Google hat soeben Googlebooks angekündigt, den Ersatz für Chromebooks, der es Android-basierten Smartphones und Tablets ermöglichen wird, viel enger zusammenzuarbeiten und auch das Potenzial von Gemini bei alltäglichen Aufgaben zu nutzen. Die wichtigsten Informationen über die neuen Notebooks wurden in unserer früheren News zusammengefasst, in der dank eines kürzlichen Leaks auch das Aluminium-OS erwähnt wurde, aber damals war noch nicht wirklich bekannt, auf welcher Hardware die Googlebooks basieren würden.
Glücklicherweise sind inzwischen einige Details aufgetaucht, die darauf hindeuten, dass neben ARM-basierten MediaTek- und Qualcomm-SoCs auch x86-basierte Prozessoren von Intel an Bord der Googlebooks zum Einsatz kommen könnten. Intel hat angekündigt, dass es mit dem Google-Team zusammenarbeiten wird, um Partner, die Googlebooks bauen, mit Prozessoren der Intel Core-Serie zu versorgen, aber es wurde nicht klargestellt, um welche Prozessorfamilie es sich dabei handelt.
Ausgehend von den Bedürfnissen des Zielmarktes scheint es unwahrscheinlich, dass Wildcat Lake-Prozessoren an Bord von kostengünstigen Notebooks eingesetzt werden, die unterhalb der Panther Lake-Serie positioniert sind. Dementsprechend können diese Prozessoren je nach Modell nur mit bis zu 2 Cougar Cove-basierten P-Cores und bis zu 4 Darkmont-basierten LP E-Cores betrieben werden. Das Gehäuse enthält außerdem eine iGPU mit bis zu 2 Xe-Kernen, eine Xe-Display-Engine und eine Media-Engine, und die Reihe wird durch eine NPU mit bis zu 40 TOPs Rechenleistung vervollständigt, die auf einer Plattform der fünften Generation basiert. Natürlich werden die Wildcat Lake-Prozessoren, die auf Intels 18A-Prozessortechnologie basieren, nur ein Teil der Googlebook-Reihe sein, die auch ARM-basierte Modelle umfassen wird.
Dies wurde von ChromeUnboxed aufgedeckt, die auch von Google-Vizepräsident John Maletis erfuhren, dass das Unternehmen strenge Anforderungen an die Partner gestellt hat, so dass die Prozessoreigenschaften, die Speicherparameter, das Tastaturlayout und die Parameter des Speichersystems entsprechend gestaltet werden. Als Prozessoren kommen Intel Wildcat Lake und ARM-basierte Qualcomm- und MediaTek-Modelle in Frage, und die damit ausgestatteten Googlebooks werden in diesem Herbst bei großen Notebook-Partnern wie ASUS, Acer, Dell, Lenovo und HP erhältlich sein. Es ist zu hoffen, dass Details zum Betriebssystem und zu zusätzlichen Funktionen in der kommenden Zeit bekannt gegeben werden.