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DIE PCIE-ERWEITERUNGSKARTE, DIE AUF DEM AMD B650-CHIPSATZ BASIERT, BIETET ZAHLREICHE NÜTZLICHE ANSCHLÜSSE

Neben dem mit M.2-Steckplätzen ausgestatteten Neuheitenmodell ist auch eine Erweiterungskarte auf den Markt gekommen, die mit einem Realtek-Controller ausgestattet ist, ein kompakteres Design aufweist, aber dennoch zahlreiche zusätzliche Anschlüsse bietet.
J.o.k.e.r
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Die PCIe-Erweiterungskarte, die auf dem AMD B650-Chipsatz basiert, bietet zahlreiche nützliche Anschlüsse

Anfang dieses Jahres tauchte bereits eine interessante Erweiterungskarte auf, die auf dem AMD Promontory 21-Chipsatz basierte und zusätzliche Anschlüsse bot; seither ist jedoch auch im Angebot eines Erweiterungskartenherstellers ein ähnliches Produkt aufgetaucht, das in professioneller Ausführung und mit zahlreichen zusätzlichen Anschlüssen auf den Markt kam.

Die Neuheit mit dem Namen „SouthBridge Max PCIe 4.0 Multi-Function Expansion Card“, die übrigens die Produktbezeichnung PB65MX3 trägt, verbirgt einen AMD B650-PCH an Bord. Das Zusatzgerät in Form einer halbhohen Erweiterungskarte mit normaler Länge benötigt für den vollwertigen Betrieb einen PCI-Express-4.0-x4-Steckplatz, benötigt jedoch keine PCIe-Bifurcation-Unterstützung, sodass es mit den meisten Standard-Mainboards problemlos verwendet werden kann.

Warum kann eine solche Erweiterungskarte von Vorteil sein? Im Gegenzug für den PCI-Express-4.0-x4-Anschluss bietet sie zahlreiche nützliche Anschlüsse, wie beispielsweise vier SATA-6-Gbps-Anschlüsse, vier M.2-NVMe-Steckplätze, einen USB 3.2 Gen2x2 Type-C-Anschluss (20 Gbit/s) sowie einen USB 3.2 Gen2 Type-C-Anschluss (10 Gbit/s) und verfügt zudem über zwei USB 3.2 Gen2 Type-A-Anschlüsse (10 Gbit/s).

Für den stabilen Betrieb der 174 Millimeter langen und 69 Millimeter breiten Erweiterungskarte ist außerdem ein 6-poliger PCI-Express-Stromanschluss erforderlich, der die Stromversorgung des PCH und der Steckplätze sicherstellt. Der Hersteller hat nicht im Detail angegeben, mit welchen Plattformen die neue Erweiterungskarte genau kompatibel ist, aber die Chancen stehen gut, dass sie mit den meisten Socket-AM5-Mainboards einwandfrei funktioniert und – basierend auf den Erfahrungen mit der im Januar vorgestellten DIY-Karte – sogar auf Intel-Plattformen gute Dienste leisten könnte.

Gleichzeitig stellte das Unternehmen eine weitere interessante Erweiterungskarte vor, die den Namen „South Bridge Mini PCIe x1 to 10-Port Multi-Function Expansion Card“ erhielt und die Produktnummer PR51RX1 trägt. Dieses Gerät nutzt bereits einen Realtek RTL9151-Controller, der vier SATA-Anschlüsse mit 6 Gbit/s, einen 2,5-Gbit/s-Ethernet-Anschluss, zwei USB-3.2-Gen2-Typ-C-Anschlüsse (10 Gbit/s) sowie drei USB-3.2-Gen1-Type-A-Anschlüsse (5 Gbit/s) bietet; M.2-Steckplätze sind jedoch nicht vorhanden.

Die 110 Millimeter lange und 68 Millimeter breite Erweiterungskarte ist in halber Höhe und halber Länge erhältlich; für den Betrieb reicht ein PCI-Express-4.0-x1-Steckplatz aus, ein separater PCI-Express-Stromanschluss ist nicht erforderlich. Dieses Zusatzmodul kann eine gute Wahl für kompakte Desktop-PCs sein, wenn eine gewisse Erweiterung der Anschlüsse erforderlich ist.

Von den Neuheiten ist die PB65MX3 bereits erhältlich, der Listenpreis beträgt 269 Dollar; die zuletzt erwähnte PR51RX1 ist hingegen noch nicht im Handel erhältlich, sodass der voraussichtliche Preis vorerst noch nicht bekannt ist. Das Unternehmen hat bislang auch noch nicht bekannt gegeben, in welchen Regionen genau die neuen Erweiterungskarten erhältlich sein werden, doch hoffentlich wird dies in Kürze geklärt.

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