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GOOGLE BAUT SEIN FINANZDIENSTLEISTUNGSANGEBOT AUS

Google Finance wird derzeit umfassend überarbeitet, was unter anderem auch eine völlig neue App mit sich bringt.
DemonDani
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Google baut sein Finanzdienstleistungsangebot aus

Wahrscheinlich wissen das nur wenige, aber „Finance“ ist bereits seit mehr als 20 Jahren im Portfolio von Google vertreten und feierte dieses Jubiläum im März dieses Jahres. Die Finanzplattform hat seit ihren Anfängen eine enorme Entwicklung durchlaufen, und nun möchte das Unternehmen sie noch ein wenig weiter ausbauen, um mehr Nutzer zu erreichen.

Google arbeitet bereits seit einiger Zeit an der neuen Version von Finance, die denjenigen, die sich in der Geschäftswelt orientieren möchten, mehr Unterstützung bieten soll als je zuvor. Schon die Verwaltung der eigenen Investitionen wird auf dieser Plattform einfacher zu handhaben sein, und es wird auch eine völlig neue Anwendung eingeführt. Bislang lief das neue Finance noch als Beta-Version, doch in Kürze wird die fertige Version für alle Nutzer verfügbar sein.

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Google führt weltweit die Möglichkeit ein, Portfolios anzulegen. Portfolios könnten sich als nützlicher denn je erweisen, da sie neue, effiziente Analysen bieten, die genau auf die jeweiligen Investitionen zugeschnitten sind. Die Nutzer können dann alle ihre Anlagen auf einer einzigen Oberfläche einsehen. Google wird hierfür zahlreiche Tools bereitstellen und versucht, den meisten Nutzerbedürfnissen gerecht zu werden, doch einige Funktionen werden erst später hinzugefügt.

Wer bereits die bisherige, noch rudimentäre Portfolio-Funktion genutzt hat, kann auf der neuen Oberfläche genauso wie bisher auf seine früheren Zusammenstellungen zugreifen. Die Erstellung neuer Portfolios kann dann bereits mit den neuen Tools erfolgen. Es muss nicht alles manuell eingegeben werden; sogar Dateien im Zusammenhang mit Investitionen können bei Google hochgeladen werden, und das System wird in der Lage sein, daraus die für den Nutzer relevanten Informationen zu extrahieren.

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Auf der Finance-Oberfläche wird es einen Chatbot geben, den man bei allen finanziellen Fragen befragen kann und der auch Einblick in die eigenen Portfolios des Nutzers hat. Man kann ihn beispielsweise fragen, wie sich der Anteil von Anleiheinvestitionen auf das langfristige Wachstumspotenzial auswirkt. Man wird ihn auch um Ratschläge zu Investitionen bitten können; diese Funktion nutzt – wenig überraschend – die Gemini-Sprachmodelle. 

Die Funktionsweise von Google Finance lässt sich zudem mit Anweisungen in natürlicher Sprache konfigurieren. Das Unternehmen erklärte, dass es zur Gewährleistung aktueller Informationen künftig ausreichen wird, dem Dienst mitzuteilen, welche Themen einen interessieren und in welchen Zeitabständen man Updates und Benachrichtigungen zu den verschiedenen Themen erhalten möchte. Finance kümmert sich im Hintergrund um alles. Die Benachrichtigungen können über die Google-App versendet werden, während sie gleichzeitig auf der Finance-Oberfläche sowie in der überarbeiteten, eigenständigen App angezeigt werden.

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Die Google Finance-App war bisher recht schwach und erhielt sehr schlechte Bewertungen von den Nutzern, doch die neue Version wird nichts mehr mit der alten zu tun haben. Zunächst wurde die Android-Version veröffentlicht, aber wir haben auch erfahren, dass eine Version mit iOS-Unterstützung in Vorbereitung ist, um noch mehr Menschen zu erreichen.

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Google hat diese App für diejenigen entwickelt, die täglich versuchen, alle ihre Investitionen im Blick zu behalten, und häufig Entscheidungen treffen, für die die Kenntnis aktueller Nachrichten erforderlich ist. Echtzeitdaten, Informationen, die Geldbewegungen beeinflussen, sowie individuelle Beobachtungslisten stehen den Nutzern an einem Ort zur Verfügung, und all dies wird von Google durch seine sich ständig weiterentwickelnde künstliche Intelligenz unterstützt. Nach und nach werden weitere Entwicklungen folgen; dabei ist sowohl mit völlig neuen Funktionen als auch mit der Einführung von bereits aus dem Web bekannten Tools zu rechnen.

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