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LAUT DONALD TRUMP KÖNNTE INTEL IN KÜRZE APPLE-CHIPS HERSTELLEN – EINE VEREINBARUNG WURDE GESCHLOSSEN

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben offenbar voreilig über die zwischen den Parteien getroffene Vereinbarung gesprochen, da bislang weder Intel noch Apple eine Pressemitteilung dazu veröffentlicht haben.
J.o.k.e.r
J.o.k.e.r
Laut Donald Trump könnte Intel in Kürze Apple-Chips herstellen – eine Vereinbarung wurde geschlossen

Donald Trump hat offenbar vorzeitig einige interessante Informationen preisgegeben, aus denen hervorgeht, dass zwischen Apple und Intel eine Vereinbarung getroffen wurde, dank derer Intel Foundry Services künftig verschiedene Chips für Apple herstellen kann. Über die Vereinbarung berichtete der Präsident der Vereinigten Staaten auf seiner üblichen Plattform, den virtuellen Seiten von Truth Social, und enthüllte dabei auch einige interessante Details. Das Geschwätz des Präsidenten kam für die Verantwortlichen bei Apple und Intel wohl wie ein Schlag ins Gesicht, die die Vereinbarung sowie die für die Öffentlichkeit bestimmten Details, die keine konkreten Geschäftsgeheimnisse darstellen, wahrscheinlich erst später offiziell bekanntgeben wollten. Die Parteien haben bislang keine offiziellen Informationen zu der Vereinbarung veröffentlicht: Sie wollten Donald Trumps Behauptungen weder bestätigen noch widerlegen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels liegen die Einzelheiten der Angelegenheit noch im Dunkeln; bekannt ist lediglich das, womit Donald Trump geprahlt hat. Der Präsident der Vereinigten Staaten berichtete, dass die neue Vereinbarung Teil einer Reihe von Bemühungen sei, mit denen die Vereinigten Staaten sicherstellen wollen, dass möglichst viele Chips innerhalb der Landesgrenzen hergestellt werden. Aus diesem Grund hat er beschlossen, die Verhandlungen zwischen Intel und Apple zu unterstützen, da auch diese Vereinbarung dazu beiträgt, dass die Chips direkt dort, in Amerika, hergestellt werden. Angeblich hat sie zuvor auch dazu beigetragen, dass Nvidia und Elon Musks TeraFab-Projekt dem Halbleiter-Auftragsfertigungsgeschäft von Intel ihr Vertrauen aussprechen.

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Die Vereinbarung zwischen Apple und Intel dürfte sich nach bisherigen Informationen und Apples aktueller Strategie nur auf die Herstellung von Apple-eigenen Chips erstrecken, von einer Rückkehr Apples zu Intel-Chips kann keine Rede sein, da das Unternehmen bereits Ende 2020 damit begonnen hat, diese aus seinem Produktportfolio auslaufen zu lassen, und dieser Prozess war nach etwa anderthalb Jahren abgeschlossen, nachdem das Unternehmen bei seiner legendären Desktop-Workstation, dem inzwischen eingestellten Mac Pro, auf SoC-Einheiten der Apple-M-Serie umgestiegen war.

Die Vereinbarung hat auch keine nennenswerten Auswirkungen auf den Vertrag mit TSMC, da es den bisherigen Berichten zufolge lediglich darum gehen könnte, dass das Unternehmen seine Strategie zur Chipfertigung diversifiziert: Die Chips der Spitzenklasse könnten weiterhin mit den modernsten Fertigungstechnologien von TSMC hergestellt werden, während die Produktion der SoC-Einheiten für die unteren Kategorien dem Intel-Team anvertraut werden könnte, wodurch das Unternehmen Chips aus zwei Quellen beziehen könnte. Diese Diversifizierung könnte derzeit an Bedeutung gewinnen, da die Produktionslinien von TSMC durch den KI-Boom stark ausgelastet sind. Aufgrund dieses Booms bestellen die Partner verschiedene Chips in enormen Mengen, doch die buchbaren Produktionskapazitäten sind begrenzt, auch wenn das taiwanesische Unternehmen mit Hochdruck versucht, diese zu erweitern.

Branchengerüchten zufolge könnte es sich wahrscheinlich so darstellen, dass Apple auf Intels 18A-P-Fertigungstechnologie setzt, um die Produktion der M7-SoC-Chips für das MacBook Air und das iPad Pro der Einstiegsklasse sicherzustellen. Was die 18A-P-Strukturbreite betrifft, hat Intel erst kürzlich bekannt gegeben, dass in die Testproduktion gegangen ist und im Vergleich zur 18A-Fertigungstechnologie in mehreren Bereichen Fortschritte bringt. Der 18A-P selbst könnte übrigens irgendwann im Laufe des Jahres 2027, gegen Ende des Jahres, in die Massenproduktion gehen.

Sollte dies tatsächlich der Fall sein, könnte Intel jährlich etwa 15 bis 20 Millionen SoC-Einheiten für Apple produzieren, da die Vertreter der beiden genannten Produktkategorien in etwa in dieser Größenordnung abgesetzt werden. Dieses Auftragsvolumen ist für einen neuen Zulieferer zwar recht beträchtlich, jedoch nicht so groß, dass es einen nennenswerten Einfluss auf die Umsatzzusammensetzung von TSMC haben würde.

Donald Trumps Äußerungen werden wahrscheinlich in Kürze, innerhalb weniger Tage, von den Parteien in einer gemeinsamen Pressemitteilung bestätigt werden, in der hoffentlich auch einige wichtige Details zu der frisch geschlossenen Vereinbarung bekannt gegeben werden.

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