Im Sortiment von Garmin sind die Fenix-Smartwatches am beliebtesten – sie sind echte Allrounder und auch in puncto Design und Materialauswahl stets ganz vorne mit dabei. Das wird auch bei den Modellen Fenix 9 und Fenix 9 Pro nicht anders sein. Auch Frauen werden an diesen Modellen ihre Freude haben.
Die Neuheiten werden sowohl in den 43-, 47 und 51 Millimeter erhältlich sein, und neben der einfachen Fenix 9 und der Fenix 9 Pro wird es auch eine solarbetriebene Variante geben, wobei die Solar-Ausführung nur in den Größen 47 und 51 Millimeter erhältlich sein wird.
Der größte Unterschied zwischen der Fenix 9 und der Fenix 9 Pro wird in der Materialauswahl und im Design zu erkennen sein. Beim Basismodell besteht das Gehäuse der Smartwatch zwar noch hauptsächlich aus glasfaserverstärktem Polymer, der obere Teil ist jedoch bereits aus Titan gefertigt. Die Fenix 9 Pro hingegen verfügt über ein vollständig aus Titan gefertigtes Gehäuse, was sowohl optisch als auch hinsichtlich der hochwertigen Haptik einen großen Unterschied ausmacht.
Bei der Fenix 9 haben sich die Entwickler bereits auf die Weiterentwicklung der AMOLED-Displays konzentriert, um das Erlebnis beim Betrachten der digitalen Zifferblätter noch besser zu gestalten und deren Lesbarkeit zu verbessern. Bei der Fenix 9 erreichen die verwendeten Displays bereits eine Helligkeit von 2.000 Nits, während die Fenix 9 Pro eine noch beeindruckendere Leistung bietet und eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits verspricht. Die Fenix 9 Pro Solar bleibt hingegen bei der MIP-Technologie, da Garmin mit dieser Technologie den Solarbetrieb gewährleisten kann. (Zuvor gab es von der Fenix 8 Pro auch eine MicroLED-Variante, diesmal ist keine erschienen.)
Die Geräte werden die gewohnten Funktionen mit einigen neuen Extras bieten, und ein Teil der Software-Weiterentwicklungen wird möglicherweise auch für die frühere Fenix-Serie und sogar für andere Modelle verfügbar sein. Garmin Epic wird innerhalb der Connect-App die Möglichkeit bieten, mehrere verschiedene Aktivitäten zu einer „Story“ zusammenzufassen. Wenn man beispielsweise für mehrere Tage in den Urlaub fährt und dort wandert, schwimmt, Kajak fährt und so weiter, lassen sich diese Aktivitäten zu einer „Epic“-Story zusammenfassen, zu der man Fotos hinzufügen und die man gleichzeitig teilen kann.
Es kommt die neue Ausdauer-Tracking-Funktion, die aus mehreren kleineren Funktionen bestehen wird, darunter die Ermittlung von Ausdauerzonen und eine Ausdauerkurve. Dies wird Sportlern dabei helfen, ihre Fortschritte und ihre momentane Leistungsfähigkeit anhand ihres Trainingsverlaufs zu verfolgen. Garmin erweitert die VO2-Max-Funktion und weitere Funktionen auf einen Teil der Indoor-Trainingsmodi, und es gibt einen neuen Sportmodus: das Rucking, das in letzter Zeit zu einem neuen Trend geworden ist.
Die -Smartwatches verfügen über und bieten damit eine GPS-Funktion, mit der Garmin ein besseres Kartennavigationserlebnis als je zuvor ermöglicht. Die Geräte wurden mit leistungsstärkerer Hardware ausgestattet und verfügen über 50 % mehr Systemspeicher als die Fenix-8-Modelle. Auch die Engine für die Kartenanzeige wurde überarbeitet, sodass das Scrollen je nach Situation um 30 % flüssiger verläuft und zudem eine neue Ansicht zur Verfügung steht. Garmin hat zudem den Speicherplatz verdoppelt und auf 64 GB erhöht, sodass mehr Karten offline gespeichert werden können. Optional bieten die Geräte auch LTE- und inReach-Satellitenkommunikation, worauf man beim Kauf ebenfalls achten sollte.
Eine Neuerung beim Fenix 9 Pro ist, dass die LED-Taschenlampenfunktion um eine grüne LED erweitert wurde. Die Geräte sind tauchtauglich und können während des Gebrauchs problemlos bis zu einer Tiefe von 40 Metern eingesetzt werden (EN13319); laut Spezifikation halten sie einem Druck von 10 ATM stand. Die gesamte Fenix-9-Serie ist durch Saphirglas geschützt.
An der Betriebsdauer wird es in keinem Fall etwas auszusetzen geben, und natürlich wird die Fenix 9 Pro Solar in diesem Bereich dank des MIP-Displays und der Solarlademöglichkeit am besten abschneiden. Die einfache Fenix 9 wird 16 Tage lang durchhalten, die Fenix 9 Pro 18 Tage, und bei der Fenix 9 Pro Solar kann man ohne Solarmodul mit 21 Tagen rechnen, bei regelmäßigem Aufladen sogar bis zu 34 Tagen. Diese Werte gelten für die 47-mm-Modelle im normalen Smartwatch-Modus; bei den kleineren Modellen ist die Laufzeit kürzer, bei den größeren Modellen entsprechend länger, und auch die Einstellungen sowie die Aktivität des Nutzers werden die Betriebsdauer erheblich beeinflussen.