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LAUT ELON MUSK WIRD SPACEX KÜNFTIG AUSSCHLIESSLICH NVIDIA-GPUS EINSETZEN, WEIL DIESE SCHLICHTWEG DIE BESTEN SIND

Elon Musk ist von den NVL72 VR200-Racks sehr angetan; er will sie sogar ins All schicken – den Plänen zufolge bereits im nächsten Jahr.
J.o.k.e.r
J.o.k.e.r
Laut Elon Musk wird SpaceX künftig ausschließlich Nvidia-GPUs einsetzen, weil diese schlichtweg die besten sind

Elon Musk scheint sich, was KI-Beschleuniger angeht, voll und ganz für die Produkte von Nvidia zu engagieren – zumindest deutet dies seine Äußerung an, die er bei der Vorstellung des Finanzberichts von SpaceX vor den Anwesenden machte. Demnach werden in Zukunft sowohl in der Infrastruktur von SpaceX als auch von xAI ausschließlich Nvidia-KI-Beschleuniger zum Einsatz kommen, was für Nvidia sicherlich eine erfreuliche Nachricht ist, die Konkurrenten jedoch mit großer Sorge erfüllen dürfte.

„Wir haben beschlossen, uns künftig ausschließlich auf Nvidia zu verlassen, da wir der Meinung sind, dass die Vera-Rubun-Architektur die beste Architektur ist“, erklärte Elon Musk seinen Standpunkt bei der Präsentation des Finanzberichts von SpaceX. „Unserer Meinung nach ist dies der beste KI-Computer, und wir schätzen unsere enge Zusammenarbeit und Partnerschaft mit Nvidia, die sich auf mehrere Ebenen erstreckt, sehr. Wir arbeiten ausschließlich mit Nvidia zusammen. <…> Wir sind der Meinung, dass das Design des NVL 72 VR-Racks viel besser ist als beispielsweise ein herkömmliches Rack-Design.“

Aus den obigen Ausführungen geht ganz klar hervor, dass Elon Musk vorerst nur die KI-Beschleuniger von Nvidia für geeignet hält, um in den Projekten seiner verschiedenen Unternehmen zum Einsatz zu kommen. xAI hat bisher KI-Beschleuniger verwendet, die auf der Hopper-Architektur basieren, und stützt sich derzeit auf die Blackwell-Hardware, um die verschiedenen Generationen von Grok entwickeln und betreiben zu können.

Obwohl AMD damals die KI-Beschleuniger der Instinct MI300X-Serie für den Lauf von Grok-1 eingesetzt hat, haben die Verantwortlichen bei xAI nie offiziell bekannt gegeben, dass sie AMD-Hardware testen oder verwenden würden, und es gab auch keine verlässlichen Berichte über den Einsatz anderer Hardware, die von einem anderen Hersteller stammen könnte. Der Supercomputer „Colossus“ von xAI nutzt seit Jahren Beschleuniger von Nvidia; dass man sich also auch künftig ausschließlich auf Nvidia-Hardware stützen wird, ist nicht das Ergebnis einer neuen Entscheidung, sondern die Beibehaltung eines „Status quo“.

Es ist natürlich verständlich, dass Elon Musk die auf Nvidia Vera Rubin basierenden NVL72-Racks sehr schätzt, die über kabellose Trays verfügen, da diese viel einfacher zu montieren, zu reparieren oder sogar auszutauschen sind, als wenn man sich mit einem herkömmlichen Einschub herumschlagen müsste – allerdings ist die Lösung von Nvidia im Gegenzug auch teurer, aber man bekommt eben etwas für etwas.

Die auf Vera Rubin basierenden NVL72-Racks kommen natürlich nicht nur auf der Erde zum Einsatz, sondern auch an Bord des Starmind-AI-Satelliten, da das Unternehmen von Elon Musk beschlossen hat, die betreffende Hardware auch ins All zu schicken. Außerdem ist dies seiner Meinung nach gar keine so ferne Zukunftsvision – bereits im nächsten Jahr könnten die ersten Satelliten gestartet werden. Dabei spielt auch das neue NVL72-Rack-Design eine große Rolle, da die neue Version radikal einfacher ist als die früheren Modelle, was eine einfachere Inbetriebnahme und Wartung ermöglicht.

Einfacheres Design hin oder her – der Transport eines Rack-Schranks in der Größe des NVL72 ins All verspricht dennoch ein ziemlich anspruchsvolles Projekt zu werden, das weitaus komplexer sein wird als das Nvidia-Projekt „Space-1 Vera Rubin-Modul von Nvidia, bei dem einige – vielleicht ein Dutzend – Rubin-KI-Beschleuniger an Bord des Satelliten gebracht werden. Die NVL72-basierte Lösung könnte eine weitaus größere Herausforderung darstellen, da 36 Vera-Prozessoren und 72 Rubin-KI-Beschleuniger bereits eine beachtliche Rechenleistung bieten; dementsprechend ist es schwieriger, eine angemessene Stromversorgung und Kühlung für sie sicherzustellen, ganz zu schweigen vom Weltraum… Nächstes Jahr werden wir sehen, wie weit das Team von Elon Musk kommt und ob es gelingt, diesen derzeit vielleicht noch allzu ehrgeizigen Plan zu verwirklichen.

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