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GEEKBENCH 7 IST DA UND TESTET DIE GERÄTE GRÜNDLICHER ALS JE ZUVOR

Smartphones, Tablets und PCs werden in Zukunft noch mehr „schwitzen“, und die Nutzer erhalten einen umfassenderen Überblick über die Leistung der Geräte.
DemonDani
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Geekbench 7 ist da und testet die Geräte gründlicher als je zuvor

Heutzutage interessieren sich weniger Menschen für die Ergebnisse von Leistungstests verschiedener Geräte als noch vor vielen Jahren, doch es gibt einige Anwendungen, die dennoch in vielen PC- und Handytests auftauchen, wie zum Beispiel Geekbench. Dieses Programm hat nun eine neue Hauptversion erhalten, und im Hintergrund haben sich tatsächlich erhebliche Änderungen vollzogen.

Die von Primate Labs entwickelte Software hat sich optisch so gut wie gar nicht verändert, aber das ist auch nicht relevant. Den Entwicklern ging es nicht darum, die Anwendung optisch aufzuhübschen, sondern sie konzentrierten sich darauf, dass die Messergebnisse auf umfassenderen Tests basieren und ein besseres Bild von der relativen Leistung der Geräte zueinander vermitteln.

Geekbench 7 nutzt neue Video- und Audio-basierte Kodierungs- und Dekodierungstests, überarbeitete Multi-Core-Messungen sowie umfangreichere und qualitativ hochwertigere Datensätze, die von den Prozessoren und Grafikeinheiten verarbeitet werden müssen. Die neuen Tests sind besser auf aktuelle Alltagssituationen abgestimmt (Videoanrufe, Bildschirmfreigabe, Konsum von Inhalten).

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Die Entwickler des Programms haben sich bemüht, die hinter Geekbench ablaufenden Tests an die modernsten Geräte und die aktuellen Nutzeranforderungen anzupassen. Der Fotobearbeitungs-Test simuliert ab sofort umfassendere, auch im Alltag nutzbare Bearbeitungsmöglichkeiten. Im Galerie-Test müssen die Geräte den Import und die Verarbeitung der Bildformate JPEG XL und DNG bewältigen. 

Im Bereich Video kommt bereits der AV1-Codec zum Einsatz; die Geräte müssen in einer simulierten Videokonferenz eine Bildschirmfreigabe-Aufgabe bewältigen. Musik und Sprachausgabe müssen mithilfe von Opus verarbeitet werden, ähnlich wie bei Notiz- und Podcast-Apps. Im Test kommt auch das Whisper-Spracherkennungsmodell zum Einsatz, mit dem die Geräte im Rahmen von Geekbench eine Live-Untertitelung „nachspielen“ müssen.

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Ein für Gamer vorteilhafter neuer Test in Geekbench 7 ist die Simulation der Spielphysik anhand eines Tests, der auf der Jolt-Physics-Engine basiert. Diese wird unter anderem von „Horizon Forbidden West“ genutzt, aber auch „Death Stranding 2: On the Beach“ ist hier zu nennen. Neben der Unterstützung für OpenCL, Vulkan und die Metal-API wird nun auch CUDA bereitgestellt – was natürlich aus Sicht von Nvidia interessant ist. 

Interessanterweise konzentriert sich Geekbench bei der GPU mittlerweile eher auf die Unterstützung von Content-Erstellung und maschinellem Lernen. Zu den neuen GPU-Tests gehören beispielsweise die Verarbeitung von Gesichtsfiltern, die Aufskalierung der Auflösung und die Verwendung virtueller Hintergründe während Videoanrufen. In Geekbench 7 gibt es nun auch GPU-beschleunigte RAW-Bildbearbeitung, LUT-basierte Videofarbanpassung, Path Tracing und Flüssigkeitssimulation. Darüber hinaus gäbe es noch weitere Änderungen aufzuzählen – Primate Labs hat das Testpaket hinter den Kulissen wirklich grundlegend umgestaltet.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass bei der Entwicklung verstärkt darauf geachtet wurde, dass der Multithread-Test tatsächlich Aufgaben enthält, die die verfügbaren Rechenkerne von Multi-Core-Prozessoren auch im realen Leben auslasten. Auch dies wird dazu beitragen, dass Geekbench 7 ein realitätsnahes Bild von der Leistung eines Geräts vermittelt und die Ergebnisse verschiedener Produkte genauer miteinander verglichen werden können.

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Primate Labs wird den Nutzern weiterhin die Möglichkeit eines Pro-Abonnements anbieten, und auch nach der Einführung von Geekbench 7 wird dies nicht teurer werden. Für 100 Dollar pro Jahr kann man den „professionellen“ Zugang erwerben. Diese Option ist für normale Nutzer überflüssig; mit der Pro-Option möchte das Unternehmen den Bedürfnissen von Testern gerecht werden. Dazu gehören beispielsweise Funktionen wie Automatisierung oder die Offline-Verwaltung von Ergebnissen. 

Geekbench 7 ist ab sofort für Android, iOS, Windows, macOS und Linux verfügbar. Ab sofort kann mit der Erfassung der Testergebnisse begonnen werden.

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