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LENOVO HAT ENDLICH AUF DEN BIOS-FEHLER REAGIERT, DER DIE FUNKTIONSUNFÄHIGKEIT DER LEGION GO-HANDHELD-SPIELKONSOLEN VERURSACHT HAT

Legion Go-Handheld-Spielkonsolen, die aufgrund eines BIOS-Fehlers nicht mehr funktionsfähig sind, werden im Rahmen der Garantie repariert, sofern die Herstellergarantie noch gültig ist; in allen anderen Fällen müssen sich die Servicezentren jedoch nach den Bestimmungen der örtlichen Gesetze richten.
J.o.k.e.r
J.o.k.e.r
Lenovo hat endlich auf den BIOS-Fehler reagiert, der die Funktionsunfähigkeit der Legion Go-Handheld-Spielkonsolen verursacht hat

Besitzer des Lenovo Legion Go beschweren sich seit Wochen, da viele nach dem Herunterladen und der Installation des neuesten, vom Unternehmen veröffentlichten BIOS feststellen mussten, dass ihre geliebte Handheld-Spielkonsole nicht mehr in Betrieb geht: Mit dem neuen BIOS lässt sich die Handheld-Konsole zwar einschalten, bleibt aber in einem scheinbar leblosen Zustand, d. h., man kann weder das BIOS-Menü aufrufen noch Windows starten. Der Fehler wurde in einigen Servicezentren bereits mehrfach durch einen Wechsel zu einer früheren BIOS-Version behoben; sogar wurde versuchsweise untersucht, was passiert, wenn das wiederhergestellte alte BIOS mit der berühmt-berüchtigten Version N3CN42WW aktualisiert wird – und dabei festgestellt, dass die Handheld-Konsole erneut „unbrauchbar wird“, d. h., nicht mehr zum normalen Betrieb gebracht werden kann.

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Aufgrund der Erfahrungen der Nutzer und der Blogbeiträge der Service-Techniker schien es völlig eindeutig, dass das Entwicklerteam von Lenovo beim N3CN42WW-BIOS einen Fehler begangen hatte, doch Lenovo räumte zunächst nicht ein, dass es sich nicht um einen Nutzer-, sondern um einen Herstellerfehler handelte, daher wurden Anträge auf Garantiereparaturen in vielen Fällen abgelehnt.

Seitdem ist viel Zeit vergangen, und glücklicherweise hat sich auch das Lenovo-Team an die Arbeit gemacht: Es wurde eingeräumt, dass tatsächlich das BIOS dafür verantwortlich ist, dass die Handheld-Spielkonsolen vom Typ Lenovo Legion Go in einigen Fällen funktionsunfähig werden, und dass die Nutzer keine Schuld an dem Fehler tragen. Obwohl sie das Vorliegen des Fehlers eingeräumt haben, konnten sie ihn bislang noch nicht beheben, da das Entwicklerteam die zugrunde liegende Ursache noch untersucht. Da klargestellt wurde, dass die Legion Go-Handhelds, die nach einem BIOS-Update nicht mehr funktionsfähig sind, aufgrund eines fehlerhaften BIOS in diese Situation geraten, wurde auch eindeutig erklärt, dass in diesen Fällen bei Geräten, die noch unter die Garantie fallen, die erforderliche Reparatur auf jeden Fall kostenlos durchgeführt werden muss.

Bei Geräten, für die die Herstellergarantie bereits abgelaufen ist, soll die Reparatur nach Möglichkeit ebenfalls kostenlos erfolgen, wobei in diesem Bereich jedoch stets die lokalen gesetzlichen Vorschriften zu beachten sind. Letzteres bedeutet, dass eine BIOS-Wiederherstellung nach Ablauf der Garantiezeit in einigen Regionen kostenlos sein kann, während die betroffenen Legion-Go-Besitzer in anderen Regionen weiterhin dafür bezahlen müssen.

Diese missliche Lage könnte der Hersteller leicht beheben, indem er ein Reparaturprogramm startet, in dessen Rahmen alle Legion Go-Handheld-Konsolen, bei denen die Installation des N3CN42WW-BIOS den Fehler verursacht hat, wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzt werden, doch eine solche Initiative wurde bislang noch nicht gestartet. Ein kleiner Trost ist, dass das fehlerhafte BIOS inzwischen von der Website des Herstellers entfernt wurde. Falls wir das betreffende BIOS bereits für das jeweilige Gerät heruntergeladen, aber noch nicht installiert haben, sollten wir diese Vorgehensweise beibehalten, bis das korrigierte BIOS verfügbar ist.

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