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INTEL-GRAFIKKARTEN ERREICHEN ENDLICH 1% MARKTANTEIL - EIN WICHTIGER MEILENSTEIN

Bislang hatten wir nur einen Marktanteil von weniger als 1 %, aber in letzter Zeit ist das Eis endlich gebrochen.
J.o.k.e.r
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Intel-Grafikkarten erreichen endlich 1% Marktanteil - ein wichtiger Meilenstein

Die Analysten von Jon Peddie Research haben herausgefunden, wie sich das Grafikkartensegment im dritten Quartal dieses Jahres entwickelt hat.

Die Zahlen sind recht interessant, da sie zeigen, dass Intel einen wichtigen Meilenstein erreicht hat, indem es zum ersten Mal einen einstelligen Marktanteil erreicht hat, nämlich 1 %. Das Unternehmen hatte im dGPU-Segment mit seinen Grafikkarten der Intel Arc-Serie in der Regel einen Marktanteil von weniger als 1 %, etwa 0,5 %, seit dem Wiedereintritt in dieses Marktsegment, d.h. es war nicht wirklich in der Lage, im Schatten der beiden großen Hersteller, Nvidia und AMD, zu dominieren. Das jüngste Ergebnis ist sicherlich positiv und sollte den Managern des Unternehmens die Hoffnung geben, dass es sich in diesem Segment weiterhin einen Namen machen kann, auch wenn es größere Anstrengungen als bisher unternehmen muss, um größere Erfolge zu erzielen.

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Die Zahlen zeigen auch, wie sich Nvidia und AMD die restlichen 99 % des Marktes teilen. Es überrascht nicht, dass Nvidia immer noch das Segment der Videokarten dominiert, seine Dominanz bleibt überwältigend, mit einem Marktanteil von 92% nach einem Rückgang von 1,7%, während AMD einen Marktanteil von 7% nach einem Anstieg von 0,8% hat. Die Marktdynamik spielte bei der Entwicklung der Zahlen eine große Rolle, d. h. die Verfügbarkeit eines bestimmten Modells und dessen Preis, die alle den Kaufentscheidungsprozess beeinflussten.

Die Optimierung der Lagerbestände durch die Partner von AIB hat sicherlich einen Einfluss auf die Entwicklung der Marktanteile in einem bestimmten Quartal, wie wir im Fall von Nvidia sehen können. Solche Hin- und Herbewegungen sind natürlich zwischen AMD und Nvidia üblich, aber dieses Mal war es auch schön zu sehen, dass Intel seinen Marktanteil endlich steigern konnte, auch wenn die Battlemage-Serie immer noch unvollständig ist und es immer unwahrscheinlicher wird, dass es in naher Zukunft eine neue Grafikkarte geben wird, aber es ist immer noch nicht null.

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Für den gesamten dGPU-Markt ergibt sich das Bild eines bescheidenen Wachstums von 2,8 % gegenüber dem Vorquartal, was die in den Tiefen lauernde Volatilität etwas kaschiert, aber die Analysten von JPR erwarten, dass der Markt längerfristig um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr schrumpfen wird. Das laufende Quartal endete schließlich mit 12 Millionen ausgelieferten Grafikkarten im Gesamtwert von 8,8 Milliarden Dollar. Auf dem Markt für Desktop-Prozessoren wurden 19,2 Millionen Einheiten ausgeliefert, was als Anstieg angesehen werden kann, aber längerfristig wird die Zahl der Konfigurationen, die potenziell angesprochen werden können, abnehmen, was für AIB-Partner eine schlechte Nachricht ist.

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Nach Ansicht der JPR-Experten gibt es eine Reihe von Gründen für den Rückgang, darunter die Auswirkungen wirtschaftlicher Spannungen aufgrund geopolitischer Spannungen, Inflationsdruck und sozioökonomischer Turbulenzen, die sich auch auf die Leistung des Marktes auswirken werden. Hinzu kommt, dass der Speichermarkt einen enormen Preisanstieg erlebt, der leider auch die GDDR-Speicherchips betrifft, was nicht nur die Preise für Speichermodule und SSDs, sondern auch für Grafikkarten und viele andere Produkte in die Höhe treiben wird.

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