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DIE NEUE VERSION VON HANDBRAKE SORGT IN VERBINDUNG MIT AMD RYZEN THREADRIPPER-PROZESSOREN FÜR EINE ENORME BESCHLEUNIGUNG

HandBrake konnte Prozessoren mit einer hohen Kernanzahl bisher nicht richtig verarbeiten, doch dank der Mitarbeit des AMD-Entwicklerteams konnte die Leistung der RYZEN-Threadripper-Prozessoren deutlich gesteigert werden.
J.o.k.e.r
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Die neue Version von HandBrake sorgt in Verbindung mit AMD RYZEN Threadripper-Prozessoren für eine enorme Beschleunigung

Das Entwicklerteam von AMD hat einige Zeit damit verbracht, das Problem mit HandBrake zu beheben, das dazu führte, dass die Videokodierungssoftware das Potenzial von Systemen mit einer hohen Kernanzahl nicht voll ausschöpfen konnte. Als Ergebnis dieser beharrlichen Arbeit ist es gelungen, zwei Fehler zu beheben, wodurch auf Systemen mit AMD RYZEN Threadripper, die Videokodierung durchführen, eine erhebliche Beschleunigung von bis zu 215 % erzielt werden kann, sofern diese mehr als 64 logische Prozessoren, d. h. mehr als 64 Threads nutzen.

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Der erste Mangel war genau die oben erwähnte Beschränkung, aufgrund derer die Software nicht alle Ressourcen einsetzen konnte, um die Aufgabe schneller zu erledigen. Infolgedessen warteten bei Systemen mit einer hohen Kernanzahl mehrere Prozessorkerne untätig darauf, benötigt zu werden, doch HandBrake nutzte sie nicht – bis jetzt. Ein weiterer Mangel bestand darin, dass die Software die Arbeitsabläufe in winzige Teilaufgaben unterteilte, die jedoch in manchen Fällen so klein waren, dass die Planung der Aufgaben eine enorme zusätzliche Belastung für das System darstellte, was sich letztendlich negativ auf die für die Videokodierung benötigte Zeit auswirkte – dies war besonders deutlich bei der Kodierung in 720p-Auflösung zu beobachten.

Das Entwicklerteam von AMD stellte zudem Fälle fest, in denen die Leistung bei Einbindung weiterer Prozessorkerne nicht nur nicht stieg, sondern sogar um bis zu 60 % sank – gerade wegen des genannten Problems, nämlich der, gelinde gesagt, nicht optimalen Planung der Arbeitsabläufe. Das Entwicklerteam hat den Code korrigiert, wodurch die Verwaltung der verfügbaren Threads effizienter gestaltet werden kann, und zudem die Planung der einzelnen Arbeitsabläufe effizienter erfolgen kann. Dadurch lässt sich die Arbeit angemessen auf mehrere Prozessorkerne „verteilen“, sodass mehr Prozessorkerne an der eigentlichen Arbeit beteiligt sind und sich nicht mit den durch die nicht optimierte Planung verursachten zusätzlichen Aufgaben befassen müssen.

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Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden auch in Zahlen dargestellt. Eines der Testsysteme war mit einem AMD RYZEN Threadripper 7980X-Prozessor ausgestattet, der über 64 Kerne und 128 Threads verfügt. Dazu kamen 128 GB Systemspeicher mit einer Geschwindigkeit von DDR5-5600 MT/s sowie eine Grafikkarte vom Typ Radeon RX 9070 XT. Den Tests zufolge wurde beim „Perfume H.264 720p“-Test eine Beschleunigung von 215 % und beim „LG-8K HEVC 8-Bit 4320p“-Test eine Beschleunigung von 203 % erzielt, während der LG 8J 60 FPS HEVC 10-Bit 4320p-Test eine Beschleunigung von 105 % aufwies. Die gesamte Testreihe zeigte insgesamt eine Beschleunigung zwischen 16 % und 215 %.

Natürlich wurde auch der RYZEN Threadripper Pro 9995WX, das aktuelle Spitzenmodell, einigen Tests unterzogen, bei denen die neue HandBrake-Version mit 96 Kernen und 192 Threads auf die Probe gestellt wurde. In den HEVC-Tests wurde je nach Workflow eine Beschleunigung von maximal 181 % erzielt, was genau dem Ergebnis eines H.264-720p-Tests entspricht. Die 10-Bit-4K-HEVC- und die 8-Bit-8K-HEVC-Inhalte zeigten eine Beschleunigung von 151 % bzw. 149 %, was wirklich beeindruckend ist.

Um diese zusätzliche Leistung zu erzielen, müssen Nutzer mit einem RYZEN Threadripper-Prozessor mit hoher Kernanzahl lediglich die Version 1.11.0 oder eine neuere Version von HandBrake herunterladen und können dann sofort loslegen, Sie müssen sich weder mit zusätzlichen Voreinstellungen noch mit weiteren Anpassungen herumschlagen – die Software funktioniert sofort einwandfrei. Die aktuellste Version von HandBrake ist hier erhältlich: – zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels lag die aktuelle Version der Anwendung bei 1.11.2

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