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LENOVO AI NAS 900 UND AI NAS 900 PRO – NEUE NETZWERKSPEICHERGERÄTE MIT KI-FUNKTIONEN AUF PANTHER-LAKE-BASIS

Die neuen NAS-Geräte unterstützen M.2-SSD-Karten – insgesamt vier – und bieten dank der Panther-Lake-SoC-Einheiten eine beachtliche Leistung für die lokale Ausführung von KI-Aufgaben.
J.o.k.e.r
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Lenovo AI NAS 900 und AI NAS 900 Pro – Neue Netzwerkspeichergeräte mit KI-Funktionen auf Panther-Lake-Basis

Lenovo hat zwei interessante Netzwerkspeicher vorgestellt, die sich hervorragend als privater Cloud-Speicher eignen, gleichzeitig können sie aber auch zur Beschleunigung von KI-Aufgaben eingesetzt werden, da sie mit Intel-Prozessoren der Panther-Lake-Serie ausgestattet sind und somit über eine moderne NPU verfügen; zudem dürfte die Rechenleistung der iGPU für viele Anwendungen ausreichen. Die neuen Netzwerkspeicher stärken die Marke Lecoo Bellator; ihre primäre Zielgruppe sind Nutzer, die sich ein kompaktes, vielseitig einsetzbares NAS wünschen und auch moderne KI-Funktionen nutzen möchten – natürlich in Verbindung mit entsprechend leistungsfähiger Hardware.

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Die neuen Netzwerk-Speichergeräte zeichnen sich durch ein besonders kompaktes Design aus: Sie sind 159 Millimeter hoch, 146,3 Millimeter tief und 55 Millimeter breit, während ihr Gewicht bei nur etwa 820 Gramm liegt. Das Basismodell der AI NAS 900-Serie ist mit einem Core Ultra 7 355-Prozessor ausgestattet, der über 8 P-Cores und 4 LP E-Cores verfügt und mit einer maximalen Boost-Taktfrequenz von 4,7 GHz arbeitet. Der SoC verfügt zudem über eine iGPU mit 4 Xe3-Kernen, die mit einer Boost-Taktfrequenz von 2,5 GHz arbeitet und eine Rechenleistung von 40 TOPs für INT8-basierte Aufgaben bietet, darüber hinaus gehört auch eine NPU zum Lieferumfang, die eine Rechenleistung von 49 TOPs aufweist, ebenfalls bei INT8-basierten Rechenaufgaben. Laut Lenovo bietet dieses NAS eine KI-Leistung von über 100 TOPs, verfügt über 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher und ist mit 512 GB Speicherplatz ausgestattet.

Das zweite NAS, nämlich das AI NAS 900 Pro, verfügt bereits über einen Prozessor vom Typ Core Ultra X9 388H, der mit 4 P_Core, 8 E-Core sowie 4 LP-E-Core, d. h., statt 12 stehen nun 16 Prozessorkerne zur Verfügung, die mit einer Boost-Taktfrequenz von bis zu 5,1 GHz arbeiten können. Dieser Prozessor verfügt über eine deutlich leistungsstärkere iGPU mit 12 Xe3-Kernen, die ebenfalls eine Boost-Taktfrequenz von 2,5 GHz erreichen kann, bei INT8-Operationen jedoch bereits eine maximale Rechenleistung von 122 TOPs bietet. Ein weiteres unverzichtbares Merkmal ist die moderne NPU, die mit einer maximalen Rechenleistung von 50 TOPs die schnelle Ausführung von INT8-Operationen unterstützt. Zu diesem Prozessor gesellen sich 64 GB LPDDR5-Onboard-Speicher, während die Speicherkapazität wie beim oben genannten Modell ebenfalls 512 GB beträgt.

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In beiden Fällen stehen vier PCI-Express-4.0-x4-NVMe-Steckplätze für die Datenspeicher zur Verfügung, in denen SSD-Karten im M.2-2280-Format untergebracht werden können, und zwar mit Unterstützung für RAID 0, RAID 1 bzw. RAID 5, wobei auch die Modi RAID Z1 und RAID Z2 verfügbar sind. Die neuen Netzwerkspeicher sind mit zwei 2,5-GbE-Ports ausgestattet, die gebündelt werden können, sodass eine Gesamtgeschwindigkeit von 5 GbE erreicht werden kann. Neben der kabelgebundenen Verbindung ist diesmal dank der Unterstützung von Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 auch eine kabellose Kommunikation möglich; zudem steht die Network-Isolation-Funktion zur Verfügung, mit der sich das externe und das interne Netzwerk voneinander trennen lassen.

An der Vorderseite der neuen NAS-Geräte befinden sich zwei USB-3.2-Gen2-Typ-C-Anschlüsse, die jeweils eine Datenübertragungsbandbreite von 10 Gbit/s bieten; außerdem sind hier ein USB-3.2-Gen2-Typ-A-Anschluss sowie eine 3,5-Millimeter-Audiobuchse vorhanden. Auf der Rückseite befinden sich neben den beiden RJ-45-GbE-Anschlüssen vier USB-Typ-A-Anschlüsse, ein DisplayPort-1.4a-Videoausgang sowie ein HDMI-1.4b-Videoausgang.

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Die neuen NAS-Geräte werden mit fest auf die Hauptplatine gelöteten Speichermodulen ausgeliefert, sodass eine spätere Speichererweiterung zumindest auf der Ebene des durchschnittlichen Nutzers nicht möglich ist. Die neuen Modelle werden mit dem Feiniu fnOS ausgeliefert, das Unternehmen liefert jedoch auch Windows-Treiber mit. Die Netzwerkspeicher, die lokale KI-Aufgaben ausführen können, verfügen natürlich über Docker-Unterstützung, bieten alle gängigen NAS-Funktionen und können zusätzlich sogar als Steuerzentrale für das Smart Home eingesetzt werden.

Das Lenovo-Team bringt die Neuheiten zunächst in China auf den Markt, wobei das AI NAS 900 etwa 1.050 Dollar und das AI NAS 900 Pro rund 2.700 Dollar kosten wird. Die neuen Produkte können vorerst nur vorbestellt werden; der Verkauf beginnt am 15. September 2026. Bislang gibt es noch keine Informationen darüber, wann genau die neuen Produkte in anderen Regionen erhältlich sein werden, und es ist auch noch nicht bekannt, zu welchen Listenpreisen sie auf den Markt kommen werden.

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