Huawei investiert sehr viel Energie in die Entwicklung von faltbaren Smartphones , woraus ganz klar hervorgeht, dass das Unternehmen auch weiterhin an der Spitze der Innovation in diesem Bereich stehen möchte. Huawei ist weltweit mit Abstand der größte Anbieter von faltbaren Smartphones und experimentiert kontinuierlich mit Innovationen.
Die „Digital Chat Station“ berichtete auf Weibo, dass das Unternehmen derzeit an der Entwicklung von mindestens drei Neuheiten mit völlig unterschiedlichen Formaten arbeite.
Seit 2024 gehört das in drei Teile faltbare Gerät zum Angebot von Huawei, und das Unternehmen hat inzwischen viel Erfahrung damit gesammelt. Aus dem Mate XT Ultimate ist inzwischen die Variante Mate XTs Ultimate hervorgegangen, die das Unternehmen lediglich als kleine Überarbeitung betrachtete; in diesem Jahr kommt jedoch bereits das Mate XT2 auf den Markt, das sowohl äußerlich als auch innerlich bedeutende Verbesserungen mit sich bringen könnte.
Nach den uns vorliegenden Informationen könnte dieses prominente Mitglied der Mate-Serie im Oktober sein Debüt feiern. Vermutlich wird in diesem Gerät bereits der Kirin 9050 Pro-Systemchip zum Einsatz kommen, obwohl die Chipentwicklung für Huawei nicht ganz einfach ist, da das Unternehmen nach wie vor nicht auf eine deutlich bessere Fertigungstechnologie zurückgreifen kann. Das Verfahren, mit dem SMIC die Hisilicon-Chipdesigns herstellen kann, dürfte in etwa dem TSMC-N6-Standard entsprechen.
Neben dem bisher raffiniertesten, in drei Teile faltbaren Gerät wird laut Informationen von DCS ein Mate X-Modell mit einem größeren Bildschirm als bisher auf den Markt kommen. Nach Angaben der Quelle wird bei dieser Konstruktion das äußere Display bei etwa 6,5 Zoll bleiben, während sich unter der Oberfläche bereits ein 8,15-Zoll-Panel verbergen könnte. Dieses Gerät könnte den Interessenten mit einem dünneren Rahmen als bisher präsentiert werden, wodurch sich die nutzbare Fläche vergrößern könnte, ohne dass das Produkt wesentlich größer wird.
Auch die Kameras wurden in diesem Zusammenhang erwähnt. Der Nachfolger des Mate X7 wird für die Hauptkamera voraussichtlich einen Bildsensor mit einer Größe von etwa 1/1,3 Zoll verwenden. Bei der Aufnahme weiter entfernter Motive wird eine mit Periskopoptik ausgestattete Kamera den Nutzern zur Seite stehen. Theoretisch wird das Unternehmen ein neues Montageverfahren für das Linsensystem einsetzen, um eine kompaktere Bauweise zu erreichen. Was den Akku betrifft, konnte die Quelle mit Sicherheit sagen, dass die Angabe zur Kapazität mit einer 6 beginnen wird, sodass mehr als 6000 mAh zur Verfügung stehen werden.
Außerdem arbeitet Huawei an einem weiteren Modell mit einem breiteren Bildschirmformat. Dieses wird höchstwahrscheinlich die Pura-X-Serie ergänzen, wie wir es bisher bereits gesehen haben. Das Unternehmen stellte im März letzten Jahres sein erstes Produkt dieser Art, das Pura X, vor, und im April dieses Jahres kam das Pura X Max auf den Markt, das den Vermutungen zufolge dem iPhone Fold/Ultra-Modell bereits sehr nahe kommt.
Huawei scheint mit allen faltbaren Geräten den einjährigen Modellzyklus einzuhalten. Die Pura-X-Serie kommt im Frühjahr, die Mate-XT-Modelle werden voraussichtlich im September oder Oktober auf den Markt kommen, und die Mate-X-Serie könnte im November aktualisiert werden. Einziges, worüber bisher noch nicht gesprochen wurde, ist, ob ein Gerät im Clamshell-Format geplant ist, aber vermutlich wird Huawei auch dies nicht außer Acht lassen.