Valve könnte jeden Moment das Erscheinungsdatum des Steam Frame bekannt geben. Dank SteamOS wird das neue Headset ein äußerst vielseitiges Gerät sein, das sogar als eigenständiger PC bestehen kann. Neben Steam--Spielen und speziell für das Steam Frame entwickelten VR-Spielen wird das Gerät jedoch auch in anderen Bereichen überzeugen.
Der Steam Frame wird in der Lage sein, mit weitaus leistungsstärkeren Desktop-PCs zu kommunizieren und die dort ausgeführten Programme, Spiele und natürlich den Bildschirm anzuzeigen. Diese Art der Bildschirmfreigabe wird jedoch nicht über eine kabelgebundene Verbindung funktionieren.
Die ehemalige Oculus-Ingenieurin Amanda Watson entwickelte damals die drahtlose Verbindung „Air Link“, mit deren Hilfe Quest-Geräte PCVR-Anwendungen nahezu verzögerungsfrei und kabellos ausführen können. Meta nutzt bis heute ihren Code für diese Art von Verbindung.
Die Ingenieurin rückte später mit der „ “-Portierung für den Nintendo 3DS auf die Quest ins Rampenlicht, arbeitete aber zuvor bereits bei Apple, Microsoft und Disney. Nun wurde jedoch bekannt gegeben, dass sie das Team von Valve verstärkt. Amanda ist eine hochkarätige Ingenieurin, die direkt in der Sprache der Hardware arbeiten kann, sodass ihre Erfahrung auch für Valve von Nutzen sein dürfte.
Das Steam Deck steht nämlich schon vor der Tür. Bislang ist noch nicht bekannt, wann es erscheinen wird, doch Branchengerüchten zufolge könnte bereits am 14. September mit dem Versand der ersten Lieferungen begonnen werden. Das könnte bedeuten, dass bis dieser Artikel auf der Startseite von iPon erscheint, die Veröffentlichung möglicherweise bereits angekündigt wurde.
Auch Spiele erhalten nach und nach den Status „Steam Frame Verified“; zuletzt hat beispielsweise „Beat Saber“ das dafür erforderliche Abzeichen erhalten.
Angesichts der Preisgestaltung der Steam Machine verspricht die Steam Frame jedoch kein günstiges Gerät zu werden. Sicher ist, dass Valve die Brille gerne zu einem günstigen Preis verkauft hätte. Leider sind die Hardwarepreise jedoch so stark in die Höhe geschossen, dass Valve zwar versucht hat, Zeit zu gewinnen, in der Hoffnung, dass sich die Situation von selbst löst, dieses Abwarten sich jedoch als erfolglos erwiesen hat, sodass die Steam Frame voraussichtlich mit einem Preis von rund 1.000 Dollar auf den Markt kommen wird.