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GIGABYTE UND MSI HABEN EBENFALLS IHRE INTEL Z890-MOTHERBOARDS VORGESTELLT, DIE 2 X 128 GB DDR5 CUDIMM-SPEICHER UNTERSTÜTZEN

Mit den 4-Rank-Speichermodulen stehen nun 256 GB Speicherkapazität mit zwei Modulen zur Verfügung, die dank der CUDIMM-Technologie mit einer sehr hohen effektiven Taktrate kombiniert werden können.
J.o.k.e.r
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Gigabyte und MSI haben ebenfalls ihre Intel Z890-Motherboards vorgestellt, die 2 x 128 GB DDR5 CUDIMM-Speicher unterstützen

Obwohl die Speicherknappheit den Preis von DDR5 Speichermodulen in extreme Höhen getrieben hat und DDR4 Speicherbündel jetzt viel teurer sind als vor 3-4 Monaten, arbeiten Speicherhersteller und Motherboard-Hersteller mit Hochdruck an der Entwicklung von 4-Rank-DDR5-Speichermodulen, die bis zu 128 GB Speicherkapazität für das System bieten, und Motherboards, die die neuesten Ergänzungen aufnehmen können, werden produziert. Die wichtigsten Informationen über das Update haben wir in unserer vorherigen News zusammengefasst, und jetzt können wir auch einen Blick auf die Motherboards werfen, mit denen MSI und Gigabyte die neuen Features eingeführt haben.

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MSI hat ein Motherboard der MEG-Serie zur CES 2026 mitgebracht, das insgesamt zwei DDR5-Speichersteckplätze hat und auch 4-Rank-DDR5-CUDIMM-Speichermodule unterstützt, so dass Sie jetzt 256 GB Speicherkapazität mit zwei Speichermodulen für die Plattform erhalten können.

Bei der CUDIMM-Technologie wird dem Speichermodul außerdem ein CKD-Chip hinzugefügt, ein Taktcontroller, der als Puffer fungiert, um die Signalintegrität aufrechtzuerhalten und somit die Stabilität zu erhöhen, wenn eine besonders hohe Taktrate angestrebt wird. Der CKD-Chip reduziert im Wesentlichen die Signalverzerrung und sorgt für die Wiederherstellung des Timings und der Amplitude der Signale sowie für die Synchronisierung des Taktsignals zwischen den Speicherchips innerhalb des Speichermoduls.

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Dadurch erreichen die neuen Speichermodule laut MSI eine bis zu 63% höhere Tuning-Performance im Vergleich zu ihren Standard-Pendants, indem sie durch ein stabileres Signalmanagement höhere Taktraten anwenden. In internen Tests konnten mit einem einzigen Modul über 10.000 MT/s erreicht werden. Die auf der Messe gezeigte Hauptplatine der MEG-Serie hat nur zwei Speichersteckplätze, was den Vorteil hat, dass weniger Signalwege zum Speichercontroller des Prozessors führen, wodurch Interferenzen und Durchschläge reduziert werden, was das Tuning-Potenzial erhöht.

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Die Entwicklung der neuen Speichermodule und der Motherboards, die sie aufnehmen werden, ist noch im Gange, ein konkretes Datum für die Markteinführung wurde noch nicht bekannt gegeben, aber angesichts der durch die Speicherknappheit in die Höhe getriebenen Preise wäre es ohnehin nicht gerechtfertigt, 128 GB 4-Rank-CUDIMM-Speichermodule auf den Markt zu bringen, da sie extrem teuer wären und aufgrund der begrenzten Anzahl von Speicherchips nur eine kleine Anzahl produziert werden könnte. Bei dem vorgestellten Motherboard handelte es sich übrigens um eine Lösung auf Basis des Z890-Chipsatzes, die auf einer Intel-Plattform aufgebaut ist, aber MSI entwickelt ähnliche Lösungen auch intern bei AMD.

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Das Ergebnis war das X870E UNIFY-X Max Motherboard, das über eine 18+2+1 Stromversorgung verfügt und außerdem zwei für extremes Tuning optimierte Speichersteckplätze besitzt. Neben einem Netzteil mit hochwertigen Komponenten verfügt der Neuzugang auch über eine achtlagige Leiterplatte in Serverqualität.

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Im Hause Gigabyte wurde eine spezielle Version des Z890 AORUS Tachyon mit 128 GB 4-Rank DDR5 CUDIMM-Speichermodulen vorgestellt, von denen dank der Verwendung von zwei Speichersteckplätzen zwei auf das Board passen. Die 256 GB des Systemspeichers liefen mit DDR5-7200 MT/s, völlig stabil.

Interessant ist, dass das bereits beim Hersteller erhältliche Z890 AORUS Tachyon ICE ebenfalls über zwei DDR5-Speichersteckplätze verfügt, da es speziell für extremes Tuning, auch im Speicherbereich, entwickelt wurde und somit eine hervorragende Basis für den Einsatz der genannten Speichermodule bietet. Von der Demo gibt es bisher nur einen Screenshot, während Fotos des Mainboards im Testsystem bei Redaktionsschluss noch im Entstehen begriffen waren.

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