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GOOGLE HAT DIE ZUKUNFT DER KÜNSTLICHEN INTELLIGENZ IN PERSONENKRAFTWAGEN VORGESTELLT

Bald wird Gemini in der Lage sein, alles rund um die Fahrzeuge zu sehen, genau wie Menschen.
DemonDani
DemonDani
Google hat die Zukunft der künstlichen Intelligenz in Personenkraftwagen vorgestellt

Google ist bestrebt, künstliche Intelligenz überall einzuführen, wobei der Schwerpunkt vor allem auf der Verbreitung von Gemini liegt. Bereits vor Monaten hatte der Suchmaschinenriese angedeutet, dass Gemini nach Android Auto nun auch auf die Android Automotive-Plattform kommen werde, die eine tiefe Integration ermöglicht. 

Die Einführung von Gemini hat für diejenigen PKWs begonnen, die das Android-Betriebssystem nativ nutzen und es nicht nur über verbundene Geräte auf der Infotainment-Oberfläche bereitstellen. Dadurch wird beispielsweise künftig eine weiterentwickelte Sprachsteuerung in den unterstützten und aktualisierten Fahrzeugen möglich sein, und in Zukunft könnte jedes neue Fahrzeug mit Android Automotive-System bereits mit Gemini auf den Markt kommen.

Google kündigte erstmals auf der Google I/O 2025 an, dass Gemini für das AAOS-System in Vorbereitung sei. Das Update wird zahlreiche Fahrzeuge erreichen; zu den ersten gehören beispielsweise der Volvo EX30 und der EX60. 

Wer Gemini bereits installiert hat, wird mit Sicherheit darüber informiert werden, denn Google unternimmt alles, um auf diese Neuerung aufmerksam zu machen. Auf dem zentralen Bildschirm erscheint sofort eine Benachrichtigung mit dem Hinweis „Start using Gemini“ oder „Beginnen Sie mit der Nutzung von Gemini“. Auf der Infotainment-Oberfläche bezeichnet das Unternehmen dies als „Ihren eigenen KI-Assistenten im -Auto“.  Google zeigt auch gleich einige Beispiele dafür, welche Befehle Gemini ausführen kann, wobei es hier aufgrund unterschiedlicher Ausstattungsvarianten zu Abweichungen zwischen den Fahrzeugen kommen kann. 

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Ohne das Drücken des zentralen Bildschirms des Fahrzeugs oder das Berühren anderer Tasten wird es möglich sein, beispielsweise die Funktion und die Einstellungen der Klimaanlage mit ganz natürlichen Sprachbefehlen zu steuern. Da die KI im Hintergrund „die Fäden zieht“, wird sie fast immer in der Lage sein, die gewünschte Aufgabe gut auszuführen. Man kann ihr beispielsweise sagen: „Stell die Klimaanlage auf 100 %“, man muss nicht formulieren: „Stell die Gebläsestufe der Klimaanlage auf Stufe 5 ein“. Fehlen ihr Informationen, fragt sie einfach nach – im oben genannten Fall könnte sie beispielsweise fragen, auf wie viele Grad die Kühlung eingestellt werden soll. 

Google möchte wirklich, dass die Menschen sich im Auto so oft wie möglich mit Gemini unterhalten, deshalb wird die Schaltfläche „Gemini Live“ auf dem Bordbildschirm immer verfügbar sein. Mit nur einer Berührung lässt sich ein natürliches Gespräch mit der künstlichen Intelligenz beginnen. 

Darüber hinaus haben Sameer Samat, Leiter der Android-Abteilung, und Logan Kilpatrick, Mitglied des technischen Teams von Google DeepMind, eine sehr interessante Demo erstellt, in der sie bereits gezeigt haben, wie Gemini seine Umgebung „sehen“ kann. 

Für die Präsentation „ “ wurde ein Volvo EX60 verwendet, und nach der Aktivierung von Gemini Live konnte das Fahrzeug nicht nur Fragen zum Bordsystem beantworten, sondern es war auch möglich, mit ihm über Themen aus seiner Umgebung zu sprechen. Ähnlich wie die in Smartbrillen integrierte Kamera nutzt Gemini die Bilder der Bordkameras des Fahrzeugs. Die Idee hinter dem Experiment war einfach: Das Ingenieurteam wollte untersuchen, was passieren würde, wenn das Gemini-System unter realen Fahrbedingungen in der Lage wäre, die Umgebung visuell wahrzunehmen.

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In Zukunft könnte diese Entwicklung weit verbreitet sein, doch bislang arbeitet Google noch auf experimenteller Basis daran. Es spricht jedoch auf jeden Fall Bände, dass man es für notwendig hielt, dies der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Damit möchte das Unternehmen auch darauf aufmerksam machen, welches Potenzial im Android-Automotive-System steckt. Dadurch könnte das Fahrzeug per Sprachsteuerung noch präziser navigieren, und während der Fahrt könnte man beispielsweise nach interessanten Gebäuden, Denkmälern und Ähnlichem entlang der Strecke fragen. Derzeit funktioniert die Funktion noch nicht fehlerfrei und reibungslos, aber es handelt sich vorerst auch wirklich nur um eine Tech-Demo.

Die Experten von Google haben bislang noch nicht erwähnt, in welchem Zeitrahmen sie an dieser Funktion arbeiten. Es ist gut möglich, dass sich diese Funktion erst im nächsten Jahr oder sogar noch später flächendeckend durchsetzen wird.

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