Der Whoop erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, da er bequem zu fast jedem Outfit, Schmuck oder sogar einer Uhr getragen werden kann und die wichtigsten Gesundheitsfunktionen perfekt abdeckt. Zuvor hatte Amazfit das Helio Strap auf den Markt gebracht, das auf dem Whoop basiert, und nun ist Google mit dem Fitbit Air ins Rennen gegangen.
Bei diesen Fitnessarmbändern geht es vor allem um Einfachheit, und zum Glück scheinen sich die Designer dessen bewusst zu sein. Das Fitbit Air hat kein Display, es besteht aus zwei Teilen. Da ist der "Kern", der im Wesentlichen die gesamte Technologie enthält, und da ist das Armband, das leicht austauschbar ist.
Von außen sieht man nur den Gurt, und der kann sehr vielfältig sein. Das Unternehmen bietet eine breite Palette und die verschiedenen Gurte sind sehr unterschiedlich, nicht nur in der Farbe, sondern auch im Design und in der Verwendung von Materialien. So findet jeder Interessierte die für ihn ideale Variante. Das Fitbit Air ist im wahrsten Sinne des Wortes luftig leicht: Der kunststoffummantelte Kern wiegt nur 5,2 Gramm, und selbst mit dem Armband sollte es unter 20 Gramm bleiben.
Das Fitbit Air verfügt über einen hochpräzisen Herzfrequenzsensor und kann auch den Sauerstoffgehalt im Blut messen. Es kann während des Trainings bis zu 2-Sekunden-Intervalle messen. Außerdem verfügt es über einen Temperatursensor zur Überwachung von Schwankungen der Körpertemperatur und natürlich über einen fortschrittlichen Bewegungssensor. Die Sensoren sind Tag und Nacht wach und sammeln Daten während der Schlafphasen. Wenn Sie trainieren, kann sie sogar automatisch Trainingseinheiten erkennen und aufzeichnen.
Im Grunde braucht man kein Abonnement, um Fitbit Air zu nutzen, einfache Gesundheitsaufgaben werden von der neuen Google Health-App problemlos auf dem Handy erledigt. Sie kann mit Android- und iOS-Smartphones genutzt werden. Um den vollen Funktionsumfang "freizuschalten", ist jedoch Google Health Premium erforderlich, das gegen eine monatliche Gebühr erhältlich ist. Alle Arten von KI-basierten Funktionen und Analysen werden verfügbar sein, Google wird Meditationshilfe anbieten und Nutzer werden auch eine Tiefschlafanalyse erhalten können.
Das Gerät wird über Bluetooth 5.0 mit dem Smartphone verbunden und muss regelmäßig angeschlossen werden. Einfache tägliche Aktivitätsdaten können bis zu 7 Tage lang gespeichert werden, aber wenn der Nutzer zum Beispiel ein Training einschließt, werden so viele Daten aufgezeichnet, dass sie nicht länger als einen Tag offline gespeichert werden können. Das Gerät verfügt nicht über GPS, aber die Google Health-App kann die Daten des Armbands verfolgen und mit den GPS-Messwerten des Handys vergleichen.
Das Team von Google hat das Fitbit Air so konzipiert, dass man es nicht übermäßig schützen muss. Das Gehäuse schützt den "Kern" vor äußeren Stößen und ist mit einer Isolierung versehen, die einem Druck von 5 ATM standhält. Es kann auch bedenkenlos beim Wassersport verwendet werden, da es beim Schwimmen oder Schnorcheln nicht abgenommen werden muss. Außerdem verfügt es über eine LED zur Statusanzeige und einen Vibrationsmotor für Benachrichtigungen, kann aber auch als Weckruf verwendet werden.
Da sie sehr klein und leicht ist, wird es wohl niemanden überraschen, dass sie keine besonders lange Betriebszeit hat. Nach Angaben des Herstellers muss es bei normalem täglichem Gebrauch alle 7 Tage aufgeladen werden. Schnelles Aufladen wird unterstützt, mit nur 5 Minuten für den ganzen Tag, so dass es kein Problem ist, wenn der Benutzer merkt, dass das Fitbit Air nur ein paar Minuten vor dem Start nachlässt.
Das Fitbit Air wird in den USA nur 100 Dollar netto kosten, und der Google Health Premium Service kann für 10 Dollar pro Monat oder für 80 Dollar für ein ganzes Jahr erworben werden. Das Gerät kommt am 26. Mai in den Handel, und auch der neue Dienst wird dann starten.