Apple hat das iOS 27-Update gemäß dem zuvor angekündigten Zeitplan veröffentlicht. Die Nutzer können ab sofort jederzeit mit dem Download und der Installation beginnen, wobei es sicherlich einige geben wird, die damit noch mindestens ein paar Tage warten, bis die ersten Rückmeldungen zum Update vorliegen.
„Außergewöhnliche Intelligenz für den Alltag“ – mit diesem Slogan hat Apple iOS 27 vorgestellt, doch gleich zu Beginn muss angemerkt werden, dass europäische Nutzer diese „Superintelligenz“, die die neue Siri-Generation verkörpern soll, vorerst vergeblich suchen werden. Höchstens durch kleine Tricks lässt sich die neue Siri-Version hervorlocken, die auf dem ansonsten als fertig eingestuften iOS vorerst noch in der Beta-Version läuft.
Da Siri noch nicht unterstützt wird, hebt Apple für die ungarischen Nutzer Funktionen wie die intelligente Bildbearbeitung hervor, die die Möglichkeit zum räumlichen Umrahmen bietet. Damit lässt sich die Bildkomposition eines Fotos auch nachträglich ändern, sodass noch mehr aus den Aufnahmen herausgeholt werden kann. Mit der Option „Erweitern“ lassen sich Bilder nachträglich ergänzen, wodurch sich beispielsweise das Seitenverhältnis anpassen lässt. Auch das Retuschierwerkzeug wird verbessert: Die Bereinigungsfunktion entfernt nun meist unbemerkt auch größere Fremdkörper. Auch der „Image Playground“ wird weiterentwickelt, allerdings sind diese Funktionen nicht in jeder Sprache verfügbar.
Eine große Neuerung in iOS 26 war die Einführung der grafischen Oberfläche und der Designsprache „Liquid Glass“, und iOS 27 setzt diesen Weg fort. Es wird mehr Einstellungsmöglichkeiten für „Liquid Glass“ geben, so lässt sich beispielsweise auch die Farbintensität feinabstimmen. Apple trennt die Lautstärkeregelung für Benachrichtigungstöne und Timer voneinander – eine Funktion, auf die Nutzer schon lange gewartet haben.
Laut Apple wird sich das Update auch positiv auf die Leistung auswirken. Apps werden schneller gestartet, die Ladezeiten verkürzen sich, wodurch die Bedienung des Geräts flüssiger wird. Das Laden neuer Fotos in der Galerie verläuft reibungsloser, und auch die Nutzung von AirDrop wird verbessert.
Apple arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung seiner systemweiten Suchfunktion, und auch in diesem Bereich wird es nun Änderungen geben. Die Suchergebnisse in Spotlight, in „Fotos“ und sogar in „Mail“ werden besser. Nutzer können den Inhalt ihrer E-Mails mit der Suchfunktion effizienter durchsuchen. Apple legt auch Wert auf kontextbezogene Funktionen: So wird die Funktion „Anrufkontext“ eingeführt, bei der der einfachere Zugriff auf Informationen zu Gesprächen im Vordergrund steht.
Mit iOS 27 wird der Kinderschutz der Plattform weiterentwickelt; Eltern können die Möglichkeiten ihrer Kinder noch stärker einschränken. Über die Ebene der Apps hinaus lassen sich auch im Browser Grenzen hinsichtlich der zugänglichen Websites setzen; für den Besuch neuer Webseiten könnte die elterliche Zustimmung erforderlich sein. Der Zugriff auf Apps lässt sich sogar nach einem Stundenplan einschränken, die Verwaltung der Zugriffszeitfenster wird weiterentwickelt, und es sind weitere Neuerungen in diesem Bereich zu erwarten.
Wie üblich führt Apple mit iOS 27 auch eine Reihe von Verbesserungen ein, die die vorinstallierten Apps betreffen. Dadurch kann das Unternehmen noch mehr Neuerungen präsentieren, wobei diese natürlich zu einem besseren Nutzererlebnis beitragen. Neben den AirPods wird nun die Unterstützung für individuelle Klangregler eingeführt, und die Verwaltung geteilter iCloud-Alben in „Fotos“ wird verbessert. Die Palette der in der „Gesundheit“-App verfügbaren Funktionen wird erweitert und umfasst nun auch Unterstützung für die Perimenopause und die Menopause.
Wo dies unterstützt wird, steht in der Karten-App eine weiterentwickelte Flyover-Ansicht zur Verfügung. In der Praxis bedeutet dies, dass die Umgebung durch die Kombination aus Luftbildern und Visual Intelligence äußerst detailreich dargestellt werden kann, auch wenn es hier gelegentlich zu Unregelmäßigkeiten kommen kann. In der „Home“-App lassen sich dank der zunehmenden Verbreitung von Apple Intelligence bereits mehrere unterschiedliche Benachrichtigungen, die jedoch ein bestimmtes Thema betreffen, zusammenfassen; das System erstellt dazu eine Beschreibung. Zudem wird es möglich sein, Fragen in natürlicher Sprache zu den Ereignissen zu stellen, um eine tiefergehende Analyse zu ermöglichen.
Das Betriebssystem iOS 27 kann ab dem „ “ auf allen „ “-Smartphones installiert werden, beginnend mit dem „iPhone 11“ und der zweiten Generation des „iPhone SE“. Das bedeutet, dass iOS 27 ausnahmslos auf allen Geräten installiert werden kann, für die iOS 26 verfügbar war. Apple Intelligence und andere KI-Extras werden hingegen auf weniger Geräten verfügbar sein. Das KI-Paket ist ab der iPhone 15 Pro-Serie enthalten, es gibt jedoch weitere Entwicklungen, die sich an einen noch engeren Kreis richten.