Die Ingenieure von AKASA haben eine nützliche kleine Erweiterungskarte entwickelt, die einen freien PCI-Express-Steckplatz auf der Hauptplatine des jeweiligen Computergehäuses benötigt, im Gegenzug das System jedoch mit einem M.2-NVMe-Steckplatz ausstattet – und zwar in Form eines herausnehmbaren, bei Bedarf verschließbaren Einschubs, der seine Inspiration aus dem NAS-Segment bezieht.
Die unter dem Codenamen AK-PCCM2P-06 bekannte Neuheit erhielt den Namen „M.2 NVMe SSD to PCIe Adapter Card with Removable Tray“, das heißt, sie steckt M.2-NVMe-SSD-Karten in einen freien PCI-Express-Steckplatz und bietet, wie oben erwähnt, ein herausnehmbares Fach dazu; zudem ist sie nicht nur mit den klassischen M.2-2280-Modellen kompatibel.
Die Neuheit eignet sich gut für Workstations, Server, Computer in gemeinsam genutzten Arbeitsumgebungen sowie für Testsysteme, in denen häufig Laufwerke ausgetauscht werden müssen. Die Erweiterungskarte versorgt die jeweilige M.2-SSD-Karte mit einer Schnittstelle von maximal PCI Express 4.0 x4, je nachdem, welche Geschwindigkeit der Steckplatz auf dem Mainboard bietet, ist aber natürlich auch abwärtskompatibel mit PCI-Express-3.0-x4-Steckplätzen. Falls kein physischer PCIe x4-Steckplatz zur Verfügung steht, kann das Produkt bei Bedarf auch in PCI Express x8- oder x16-Steckplätzen eingesetzt werden; in diesem Fall empfiehlt es sich jedoch, zu überprüfen, welchem Standard der jeweilige Steckplatz entspricht und wie viele PCIe-Lane er nutzt.
Im M.2-Steckplatz können SSD-Karten im Format „ “ M.2-2230, „ “ M.2-2242, M.2-2260 oder „ “ M.2-2280 untergebracht werden, die Modelle im M.2-22110-Format werden jedoch nicht unterstützt, obwohl dieses Format in Workstation- und Serverumgebungen ebenfalls häufig vorkommt. Die SSD-Karte muss vom Typ NVMe sein, SATA-Modelle werden vom System nicht unterstützt. Für den Betrieb der 167,3 Millimeter langen, 120,8 Millimeter breiten und 22 Millimeter hohen PCIe-Erweiterungskarte ist kein separates Stromkabel erforderlich; die Leistung des PCIe-Steckplatzes auf dem Mainboard reicht dafür völlig aus.
Die „ “-Adapterkarte mit Edelstahlrahmen ( ) verfügt zudem über einen Aluminiumkühlkörper, der die von den sich erwärmenden Komponenten der M.2-SSD erzeugte Wärme über Kühlplatten ableitet, das System auch unter hoher Last stabil läuft und die Lebensdauer der SSD verlängert wird. LEDs auf der Rückseite zeigen die Aktivität der Karte an, und das Paket enthält sowohl eine Rückwandplatte für PCIe-Steckplätze mit normaler Höhe als auch für halbhoche Steckplätze, sodass das Produkt problemlos sogar in SFF-Gehäusen eingesetzt werden kann. Die Adapterkarte selbst ist übrigens in halbhoher Ausführung mit normaler Länge erhältlich und bietet hinsichtlich der Betriebssysteme nicht nur Windows-, sondern auch macOS- und Linux-Unterstützung.
Die Adapterkarte ist bereits im Handel erhältlich und wird in der Europäischen Union zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 72,5 Euro angeboten.