Valve wird aus mehreren Richtungen angegriffen. Während einige Organisationen sowohl in den USA als auch im Vereinigten Königreich wegen Missbrauchs der Monopolmacht verklagt werden, wird der Generalstaatsanwalt von New York wegen Förderung des Glücksspiels verklagt.
Valve lässt über Steam Spiele in zufälligen Abständen Kisten fallen. Diese Kisten enthalten zufällige Gegenstände, wie z. B. CS2-Waffen-Skins. Diese Skins haben jedoch einen echten monetären Wert, und auf verschiedenen Websites wird mit ihnen gespielt.
Dies hat die Generalstaatsanwältin des Staates New York, Letitia James, auf den Plan gerufen, die Valve wegen "Förderung illegaler Glücksspiele durch Videospiele" verklagt.
Laut ihrer offiziellen Erklärung führt illegales Glücksspiel zu ernsthaften Suchtproblemen, insbesondere bei jungen Menschen. Valve hat ein Milliardengeschäft daraus gemacht, Kinder und Erwachsene illegal spielen zu lassen, um wertvolle virtuelle Gegenstände zu gewinnen. Diese Aktivitäten können süchtig machen und sind nicht nur schädlich, sondern auch illegal, und Ihr Büro setzt sich dafür ein, Valve zu stoppen und die New Yorker zu schützen. Nach ihren Angaben machte Valve im März 2025 bereits ein Geschäft von 4,3 Milliarden Dollar.
Neben dem Kauf von virtuellen Gegenständen und Hardware auf Steam kann das mit Gegenständen eingenommene Geld auch auf andere Weise verwendet werden. Die Staatsanwaltschaft ist unglücklich darüber, dass das Valve-Konto mit externen Marktplätzen verknüpft werden kann, die dann direkt in echtes Geld umgewandelt werden können. Laut ihrer Untersuchung erleichtert Valve diesen Prozess auch durch APIs, so dass man nicht sagen kann, dass es alles tut, um dies zu verhindern. Sie weisen auch darauf hin, dass es Tausende von Anfragen von Fans gibt, das Steam-Konto zu hacken, so dass das Steam-Konto in dieser Hinsicht ein wertvolles Ziel ist.
Sollte das Gericht entscheiden, dass Valve tatsächlich gegen das Glücksspielgesetz verstoßen hat, würde dies die Funktionsweise von Steam grundlegend verändern.