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DIE PROZESSORARCHITEKTUR VON INTEL KANN SICH ÄNDERN: P-CORE UND E-CORE KÖNNEN IN ZUKUNFT AUF DERSELBEN ARCHITEKTUR BASIEREN.

Das neue Design würde dem Beispiel von AMD folgen, wo leistungsoptimierte Kerne in ZEN und stromverbrauchsoptimierte Zen c kommen, aber die gleiche Architektur verwenden, was in vielerlei Hinsicht ein Vorteil ist.
J.o.k.e.r
J.o.k.e.r
Die Prozessorarchitektur von Intel kann sich ändern: P-Core und E-Core können in Zukunft auf derselben Architektur basieren.

In den letzten Tagen gab es viele Theorien über das Design von Intels Prozessoren der nächsten Generation, aber mit den neuesten Nachrichten scheint sich das Bild zu klären. Natürlich ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass die unten besprochenen Details immer noch auf Gerüchten beruhen und als reine Neugierde behandelt werden sollten, bis wir genau wissen, was Intels Pläne für die Entwicklung der Prozessorkerne sind.

Zunächst wurde aufgrund einer Stellenausschreibung gemunkelt, dass das Unternehmen bald mit dem aktuellen Konzept brechen könnte, d. h. es wird keine P-Core-, E-Core- oder LP E-Core-Prozessorkerne mehr verwenden, sondern ein einheitliches Prozessorkerndesign, d. h. man könnte zu dem Konzept von vor einigen Jahren zurückkehren. Es hat den Anschein, dass sich der viel gepriesene Begriff "Unified Cores" nicht wirklich auf das bezieht, was wir gerade erwähnt haben, sondern eher auf die Tatsache, dass die Abteilungen P-Core, E-Core und LP E-Core auf eine gemeinsame, einheitliche Architektur umgestellt werden, wie AMD es getan hat, was eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen wird.

AMD verwendet dieses Konzept bereits seit ZEN 4, wobei die ZEN 4-Architektur sowohl in den Standard-ZEN 4- als auch in den ZEN 4c-Prozessorkernen verfügbar ist: Erstere können mit höheren Taktraten betrieben werden, während letztere einen geringeren Taktspielraum haben, dafür aber eine höhere Transistordichte aufweisen und energieeffizienter sind als ihre Standard-Pendants. Die ZEN 4c-Kerne benötigen 35 % weniger Fläche als ihre normalen Gegenstücke, was sich besonders günstig auf die Erhöhung der Kerndichte auswirkt.

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Intel könnte etwas Ähnliches anstreben, zumindest nach den neuesten Informationen eines Informanten. Außerdem soll es sich bei der gemeinsamen Basis nicht um den leistungsoptimierten P-Core handeln, sondern um die energieeffizienzoptimierte E-Core-Architektur, die ausreichend leistungsfähig und energieeffizient sein könnte - ein Bereich, in dem es in letzter Zeit erhebliche Fortschritte gegeben hat.

So bietet beispielsweise der Darkmont-basierte E-Core an Bord von Panther Lake eine bessere Leistung bei gleichem Stromverbrauch als der Raptor Cove-basierte P-Core, den man vielleicht von der Raptor Lake-Serie kennt. Darüber hinaus können Darkmont-Kerne auch bei geringer Last mit sehr niedrigem Stromverbrauch getaktet werden: Ihre Leistungsaufnahme kann in diesem Fall bis zu 1 W betragen.

Nach aktuellem Kenntnisstand könnte der Hersteller also auf dem Erfolg der E-Core-Sparte aufbauen und ein neues Prozessorkern-Konzept entwickeln, das als Unified Cores in Zukunft debütieren könnte. Auf der Grundlage von Panther Lake haben sie die Verbesserungen der Energieeffizienz nahezu perfektioniert, was eine gute Grundlage für das neue Konzept sein sollte, aber jetzt müssen sie die rohe Rechenleistung erhöhen, während sie ungefähr das gleiche Niveau der Energieeffizienz beibehalten.

Die Richtung sieht interessant aus, wenn die Gerüchte stimmen - hoffentlich wird dies auf dem nächsten großen Event diskutiert.

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