Auf dem Speichermarkt gibt es keine besonderen Anzeichen dafür, dass der Preisanstieg gestoppt wird, und den neuesten Nachrichten zufolge haben sogar Speicherchips und Speichermodule DDR4 begonnen, extrem im Preis zu steigen, was darauf zurückzuführen ist, dass viele Menschen sich dafür entschieden haben, auf ältere Plattformen auszuweichen, da diese kostengünstiger sind, um ein neues System aufzubauen. Das Angebot hat mit dem Anstieg der Nachfrage nicht Schritt gehalten, was zu einem raschen Preisanstieg geführt hat, und in anderen Bereichen scheint die Situation nicht besser zu sein...
Zotac hat vor kurzem eine ziemlich ominöse Ankündigung veröffentlicht, deren ursprünglicher Inhalt darin bestand, dass sie ihr früheres Cash-Back-Belohnungsprogramm einstellen, wobei die 2%ige Belohnungsstufe vorübergehend durch eine 0%ige Einstellung ersetzt wird, um auf die durch die Speicherkrise verursachten Schwierigkeiten zu reagieren. In der Nachricht wurde auch eine Reihe anderer Themen angesprochen, darunter die Tatsache, dass die Speicherkrise einen Schweregrad erreicht, der das Überleben einiger Grafikkartenhersteller und -händler gefährden könnte, was nicht gut ist.
Dem Hersteller zufolge könnte die Speicherknappheit dazu führen, dass einige Modelle der Grafikkarte für längere Zeit vom Markt verschwinden, was zum Teil auf die Schwierigkeiten bei der Beschaffung von GDDR7-Speicherchips zurückzuführen ist, aber auch auf die Tatsache, dass die GPU-Produktionsmengen reduziert werden, was nach Angaben des Herstellers bereits offiziell ist. Angesichts der immer schwieriger werdenden Situation wird die Versorgung mit GPUs nicht stabil sein, mit Ausnahme der GPUs, die in Samsungs Werkstätten gebaut werden, was bedeutet, dass nur die Modelle der GeForce RTX 30-Serie, die sich noch in der Produktion befinden, in der kommenden Zeit eine zufriedenstellende Verfügbarkeit haben werden. Nach Angaben des Unternehmens sind die Preise für die Chipsätze, die an seine Partner geliefert werden, in fast unerträgliche Höhen geschossen.
Als Beispiel verweist das Unternehmen darauf, dass die GeForce RTX 5090, Nvidias derzeit schnellste Desktop-Grafikkarte für Gamer, im November letzten Jahres rund 2.500 Dollar kostete, aber heutzutage kann man einige Modelle für 3.300 Dollar oder viel mehr bekommen - und das sind nicht die absoluten Spitzenmodelle. Der Preisanstieg betrug mindestens 65 %, und wir können mit weiteren Preiserhöhungen rechnen. Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass die Preise von sich der 5.000-Dollar-Grenze nähern würden - was für die absoluten Spitzenmodelle schon jetzt nicht mehr weit entfernt ist. Ein weiteres Beispiel ist das Modell GeForce RTX 5060, das im November noch um die 300 Dollar kostete und nun bei über 350 Dollar liegt, was einer Preissteigerung von mindestens 17% entspricht.
Während die von Zotac skizzierte Zukunftsvision zu düster erscheinen mag, könnten AIB-Partner, die nur die GPUs eines Herstellers verkaufen und nur auf dem Videokartenmarkt präsent sind, tatsächlich leicht in eine schwierige Lage geraten. Viele AIB-Partner sind neben Grafikkarten auch in anderen Marktsegmenten vertreten, z. B. bei Motherboards, kompakten Flüssigkeitskühlern oder sogar bei verschiedenen Gamer-Peripheriegeräten, aber nicht alle von ihnen sind offen für neue Märkte und können nicht schnell genug auf plötzliche Veränderungen der Marktsituation reagieren, da der Eintritt in neue Bereiche nicht von heute auf morgen erfolgt.