RTX Remix hat ein äußerst wichtiges Update erhalten, dank dessen es noch leistungsfähiger geworden ist und die damit erstellten Spiel-Remakes ein völlig neues Niveau erreichen werden. Die Version 1.5 bringt zahlreiche Neuerungen mit sich, die alle dazu beitragen, dass die modifizierten Spiele weniger Speicherplatz beanspruchen, eine schönere Grafik bieten und die neue Version durch den KI-Agenten auch bei der Erstellung der Modifikationen eine große Hilfe darstellt.
Dank RTX Remix 1.5 unterstützt nun auch RTX IO den Arbeitsablauf, sodass die modifizierten Spiele deutlich weniger Speicherplatz beanspruchen als zuvor. RTX IO selbst ist keine Neuheit, sondern bereits seit 2020 verfügbar; ab sofort kann jedoch auch RTX Remix das darin steckende Potenzial ausschöpfen. Dies ist notwendig, denn wenn wir alte Spiele im Rahmen des Modding mit schärferen, qualitativ hochwertigeren Texturen versehen und zudem Raytracing-Technologie einsetzen, um die Lichtinteraktionen so realistisch wie möglich darzustellen, wird die Dateigröße der Spielkomponenten erheblich größer, da die von RTX Remix erstellten neuen Inhalte die Originale nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen: Während des Spiels fügt der Algorithmus sie an die entsprechenden Stellen ein und erneuert so die Bildwelt.
Dies führt natürlich auch dazu, dass beispielsweise „Half-Life 2 RTX“ 80 GB Speicherplatz beansprucht, während eine „Portal with RTX“-Version 27 GB Speicherplatz benötigt. Dank RTX IO lässt sich der Speicherbedarf im erstgenannten Fall auf 50 GB, also um 37,5 %, reduzieren, während im letzteren Fall die zum Spiel gehörenden Inhalte auf 17 GB komprimiert werden können, was ebenfalls einen großen Fortschritt darstellt. Die RTX-IO-Funktion wird vorerst nur von „Portal with RTX“, der „Half-Life 2 RTX“-Demo sowie „Portal: Prelude RTX“ unterstützt, doch das Angebot wird sicherlich später erweitert werden.
In der neuen Version feiert auch eine Funktion namens „RTX Remix Skills“ ihr Debüt, die mithilfe von KI-Agenten zur Beschleunigung von Arbeitsabläufen beiträgt. Dies kann für erfahrene Modder äußerst nützlich sein, da es ihnen viele monotone Aufgaben abnimmt; gleichzeitig können aber auch unerfahrene Nutzer davon profitieren, da sie sich so leichter an die Überarbeitung alter Spiele heranwagen können. Die Neuerung wird offenbar bereits für die Überarbeitung von „Dark Age: Origins“, „Titanfall 2“ und „Dark Souls“ genutzt – das Endergebnis wird zeigen, wie effektiv RTX Remix Skills ist.
Zu guter Letzt gibt es noch eine von vielen Nutzern lang ersehnte Neuerung namens „Smooth Normals“. Diese sorgt dafür, dass die optimierten Elemente des Spiels in besserer Qualität dargestellt werden, was sich harmonisch in den Rest der Überarbeitung einfügt. Die alte Geometrie wirkte in manchen überarbeiteten Spielen oft blockartig und mit groben Kanten, als wäre der Inhalt noch unfertig und es wäre keine Kantenglättung angewendet worden – hier hilft „Smooth Normals“. Die neue Funktion glättet die „Unebenheiten“ und führt dies zudem automatisch durch, sodass die einzelnen Elemente nicht manuell feinjustiert werden müssen, was zuvor eine recht zeitaufwändige Aufgabe war.
Die Version 1.5 von RTX Remix, die weiterhin als Open-Source-Software verfügbar ist, kann über die Nvidia-App heruntergeladen werden, während Anleitungen zur Nutzung der KI-Agenten-Funktionen auf GitHub unter zu finden sind. Wer sich für die mit RTX Remix überarbeiteten Spiele interessiert und über eine geeignete Grafikkarte der Serien , GeForce RTX verfügt, sollte hier vorbeischauen:.