Instagram hat die „Stories“ ursprünglich mit dem Ziel eingeführt, den Nutzern einen Ort zu bieten, an dem sie weniger interessante und qualitativ minderwertige Inhalte veröffentlichen können. Inzwischen hat sich dieser Bereich jedoch erheblich weiterentwickelt und gewinnt weiter an Bedeutung, vor allem für Nutzer der Smartbrille „ “ von Meta .
Auch wenn es sich um Inhalte handelt, die nach 24 – oder 48 – Stunden automatisch verschwinden, kann man bereits viel Aufwand in einen solchen Beitrag stecken. Diesmal wird beispielsweise „Spin View“ eingeführt, das den Konsum von Inhalten interaktiver macht. Damit versucht das Unternehmen bereits, den Content-Erstellern der „ “-Smartbrille entgegenzukommen.
Grundsätzlich ist die „Stories“-Oberfläche auf vertikale Inhalte ausgerichtet, doch viele Nutzer laden auch horizontale Inhalte hoch. Künftig wird die Plattform diese Möglichkeit nativ unterstützen. Mit „Spin View“ schneidet Instagram die Mitte der Querformat-Fotos heraus, zeigt jedoch auf dem Bildschirm einen Hinweis an, dass das Bild durch Drehen des Geräts in seiner vollen Größe betrachtet werden kann.
Meta hat diese Funktion in erster Linie eingeführt, um den Nutzern seiner selbst entwickelten Smartbrillen entgegenzukommen. Denn diese Produkte von Ray-Ban, Oakley und Meta verfügen über eine Kamera, die keine Aufnahmen im Format 9:16 macht. Das Unternehmen möchte ganz klar erreichen, dass möglichst viele Nutzer die Brillen zur Erstellung von Stories verwenden.
Eine weitere Neuerung in diesem Zusammenhang ist, dass es künftig möglich sein wird, „Multi-Cam“-Stories zu teilen, bei denen die Smartphone-App ein mit dem Handy aufgenommenes Foto mit einem Video kombinieren kann, das von der Smartbrille des Unternehmens aufgenommen wurde. Diese Option fügt die Bilder nicht nur wie eine gewöhnliche Collagen-App zusammen, sondern synchronisiert die Clips und Fotos der Produkte autonom, sodass genau dasselbe Motiv aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu sehen ist.
Der Nutzer wird von außen aus der Perspektive eines Dritten zu sehen sein, während das Publikum gleichzeitig verfolgen kann, worauf sich die Aufmerksamkeit des Content-Erstellers richtet und welche Aktivitäten er ausführt.
Bei Multi-Cam-Stories können die Ersteller entscheiden, ob die Aufnahmen der beiden verschiedenen Geräte übereinander, das Bild genau in zwei Hälften geteilt werden oder ob das Bild der einen Kamera über dem der anderen in einem kleineren, schwebenden Fenster angezeigt wird. Je nach Situation wird es sinnvoller sein, die eine oder die andere Anordnung zu wählen.
Instagram führt außerdem eine Reihe neuer Bearbeitungswerkzeuge für „Stories“-Beiträge ein, die ebenfalls indirekt mit den Smart-Brillen zusammenhängen. Die Aufnahmen lassen sich neu zuschneiden und vor der Veröffentlichung fokussieren. Standardmäßig gibt es bei der Brille keine Möglichkeit zum digitalen Zoomen, doch mit dieser Neuerung wird es möglich sein, aus einer Weitwinkelaufnahme den wesentlichen Teil vor dem Hochladen hervorzuheben.
Auch in Bezug auf den Ton der Videos bietet Instagram neue Optionen. Auf der Plattform wird es möglich sein, nachträglich Hintergrundgeräusche zu reduzieren, die Tonqualität zu verbessern sowie Umgebungsgeräusche und Sprachkommentare auszugleichen. Schließlich wird es sogar möglich sein, die Wiedergabegeschwindigkeit beim Teilen anzupassen. Bei Videos, die ruhigere Momente festhalten, kann das Video verlangsamt werden, während schnellere Momente etwas beschleunigt werden können.
Die neuen Funktionen werden in den kommenden Wochen schrittweise eingeführt.