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GOOGLE HAT EIN HERVORRAGENDES QUARTAL HINTER SICH, GEMINI VERBREITET SICH RASEND SCHNELL

Geminit wird mittlerweile von fast 1 Milliarde Menschen genutzt, während das Unternehmen sogar höhere Umsätze und Gewinne als erwartet erzielen konnte.
DemonDani
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Google hat ein hervorragendes Quartal hinter sich, Gemini verbreitet sich rasend schnell

Google (Alphabet) zeigt auch im zweiten Quartal dieses Jahres eine hervorragende Leistung. Das Unternehmen kann sich kontinuierlich an der Spitze behaupten und stärkt damit immer wieder das Vertrauen der Anleger. Allerdings muss man auch sehen, dass das Unternehmen wahnsinnig hohe Summen für KI in allen Bereichen ausgeben will, was von den Großinvestoren und Investmentinstituten, die hinter dem Unternehmen stehen, mit einer gewissen Besorgnis beobachtet wird.

Der Umsatz von Alphabet stieg um 24 Prozent, der Umsatz der Google-Suche verbesserte sich um 17 %, der Cloud-Bereich wuchs um 82 %, die Einnahmen aus YouTube-Werbung stiegen um 13 % und Gemini läuft wie verrückt. So lässt sich das zweite Quartal von Google kurz zusammenfassen.

Die zuvor erwarteten 116,9 Milliarden Dollar wurden mühelos übertroffen: Googles Umsatz im zweiten Quartal belief sich auf 119,8 Milliarden Dollar. Noch vor einem Jahr hatte der Umsatz des Unternehmens nicht einmal die 100-Milliarden-Dollar-Marke überschritten. Auch der Betriebsgewinn schießt in die Höhe und stieg auf 40,77 Milliarden Dollar, was auf Jahresbasis einen Zuwachs von fast 10 Milliarden Dollar bedeutet. Die „Gewinnmarge“ von Alphabet ist gestiegen; das Unternehmen konnte 34 % seines Gesamtumsatzes als Gewinn verbuchen.

Google meldete einen Nettogewinn von 112,1 Milliarden Dollar, was geradezu atemberaubend klingt. Dazu bedarf es jedoch einer „gewissen“ Erläuterung.

Das Unternehmen verbuchte dabei sonstige Erlöse in Höhe von 97,98 Milliarden Dollar, die fast ausschließlich aus „realisierten und nicht realisierten Investitionen“ stammten. Typischerweise handelt es sich dabei um nicht realisierte Investitionsgewinne, die im Zuge des Börsengangs von SpaceX entstanden sind (Google ist einer der größten Investoren von SpaceX). Es handelt sich also wohl eher um einen Buchhaltungstrick.
Google Der überwiegende Teil des Umsatzes stammt weiterhin aus dem Werbegeschäft; diesmal flossen daraus 81,63 Milliarden Dollar ein, wozu die Plattform YouTube 11,06 Milliarden Dollar beitrug. Der Umsatz aus Dienstleistungen stieg im Jahresvergleich um mehr als 1,7 Milliarden Dollar und erreichte bereits 12,91 Milliarden Dollar. 

Der Cloud-Bereich schießt wie eine Rakete in die Höhe: Vor einem Jahr lag der damalige Rekordumsatz bei 13,62 Milliarden Dollar, nun wurden in diesem Bereich 24,77 Milliarden Dollar erzielt. Er ist auf dem besten Weg, Googles zweitwichtigste Einnahmequelle zu werden. Selbst Analysten hatten nicht mit einem derart starken Wachstum gerechnet; Prognosen gingen von einem Umsatz von 22,4 Milliarden Dollar aus. Nach Angaben des Unternehmens beläuft sich der Auftragsbestand für Cloud-Dienste mittlerweile auf insgesamt 514 Milliarden Dollar.

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Google hob hervor, dass die Gemini-App bereits 950 Millionen Nutzer monatlich verzeichnet, was einen neuen Rekord darstellt, und es ist so gut wie sicher, dass die Zahl der aktiven Nutzer im nächsten Quartal die Traumgrenze von 1 Milliarde überschreiten wird. Das Unternehmen teilte sogar Hintergrundinformationen mit, wonach die Nutzer bereits 22 Milliarden Token pro Minute verbrennen, während dieser Wert ein Quartal zuvor noch unter 17 Milliarden Token lag. Innerhalb eines Quartals stieg der Umsatz von Gemini um ein Drittel.

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Mit diesen Zahlen versuchte das Unternehmen, die Information als fundiert darzustellen, dass es seine jährlichen Ausgaben nun auf 195–205 Milliarden Dollar beziffert und damit das bisherige Niveau von 180–190 Milliarden Dollar übertrifft. In diesem Zusammenhang muss man jedoch bedenken, dass der Suchmaschinenriese nun von vornherein auf einen erhöhten Rahmen „geboten“ hat und seine Investitionskosten noch nie zuvor auch nur annähernd so hoch waren. Er pumpt unvorstellbare Summen in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz.

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Die übrigen Geschäftsbereiche des Unternehmens verzeichneten zwar ein Umsatzwachstum von 2 %, sind aber wie üblich defizitär und „erzielten“ zuletzt einen Verlust von 1,8 Milliarden Dollar. Dazu gehört eine Reihe von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, aber auch Verily und Waymo stärken diesen Geschäftsbereich. Das Unternehmen äußerte sich sehr positiv zu Waymo und erklärte, dass nun neben der Expansion im Inland auch die Expansion im Ausland an der Zeit sei. Derzeit ist Waymo in 11 Großstädten im Einsatz, und gleichzeitig laufen in 21 Städten weltweit verschiedene Testläufe mit Einschränkungen, deren Ziel natürlich die Einführung des Dienstes ist.

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