Der Leiter der japanischen Abteilung von Intel, Makoto Ohno, machte neulich einige interessante Aussagen, über die ITMedia Japan berichtete. Die Führungskraft sieht dieses Jahr als ein Wendepunkt für den Markt für KI-PCs, ein Wendepunkt, der zeigen könnte, ob das Konzept erfolgreich ist oder nicht. Offenbar erwartet er, dass etwa die Hälfte aller in diesem Jahr ausgelieferten PCs KI-PCs sein werden, was ein großer Schritt nach vorn sein könnte.
Die Definition von KI-PCs umfasst aus Intels Sicht Konfigurationen, die über eine NPU (Neural Processing Unit) verfügen, um verschiedene KI-Aufgaben lokal auszuführen, ohne einen separaten Cloud-Service zu benötigen. Microsoft hat auch schon früher eine klare Grenze innerhalb der KI-PC-Kategorie gezogen, die auf der NPU-Leistung basiert: NPUs, die mindestens 40 TOPs Rechenleistung erreichen, können in die Copilot+ PC-Kategorie passen, mit einer Reihe von KI-Funktionen, einschließlich Recall, der als Datenschutz-Albtraum eingeführt wurde, aber seitdem in mehreren Bereichen verbessert wurde.
Bei Intel gelten nicht nur Konfigurationen, die in die Copolit+ PC-Kategorie passen, als KI-PCs, was die Chancen verbessern könnte, dass die Vorhersage eintrifft. Die frühere Prognose von IDC, dass 260 Millionen PCs von jedem Hersteller in diesem Jahr ausgeliefert werden sollen, wenn wir die Hälfte dieser Zahl nehmen, könnten 130 Millionen KI-PCs verkauft werden, eine ziemlich große Zahl.
Der japanische Manager räumte auch ein, dass es wahrscheinlich nicht die KI-Fähigkeiten sind, die Kunden in die Kategorie der KI-PCs locken werden, sondern vor allem die längere Akkulaufzeit aufgrund neuerer Chipsätze mit noch mehr Optimierungen, wie dem Panther Lake und dem im Januar eingeführten