassen sich vom Auto aus tätigen, und das Bild der Gesprächsteilnehmer kann ebenfalls auf die Windschutzscheibe projiziert werden. Über solche spontanen Besprechungen könnte die dahinterstehende Software eine KI-basierte Zusammenfassung erstellen. Wenn der Nutzer zu einem Renntag aufbricht und das Auto in den Rennmodus versetzt, verschwinden automatisch alle „Schnickschnack“-Funktionen, und der G-Sensor (Beschleunigungsmesser) sowie die Rundenzeitmessung, und beim Offroad-Fahren kann das System die Bilder aller rund um das Fahrzeug angeordneten Kameras auf die Windschutzscheibe projizieren.

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Die Ingenieure von LG haben das UltraView-Windschutzscheiben-Display mit einem Projektor mit ultrakurzem Projektionsabstand realisiert, der je nach Situation – und je nach Umfang der Informationen – in einem Blickwinkel von 7 bis 25 Grad vor den Fahrern projizieren kann. Das Gerät kann mit einer Helligkeit von bis zu 12.000 Nits auf die Glasfläche vor dem Nutzer „zeichnen“, um auch bei Sonnenschein für ausreichende Sichtbarkeit zu sorgen. 

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LG teilte zudem mit, dass die Einheit, die die Hersteller unter dem Armaturenbrett in der Nähe der Windschutzscheibe integrieren müssen, ein Volumen von etwa 15 Litern hat. Davon nehmen die Nutzer jedoch so gut wie nichts wahr. Was den Nutzern ins Auge fallen könnte, ist das 20-Zoll-Display mit einem sehr schmalen Rahmen, das von Grund auf so optimiert wurde, dass es sich gut in Fahrzeuge integrieren lässt.

Es ist noch nicht bekannt, wann und wo diese Entwicklung erstmals auf den Markt kommen wird, aber LG ist sicherlich bestrebt, so schnell wie möglich Abnehmer für das UltraView-Windschutzscheiben-Display und andere damit verbundene Entwicklungen zu finden.

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